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Story#IMC Health Week#Gesundheit#Innovation

Perspektivenwechsel: Virtual Reality im Gesundheitsbereich

Bei einem Workshop wurde die VR-Brille von den Health Sciences Studierenden ausprobiert.

„Ich kann mich in dich hineinversetzen“, ein Satz, der bald auch im Gesundheitsbereich Wirklichkeit werden kann.

VR - Gesundheit

Die Studierenden hatten die Möglichkeit die VR-Brille auszuprobieren und machten sich selbst Gedanken darüber, wie diese im Gesundheitsbereich eingesetzt werden kann.

Studierende der gesundheitswissenschaftlichen Studiengänge der IMC FH Krems haben sich in einem Workshop während der IMC Health Week mit dem Thema „Virtual Reality“ befasst. So haben sie die Virtual Reality Brille HTC Vive und einige Demovideos ausprobiert.

Die Demo der schwedischen Firma Theia Immersive ermöglicht es beispielsweise durch ein Bürogebäude zu gehen und die Umgebung so wahrzunehmen, wie jemand der im Sehvermögen eingeschränkt ist. Es kann sich bei der Erkrankung etwa um ein Katarakt, einen Grünen oder Grauen Star oder eine Farbenblindheit handeln.

„Ich kann zum Beispiel mein Gebäude digitalisieren und austesten, wie es von jemanden mit einer Rot-Grün-Sehschwäche oder mit einer visuellen Einschränkung durch Flecken im Sichtfeld gesehen wird“, schildert Michael Reiner, Knotenmanager für Digitalisierung und Lehrender an der IMC FH Krems. Die neue Technik ermöglicht es auf die Bedürfnisse von Menschen mit Sehbehinderung besser einzugehen, etwa auch bei Kontrasten und Farbgebung.

Ein weiteres spannendes Einsatzfeld der VR-Brille ist die Anatomie. „Ich kann mir einen virtuellen Körper anschauen und mir ist es mit Hilfe der Controller möglich, den Körper in einzelne Schichten zu zerlegen und ihn mir so ganz genau und sehr real zu betrachten“, zeigt Reiner weitere Möglichkeiten auf.

Motivation steigern

Die Studierende sehen auch die Möglichkeit in Sachen Motivation die VR-Brillen einzusetzen. So sind die Studierenden in der beruflichen Praxis mit Patienten des Öfteren mit Motivationsproblemen konfrontiert. Einem Patienten mit einer Amputation oder einer Prothese fällt es häufig schwer, sich zu motivieren, verordnete Übungen zu machen. Da bietet die VR-Brille verschiedenste Möglichkeiten, so kann ein Patient, der immer gerne geklettert ist, mittels VR-Brille an die Kletterwand zurückkehren und in dieser „Welt“ seine Übungen durchführen. Das Training mit der VR-Brille findet natürlich begleitet vom Therapeuten statt, damit die Übungen auch korrekt durchgeführt werden.

„Eine VR-Brille kann außerdem auch eingesetzt werden, um Phobien wie Höhenangst und Angst vor Spinnen zu bekämpfen“, schildert Michael Reiner.

Virtual Reality (VR) kennenlernen

An der IMC FH Krems wird Virtual Reality bereits bei den betriebswirtschaftlichen Studiengängen eingesetzt. Hier gibt es schon einige etabliere Projekte wie die Zusammenarbeit mit der litauischen Kaunas University.

Am 15. Und 16. November findet für alle Studierenden der IMC FH Krems eine Virtual Reality Messe  -  eine Virtual Reality Demonstration -  statt, um die vielfältigen Möglichkeiten die VR bietet kennenzulernen.