Studierende sitzt im Hörsaal

Lehre & Forschung weiterdenken

Schon in unserer Mission ist verankert, dass wir innovative und nachhaltige Lösungen sowie Bildungsangebote, die regional, national und global Nutzen stiften, entwickeln und implementieren.

Diesen Bildungsauftrag nehmen wir als Hochschule sehr ernst. Sowohl in der Lehre als auch in der Forschung ist das interdisziplinäre Thema Nachhaltigkeit fest verankert. Als international ausgerichtete Hochschule beschäftigen wir uns außerdem mit dem Thema Mobilität, um neue Wege zu finden und den Fußabdruck unserer Mitarbeitenden, Lehrenden und Studierenden in diesem Bereich zu verbessern.

Innovation durch Forschung, Know-how durch exzellente Lehre

Unser Ziel ist es, durch unsere Forschung die Innovationen im Zusammenhang mit nachhaltigen Lösungen zu fördern. Dabei ist es uns ein Anliegen, unsere Forschungsergebnisse mit Unternehmen und der Gesellschaft zu teilen und so zusätzlichen Mehrwert zu stiften und neue Lösungsansätze aufzuzeigen.

In der Lehre werden Chancen und Herausforderungen im Zusammenhang mit nachhaltigem Handeln in zahlreichen Lehrveranstaltungen verankert. Durch den hohen Stellenwert der Nachhaltigkeit in unseren Studiengängen tragen wir dazu bei, dass Know-how im Bereich Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility (CSR) aufgebaut wird. Unsere Absolventinnen und Absolventen sind also gut qualifizierte Arbeitskräfte, die die Gegebenheiten in Unternehmen und Organisationen kritisch und lösungsorientiert hinterfragen und neue, nachhaltige Herangehensweisen aufzeigen können.

Internationalität als Chance und Herausforderung

Eine unserer Besonderheiten ist die internationale Ausrichtung unserer Hochschule. Auf diese sind wir besonders stolz – immerhin studieren an unserer Hochschule Personen aus mehr als 50 Ländern. Zudem bieten wir unseren Studierenden unter anderem die Möglichkeit, ihren Horizont während ihres Exchange- und Praktikumssemesters zu erweitern.

Neben den zahlreichen Chancen, die daraus für unsere Studierenden, aber auch für die Gesellschaft entstehen, sind wir uns aber auch der Herausforderungen vor allem in Bezug auf die Mobilität bewusst und suchen nach Wegen, um unseren Fußabdruck auch in diesem Bereich zu verbessern.

Tipp: Weiterführende Informationen im Nachhaltigkeitsbericht

Ziel dieses Websitebereichs ist es, Ihnen einen Überblick über unsere Zielsetzung im Bereich nachhaltiges Handeln zu geben und Ihnen unsere aktuellen Maßnahmen zu präsentieren. Einen detaillierteren Überblick sowie weitere Kennzahlen finden Sie in unserem Nachhaltigkeitsbericht, den wir alle zwei Jahre veröffentlichen.

DETAILS & KENNZAHLEN IM NACHHALTIGKEITSBERICHT 2020

Lehrender erklärt Studierenden etwas am Flipchart

Bildung & Qualität

Qualität in der Bildung prüfen wir über interne Standards und Prozesse regelmäßig. Dabei berücksichtigen wir sowohl Inhalte als auch zeitgemäße Lehrformate.

Exzellenz in der Lehre

Wir möchten den Studierenden durch eine exzellente Lehre das beste Rüstzeug für eine erfolgreiche Bewältigung der beruflichen und gesellschaftlichen Herausforderungen vermitteln. Um das zu erreichen, sollen praxisorientierte und optimal konzipierte Studiengänge durch zukunftsfähige Curricula die berufliche und soziale Anschlussfähigkeit der Studierenden sicherstellen.

Innovative Lehrformate & Digitalisierung

In unseren strategischen Leitlinien wird der Bereich Digitalisierung als Kernbereich schrittweise positioniert sowie als Querschnittsthema in allen Unternehmensbereichen implementiert.

Die neuen digitalen Lehrmethoden, die durch unseren Online-Modus im Rahmen der COVID-19-Pandemie umgesetzt wurden, werden auch in Zukunft weiter zum Einsatz kommen und in den normalen Lehrbetrieb integriert.

Service Learning als Verbindung von Lehre und Praxis

Durch das Projekt „Europe Engage“ hat sich die Idee einer bürgerschaftlichen Universität, die von Service Learning (englisch für: Lernen durch Engagement) geprägt ist, als pädagogische Methode innerhalb unserer Fachhochschule gefestigt.

Dieser innovative Ansatz integriert sinnvolle gemeinnützige Arbeit oder gesellschaftliches Engagement in den Lehrplan. Ziel ist es dabei, vor dem europäischen Hintergrund ein gesundes Maß an Sozialkapital zu bewahren.

Qualitätssichernde Maßnahmen

Wir unterziehen unsere Fachhochschule auf freiwilliger Basis jährlich externen Audits. In Intervallen von 3 Jahren werden wir darüber hinaus von unabhängigen, externen Zertifizierungsstellen gemäß dem internationalen Standard ÖNORM EN ISO 19011 erneut zertifiziert.

Weiters erfolgt bei uns durch Studiengangsjahresberichte eine regelmäßige Evaluierung und Reflexion von wesentlichen Faktoren der Studiengänge.

Ratings

Wir nehmen jährlich am länderübergreifenden CHE Hochschulranking und am internationalen Hochschulranking U-Multirank teil. Ziel beider Hochschulrankings ist es, Studieninteressierten eine Entscheidungsgrundlage auf Basis von Studierendenbewertungen zu bieten.

Bewertet werden zum Beispiel Faktoren wie der Fokus auf Forschung oder die Praxisorientierung der Hochschule.

Lehrender unterrichtet Studierenden im Hörsaal

Lehre & Verantwortung

Aufgrund der wichtigen Rolle der gesellschaftlichen Verantwortung unserer Hochschule verankern wir das Thema Nachhaltigkeit natürlich auch in unserer Kernaufgabe, der Lehre.

Nachhaltigkeit in der Lehre

Die Auseinandersetzung mit der Gestaltung einer lebenswerten Zukunft wird mit den Studierenden gepflegt und in die Curricula und Vorlesungen integriert. Ein Kernelement ist dabei die Orientierung an den Sustainable Development Goals (SDGs) als politisches Rahmenwerk und damit an nachhaltiger Entwicklung.

Bisher haben wir die Etablierung eines eigenen Master-Studienganges „Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement“ umgesetzt. Darüber hinaus haben wir die Nachhaltigkeit in allen neu zugelassenen beziehungsweise überarbeiteten Studiengängen der letzten 5 Jahre im Department Business verankert.

Gerne stellen wir Ihnen einige Beispiele von Studiengängen mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit vor.

Business Base Course "Ethics, Sustainability and Leadership"

Zur verstärkten Modularisierung der Studiengänge wurde im Zuge des Projekts „Business Base Courses“ ein Konzept zur Vermittlung von wirtschaftswissenschaftlichen Basisinhalten in unseren Bachelor-Studiengängen entwickelt. Zudem vereinheitlichen wir damit Inhalt, Ausmaß und Lernergebnisse.

Im Rahmen des Base Course „Sustainability and Ethics in Leadership“ beschäftigen sich unsere Studierenden sowohl mit der Geschichte und den Grundsätzen des Konzepts der nachhaltigen Entwicklung als auch mit aktuellen sozialen, ökologischen und ökonomischen Trends. Weiters untersuchen sie Aspekte der Geschäftsethik und ihre Anwendung in Unternehmen und reflektieren ihre zukünftigen Rollen als Führungspersonen im Kontext gesellschaftlicher Herausforderungen.

Master-Studiengang "Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement"

Nachhaltige Entwicklung, und Corporate Social Responsibility – also soziale und ökologische Verantwortung von Unternehmen – sind in den letzten Jahren verstärkt in das Zentrum der öffentlichen Diskussion gerückt. Diese Rahmenbedingungen haben uns an der IMC Fachhochschule Krems im Jahr 2011 dazu bewogen, den Master-Studiengang „Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement“ zu entwickeln und die Professionalisierung der Ausbildung in diesem Bereich voranzutreiben.

Ziel des Studiengangs ist es, den Studierenden jene fachspezifischen und methodischen Kompetenzen zu vermitteln, die sie befähigen, Unternehmen und Organisationen bei der Implementierung von Maßnahmen und Strategien zur ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit sowohl im Sinne einer unternehmerischen als auch einer gesellschaftlichen Verantwortung zu unterstützen.

Zum Studiengang Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement

Bachelor-Studiengang "Ergotherapie"

Im Studienplan unseres Bachelor-Studiengangs Ergotherapie sind die Sustainable Development Goals praxisorientiert in Lehrveranstaltungen und Workshops integriert.

Kernelement sind dabei Theorien und Konzepte der gemeindenahen Rehabilitation, wozu lokale soziale Bedürfnisse und Gesundheitsbedürfnisse zählen. Grundlagen der Planung, Entwicklung und Implementierung von Gesundheitsprogrammen in der gemeindenahen Rehabilitation werden unter Berücksichtigung der Sustainable Development Goals erarbeitet.

Zum Studiengang Ergotherapie

Master-Studiengang "Management"

Unser Master-Studiengang Management richtet sich an Studieninteressierte, die im Verlauf ihrer Karriere Führungsfunktionen in Unternehmen und anderen Organisationen übernehmen möchten. 

Als Besonderheit des Studiengangs liegt der Fokus auf der langfristig erfolgreichen Unternehmensführung und integriert Aspekte der gesellschaftlichen Verantwortung und nachhaltigen Entwicklung in alle Kernbereiche des Studiengangs. Damit tragen wir dazu bei, dass Nachhaltigkeit als interdisziplinäres Feld wahrgenommen wird.

Zum Studiengang Management

Logo Lectures 4 Future

Lectures for Future

Die interdisziplinäre Vortragsreihe der Scientists for Future bietet allen Interessierten aktuelle Einblicke in wissenschaftliche Arbeiten zum Thema Klimakrise, Umwelt und Gesellschaft. Auf der Webseite gibt es einen Überblick über alle geplanten Veranstaltungen. Teilweise sind auch Aufzeichnungen von vergangenen Vorträgen verfügbar.

Bereits seit dem Wintersemester 2020/2021 nimmt unsere Fachhochschule an der “Lectures for Future”-Vortragsreihe Teil. Die abwechslungsreichen Vorträge sind eingebettet in Lehrveranstaltungen des Master-Studiengangs Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement, sind aber für alle Studierenden unserer Hochschule und die interessierte Öffentlichkeit frei zugänglich.

Im Anschluss geben wir Ihnen einen Überblick über unsere geplanten und bereits stattgefundenen Vorlesungen:

mit Dr. Friedrich Hinterberger, Universität für Angewandte Kunst / Club of Rome / Scientists4Future

Inhalt

Nach der (COVID)-Krise ist vor der (Wirtschafts-)Krise. Kommt die Klimakrise dabei unter die Räder? Der Vortrag soll zeigen, dass das passieren kann, aber nicht muss. Im Gegenteil: das Motto für ein wirtschaftliches Wiederaufbau kann und muss lauten: build back better! Der Vortrag zeigt auf, wie das gehen kann. 

mit Eva Waginger, WU Wien

Inhalt

Die Forderungen nach einem nachhaltigen Konsum sind nicht neu. Seit Ende 2015 soll er in ein System der Kreislaufwirtschaft eingebettet werden.  Die Wegwerfwirtschaft soll zu einer Kreislaufwirtschaft werden. Doch Wegwerfen und Kreislauf sind kein Widerspruch, da Wegwerfen den Kreislauf fördern kann. Der Vortrag zeigt einen kurzen historischen Abriss der nachhaltigen Produktpolitik im 20. und 21 Jahrhundert, beleuchtet Grenzen der Nutzung nachwachsender Rohstoffe und des Recyclings, den Konflikt zwischen Innovation/Fortschritt und Langlebigkeit und thematisiert die weiteren Anforderungen an eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft

mit Elisabeth Frankus, Institut für Höhere Studien

Mitarbeiterin hält "Kremsgenial"-Postkarte in die Kamera

Positive Impact Rating

Das Positive Impact Rating (PIR) will Business Schools dabei unterstützen, die besten für die Welt zu werden, anstatt sich nur darauf zu konzentrieren, es in Rankings unter die besten Business Schools der Welt zu schaffen.

Damit wir als Business Schools in Zeiten großer gesellschaftlicher Herausforderungen und zunehmender Konflikte auch weiterhin als produktive gesellschaftliche Akteure wahrgenommen werden, müssen wir die Ausrichtung von Lehre, Forschung und Dienstleistungen anpassen. Das verlangt wiederum eine Anpassung unserer Strukturen, unseres Selbstverständnisses und unserer Kultur.

Das PIR ist eine Bewertung von und für Studierende und will diese Neuausrichtung unterstützen. Wir werden erstmals 2021 an dem Ranking teilnehmen und die Ergebnisse zur aktiven Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung der Hochschule nutzen.

Studierender arbeitet im Labor

Forschung & Innovation

Forschung führt zu Innovationen und schafft Werte für die Menschen, die Gesellschaft und die Wirtschaft. Daher zählen Forschung und Entwicklung zu den Kernbereichen unserer Fachhochschule.

Nachhaltig und interdisziplinär

Ziel der Forschungsaktivitäten unserer Hochschule ist die Erarbeitung wissenschaftlich fundierter Lösungen für Unternehmen und Organisationen.

In unterschiedlichen Forschungsbereichen und Projekten der Departments of Business, Health und Life Sciences leisten wir Beiträge zur Erreichung der Sustainable Development Goals. Um diese auch verstärkt sichtbar zu machen, ist die diesbezügliche Evaluierung aller Forschungsergebnisse für die Zukunft vorgesehen.

Die Vielfalt der Forschungsprojekte stellt eine enorme Bandbreite an interdisziplinärer Forschung sicher. Die Projekte und Erkenntnisse sorgen für wirtschaftliche, medizinische, pharmazeutische, technische und gesellschaftliche Benefits.

Gerne stellen wir Ihnen einige Forschungsprojekte mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit vor.
 

Corporate Social Responsibility (CSR) und Innovationsmanagement

Als Strategie- und Managementansatz kann CSR Unternehmen dabei unterstützen, Innovationschancen zu nutzen, die sich aus aktuellen und zukünftigen sozialen und ökologischen Herausforderungen ergeben.

In der Praxis wird CSR jedoch nach wie vor selten – oder lediglich eingeschränkt – mit Innovationsmanagement in Verbindung gebracht. Im Rahmen des Forschungsprojekts wurden die Auswirkungen von CSR auf die einzelnen Phasen des Innovationsprozesses erforscht und geeignete Instrumente und Tools für die Unterstützung von Klein- und Mittelunternehmen (KMUs) und Familienunternehmen entwickelt.

Darauf aufbauend erfolgte die Ableitung von wissenschaftlich fundierten Handlungsempfehlungen, wie KMUs und Familienbetriebe Innovationsprozesse basierend auf ihrer CSR-Strategie und ihren Zielen optimieren und implementieren können.

Zum Forschungsprojekt

Energiewende bottom-up – sozial innovative Handlungsansätze und neue Akteurinnen und Akteure

Wie man die „ausgeschöpften“ Klimaschutzpotenziale stärker an die theoretisch möglichen heranführt, ist eine zentrale Frage zur Erreichung der Klimaschutzziele. Etablierte Policy-Instrumente wie Gesetze, Regulierungen, Förderungen, Information und Beratung scheinen nicht ausreichend.

Das Projekt „Energiewende bottom-up“ beschäftigte sich mit der Frage, welchen Beitrag soziale Innovationen und bottom-up gestaltete Initiativen zu einer Beschleunigung der Energiewende liefern können. Darüber hinaus wurde untersucht, wer die Trägerinnen und Träger dieser Innovationen in der Zivilgesellschaft sind beziehungsweise, wie diese in ihren Vorhaben unterstützt werden können.

Im Projekt wurde eine Bestandsaufnahme der energie- und klimaschutzrelevanten sozialen Innovationen und Bottom-up-Prozesse sowie potenziellen Schlüsselakteurinnen und -akteuren durchgeführt und die Ergebnisse wurden für die Anwendbarkeit aufgearbeitet. Es wurden jene Handlungsfelder identifiziert, bei denen soziale Innovationen und Bottom-up-Prozesse einen Beitrag in Richtung Energiewende leisten können.

Zum Forschungsprojekt

Nachhaltiges biologisches Recycling von umweltbedenklichen Seltenen Erden aus Elektronikabfall und Abwässern

Seltene Erden werden in elektronischen Geräten wie Handys, Computern oder Energiesparlampen eingesetzt. Deren Verfügbarkeit ist beschränkt und es gibt keine umweltfreundlichen Recyclingmethoden.

Die aufwendige und teure Gewinnung wie auch das knappe Angebot dieser Rohstoffe auf dem Weltmarkt lassen die Preise von Seltenen Erden kontinuierlich wachsen. Durch den stetigen technischen Fortschritt ist es heute bereits abzusehen, dass sich die Versorgungslage von Seltenen Erden als kritisch erweisen wird und dadurch der Ausbau von Zukunftstechnologien gefährdet sein kann.

Eine noch nie eingesetzte Variante, das Recycling durch Mikroorganismen, also durch Bakterien und Algen, soll dieser Entwicklung entgegenwirken. Ziel des Projekts ist es, gemeinsam mit der regionalen Industrie eine anwendbare Recycling-Technologie zu entwickeln, die Seltene Erden aus Elektronikschrott rückgewinnen kann, und diese Technologie anschließend für die Wirtschaft nutzbar zu machen.

Zum Forschungsprojekt

Zwei Studierende zeigen auf eine Landkarte

Mobilität & Internationalität

Seit unseren Anfängen ist es die Vision und Praxis unserer Fachhochschule, die Mobilität von Studierenden, Lehrenden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu fördern.

Umweltauswirkungen im Zusammenhang mit Mobilität

Aufgrund der durch den Lehr- und Forschungsbetrieb induzierten Mobilität der Studierenden, Mitarbeitenden und Lehrenden entstehen Umweltauswirkungen wie Emissionen in die Luft, Lärm oder Flächenverbrauch. Aufgrund der internationalen Ausrichtung unserer Hochschule ist auch die diesbezügliche Reiseaktivität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern relevant.

Durch geeignete Prozesse wird dabei einerseits ein effizienter Reiseverlauf sichergestellt und der Wechsel zu umweltfreundlicheren Alternativen unterstützt. Darüber hinaus setzen wir auf einen Wechsel zu mehr digitaler Kommunikation, der bedingt durch die Pandemie noch beschleunigt und verstärkt wurde.

CO2Verteilung der Treibhausgas-Emissionen in kg CO2 (Beispielstudierender am IMC Campus Krems)

Studienbezogene Emissionen

Unterschiedliche Erhebungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass ein Großteil der Emissionen der Studierenden der An- und Abreise zu unserer Hochschule zugeordnet werden kann.

Zur Quantifizierung wurde im Rahmen einer Masterarbeit die Emissionsbilanzierung der studentischen Aktivitäten eines Beispielstudierenden innerhalb des hochschulischen Umfelds der IMC FH Krems vorgenommen, welche die individuelle Mobilität und andere Scope-3-Emissionen mit einbezieht.

Die Berechnung wurde entsprechend den Anforderungen des Greenhouse Gas Protokolls basierend auf Daten aus dem Geschäftsjahr 2016/2017 durchgeführt und soll 2021/2022 erstmals wiederholt werden.

Mitarbeiter zeigen auf eine Landkarte

Erasmus & weitere Mobilitätsprogramme

Wir sind Partner im Erasmus-Netzwerk und halten die Erasmus-Charta für die Hochschulbildung 2014-2020 (ECHE). Damit verpflichtet wir uns, die Anforderungen der Europäischen Kommission zu respektieren und die europäische und internationale Dimension des Studiums zu verbessern.

Neben zahlreichen Möglichkeiten, ein Austauschsemester im europäischen Raum zu verbringen, bieten wir zahlreiche Möglichkeiten, auch außerhalb Europas akademische Erfahrungen zu sammeln. Mittlerweile haben wir ein Netzwerk von mehr als 150 Partneruniversitäten verteilt auf 6 Kontinente.

Übersicht Partnerhochschulen

Das 4-köpfige Team der Transnationalen Programme und Projekte

Transnationale Programme und Projekte

Bildung ist in Zeiten der Globalisierung unverzichtbar. Vor allem in den aufstrebenden Volkswirtschaften Osteuropas und Asiens besteht ein hoher Bedarf an qualifizierten Fachkräften mit unterschiedlichen Hintergründen.

Es ist uns in den vergangenen Jahren gelungen, uns in diesen geografischen Gebieten als führender Anbieter von Bildungsdienstleistungen in den Bereichen unserer Kernkompetenzen zu positionieren. Durch den Auf- und Ausbau von Partnerschaften mit privaten und öffentlichen Hochschulen im Ausland unterstützen wir unsere Partnerinnen und Partner bei der Deckung des steigenden Bedarfs an Hochschulbildung in diesen Ländern.

Damit tragen wir maßgeblich dazu bei, die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes zu befriedigen und diese Länder beim Übergang zu hoch entwickelten Wissensökonomien zu begleiten.

Zum Bereich Transnationale Kooperationen