Studium Gesundheits- und Krankenpflege - Studierende machen eine Übung an einer anderen Studentin

Bachelor-Studium Gesundheits- und Krankenpflege

Übernehmen Sie Verantwortung im Gesundheitsbereich und begleiten Sie Ihre Mitmenschen über deren gesamte Lebensspanne hinweg bei der Förderung ihrer Gesundheit und der Bewältigung von Krankheit.

Die Werkzeuge dazu erhalten Sie in unserem Bachelor-Studium Gesundheits- und Krankenpflege. Nützen Sie die Chance: Als Absolventin oder Absolvent haben Sie das Fachwissen mitzuhelfen, die Gesundheits- und Krankenpflege neu zu definieren. Nach 3 Jahren Studium sind Sie bestens vorbereitet für diese Aufgabe.

Das Studium: Bachelor of Science in Health Studies (BSc)

Das Studium bereitet Sie auf unterschiedliche Pflege-Tätigkeiten vor: Sie beschäftigen sich sowohl theoretisch als auch praktisch unter anderem mit Akutpflege – also mit Pflege im chirurgischen und internistischen Bereich in einem Krankenhaus –, Langzeitpflege – Pflege von Menschen in einem Pflegeheim –, mobiler Pflege – Pflege von Menschen im häuslichen Umfeld – und Rehabilitationspflege.

Neben diesen klassischen Bereichen der Gesundheits- und Krankenpflege machen wir Sie auch für neu entstehende Arbeitsfelder fit. Denn wir wissen: Ein Bereich, der immer mehr an Bedeutung gewinnt und zahlreiche Chancen für unsere Studierenden bietet, ist die Gesundheitsförderung und Prävention im öffentlichen, aber auch privaten Gesundheitsbereich. Hier befassen Sie sich zum Beispiel mit der Familiengesundheitspflege, der Schulgesundheitspflege und mit Community Care.

Neben diesen patientenbezogenen Tätigkeiten machen Sie sich auch bereit für organisatorische und gesellschaftliche Aufgaben, die in Ihrem Berufsalltag auf Sie warten.

Die breite Ausrichtung des Studiums hat einen klaren Vorteil: Sie entscheiden erst nach dem Studium, in welchem Bereich Sie später tätig werden wollen.

Das Studium befähigt Sie zur Ausübung des gehobenen Dienstes der Gesundheits- und Krankenpflege entsprechend dem Gesundheits- und Krankenpflegegesetz (GuKG). Sie wollen mehr über die Akademisierung der Pflegeberufe wissen? Unser News-Artikel gibt einen Überblick.

Nach Ihrem Bachelor-Studium haben Sie die Wahl: Entweder Sie steigen gleich direkt in den Beruf ein oder Sie entscheiden sich für ein aufbauendes Studium wie zum Beispiel Gesundheitsmanagement oder Pflegewissenschaft. Außerdem können Sie nach Ihrem Abschluss auch weiterführende Spezialisierungslehrgänge wie Intensivpflege oder Krankenhaus-Hygiene besuchen. Nach mindestens 2 Jahren Berufserfahrung können Sie zudem unseren Master-Studiengang Advanced Nursing Practice wählen.

Gesundheits- und Krankenpflege leicht erklärt

Die Gesundheits- und Krankenpflege befasst sich in den meisten Fällen mit der Pflege und Betreuung von Menschen mit vorübergehenden oder dauerhaften körperlichen oder psychischen Funktionsbeeinträchtigungen oder Erkrankungen.

Außerdem haben Sie die Möglichkeit, sich auf die Förderung der Gesundheit und die Verhütung von Krankheiten zu spezialisieren.

Aufgaben im Überblick

Als Krankenpflegerin oder Krankenpfleger sind Sie für den gesamten Pflegeprozess zuständig und verantwortlich – angefangen bei der Erhebung des Pflegebedarfs über die Pflegediagnose, die Planung und Durchführung der Pflege bis zur Evaluation der angewandten Pflegemaßnahmen.

Bei der Erfüllung Ihrer Aufgaben werden Sie in vielen Situationen eigenverantwortlich handeln. In anderen Bereichen bringen Sie Ihre Expertise in interdisziplinären Teams ein und erhöhen so die Erfolgsaussichten der Behandlung.

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Unsere Studierenden blicken über den Tellerrand hinaus: Sie wissen, dass in der Praxis kulturelle und sprachliche Herausforderungen auf sie warten werden. Deswegen beschäftigen sie sich schon im Unterricht mit Englisch als Beratungs- und Betreuungssprache. Auch Praktika im Ausland sind möglich und werden von uns aktiv unterstützt.
Studiengangsleiterin Karin Klas

Erfolgskonzept: Theorie + Praxis

Das Studium umfasst 3 Säulen:

1

Die Grundlagen

In den Semestern 1-4

Am Anfang des Studiums stehen ganz klar die Vermittlung der pflegerischen Grundlagen und das Kennenlernen der Fachbereiche im Vordergrund.

Sie beschäftigen sich mit Menschen in verschiedenen Gesundheitssituationen und Lebensphasen. Neben dem pflegerischen Know-how erarbeiten Sie sich Ihr medizinisches Grundwissen. Nicht weniger wichtig: Sie kommen erstmals mit der Gesundheitsförderung und mit wissenschaftlichen Arbeiten in Kontakt.

2

Der praktische Teil

In den Semestern 1-6

Insgesamt verbringen Sie 50% Ihres Studiums im Praktikum. Der Eckpfeiler:  das Berufspraktikum im 4. Semester mit ca. 600 Stunden.

Um die theoretischen Inhalte aus dem Studium sofort zu festigen, absolvieren Sie jedes Semester ein mehrwöchiges Berufspraktikum. Dabei durchlaufen Sie verschiedene Bereiche – zum Beispiel die Akutpflege, die Langzeitpflege, die mobile Pflege und den öffentlichen Gesundheitsdienst. Vor und während des Praktikums werden Sie von uns betreut: Wir unterstützen Sie bei der Auswahl und stehen für Coaching-Gespräche zur Verfügung.

3

Die Vertiefung

In den Semestern 5-6

Gegen Ende Ihres Studiums vertiefen Sie das bereits Erlernte und setzen sich mit einer effektiven Arbeitsorganisation auseinander.

Sie greifen auf das Gelernte zurück und führen Ihr Wissen aus den verschiedenen Fachbereichen zusammen. Beispiele dafür: die berufspraktischen Übungen und Fallbeispiele. Hier simulieren Sie komplexe Pflegesituationen anhand von Beispielen aus der Praxis und müssen so Ihr gesammeltes Wissen abrufen. Sie spielen dabei den kompletten Pflegefall von Anfang bis Ende durch – sehr zum Wohl Ihrer zukünftigen Patientinnen und Patienten.

Studienplan

 

Was wird Sie im Studium genau erwarten? Der Studienplan gibt Ihnen eine Übersicht.

Klicken Sie auf die einzelnen Lehrveranstaltungen um nähere Informationen zu erhalten.

 

LehrveranstaltungTypSWSECTS
Kompetenzbereich Dimensionen und Methodik des pflegerischen Handelns
Pflegetheorien
Pflegetheorien, -modelle und -konzepte VO22
Pflegeprozess ILV22
Pflegerisches Handeln I
Dimensionen pflegerischen Handelns I ILV*22
Berufspraktische Übungen I BPÜ22
Kompetenzbereich Medizinisches Fachwissen
Hygiene und Mikrobiologie ILV23
Allgemeine Pathologie und Diagnostik VO23
Anatomie und Physiologie
Anatomie VO23
Physiologie VO12
Kompetenzbereich Gesundheit und Prävention
Public Health
Gesundheitswissenschaft und Public Health VO22
Gesundheit und Prävention VO11
Kompetenzbereich Kommunikation
Kommunikation und Selbstkompetenz WK11
Kompetenzbereich Berufspraktikum
Praktikumsbegleitendes Seminar – Berufspraktikum I SE11
Berufspraktikum I (160 Nettostunden) BOPR06
LehrveranstaltungTypSWSECTS
Kompetenzbereich Dimensionen und Methodik des pflegerischen Handelns
Geriatrische Pflege VO11
Pflegerisches Handeln II
Dimensionen pflegerischen Handelns II ILV*22
Berufspraktische Übungen II BPÜ22
Pflege bei Beeinträchtigung der Gesundheit
Pflege bei chronischen Gesundheitsbeeinträchtigungen VO11
Berufspraktische Übungen III BPÜ22
Kompetenzbereich Medizinisches Fachwissen
Spezielle Pathologie, Diagnostik und Therapie I VO12
Kompetenzbereich Organisation der Gesundheits- und Krankenpflege
Recht für Gesundheits- und Krankenpflegeberufe VO22
Kompetenzbereich Kommunikation
Pflegefachliche Kommunikation WK11
Kompetenzbereich Wissenschaftliches Arbeiten
Wissenschaftliche Grundlagen
Wissenschaftliche Grundlagen der Pflege VO11
Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens PS22
Kompetenzbereich Berufspraktikum
Praktikumsbegleitendes Seminar – Berufspraktikum II SE11
Berufspraktikum II (320 Nettostunden)
Berufspraktikum II - Teil IIa (160 Nettostunden) BOPR06.5
Berufspraktikum II - Teil IIb (160 Nettostunden) BOPR06.5
LehrveranstaltungTypSWSECTS
Kompetenzbereich Dimensionen und Methodik des pflegerischen Handelns
Palliativpflege VO11
Pflege, Diagnostik und Therapie
Pflege im Zusammenhang mit Diagnostik und Therapie ILV*22
Berufspraktische Übungen IV BPÜ22
Kompetenzbereich Medizinisches Fachwissen
Spezielle Pathologie, Diagnostik und Therapie II VO12
Pharmakologie ILV22
Kompetenzbereich Organisation der Gesundheits- und Krankenpflege
Nursing History VO11
Kompetenzbereich Gesundheit und Prävention
Gesundheitsförderung spezieller Zielgruppen
Prävention im Alter und Gerontologische Pflege VO11
Familiengesundheitspflege VO11
Kompetenzbereich Kommunikation
Moderation und Präsentation WK11
Kompetenzbereich Wissenschaftliches Arbeiten
Specific English
Medical English WK11
Nursing in an International Context VO11
Kompetenzbereich Berufspraktikum
Praktikumsbegleitendes Seminar – Berufspraktikum III SE11
Berufspraktikum III (360 Nettostunden)
Berufspraktikum III - Teil IIIa (200 Nettostunden) BOPR08
Berufspraktikum III - Teil IIIb (160 Nettostunden) BOPR06
LehrveranstaltungTypSWSECTS
Kompetenzbereich Medizinisches Fachwissen
Spezielle Pathologie, Diagnostik und Therapie III VO11
Kompetenzbereich Wissenschaftliches Arbeiten
Vertiefung im wissenschaftlichen Arbeiten
Pflegeepidemiologie/Statistik ILV22
Pflegeforschung VO22
Vertiefung Wissenschaftliches Arbeiten ILV11
Kompetenzbereich Berufspraktikum
Praktikumsbegleitendes Seminar – Berufspraktikum IV SE11
Berufspraktikum IV (570 Nettostunden)
Berufspraktikum IV - Teil IVa (200 Nettostunden) BOPR08
Berufspraktikum IV - Teil IVb (200 Nettostunden) BOPR08
Berufspraktikum IV - Teil IVc (170 Nettostunden) BOPR07
LehrveranstaltungTypSWSECTS
Kompetenzbereich Dimensionen und Methodik des pflegerischen Handelns
Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege VO22
Community Care ILV22
Fallbasierte Pflege in verschiedenen Settings I VO11
Kompetenzbereich Medizinisches Fachwissen
Pädiatrie
Spezielle Pathologie, Diagnostik und Therapie IV - "Pädiatrie" VO22
Berufspraktische Übungen V - Besonderheiten in der pädiatrischen Pflege BPÜ22
Kompetenzbereich Kommunikation
Beratung, Schulung, Information
Patienten- und Familieneducation VO11
Berufspraktische Übungen VI - Pflegerisches Beratungsgespräch und fallbasierte Pflegeberatung BPÜ11
Kompetenzbereich Wissenschaftliches Arbeiten
Evidence Based Nursing VO11
Bachelorseminar I BASE14
Kompetenzbereich Berufspraktikum
Praktikumsbegleitendes Seminar – Berufspraktikum V SE11
Berufspraktikum V (320 Nettostunden)
Berufspraktikum V - Teil Va (160 Nettostunden) BOPR06.5
Berufspraktikum V - Teil Vb (160 Nettostunden) BOPR06.5
LehrveranstaltungTypSWSECTS
Kompetenzbereich Dimensionen und Methodik des pflegerischen Handelns
Fallbasierte Pflege in verschiedenen Settings II ILV22
Kompetenzbereich Organisation der Gesundheits- und Krankenpflege
Arbeitsorganisation, Delegation VO11
Interdisziplinäre Fallarbeit WK11
Grundlagen Betriebswirtschaftslehre und Gesundheitsökonomie VO11
Qualitätsmanagement VO11
Kompetenzbereich Sozial- und humanwissenschaftliches Basiswissen
Ethik und transkulturelle Pflege
Ethik und ethische Fallbesprechungen ILV22
Transkulturelle Pflege im Zusammenhang mit Soziologie und Psychologie unterschiedlichen Settings VO11
Kompetenzbereich Kommunikation
Konfliktmanagement WK11
Kompetenzbereich Wissenschaftliches Arbeiten
Bachelorseminar II und Bachelorarbeit BASE17
Kompetenzbereich Berufspraktikum
Praktikumsbegleitendes Seminar – Berufspraktikum VI SE11
Berufspraktikum VI (320 Nettostunden)
Berufspraktikum VI - Teil VIa (160 Nettostunden) BOPR06
Berufspraktikum VI - Teil VIb (160 Nettostunden) BOPR06

Besonderheiten

Warum sollten Sie sich für das Bachelor-Studium Gesundheits- und Krankenpflege in Krems entscheiden?

Ein Plus an Praxis

Sie verbringen etwa die Hälfte Ihres Studiums bei Praktikumsgebern. Dabei durchlaufen Sie verschiedene Stationen und bekommen so Einblicke in zahlreiche Bereiche der Pflege. Nach Ihrem Studium sind Sie daher bestens auf einen sofortigen Berufseinstieg vorbereitet.

Auch vor und während Ihrer Praxis-Phasen werden Sie von uns betreut und beraten. Ein wichtiger Aspekt: Wir lassen Sie bei der Praktikumssuche nicht alleine. Dank unserer engen Kooperationen mit verschiedenen Praxisstellen in Österreich und im Ausland können Sie aus einer Vielzahl an interessanten Praktika wählen. Eines ist also klar: Ihnen steht buchstäblich die Welt offen.

Übung macht den Meister

Das Arbeiten mit Patientinnen und Patienten will gelernt sein. Deswegen festigen Sie verschiedene Pflegesituationen bereits vor Ihren Praktika anhand von Fallbeispielen und Simulationen in unseren topmodernen Health Labs und am 3. Lernort, den Übungsstationen direkt in den Kliniken.

Ein besonderer Benefit: Bei uns üben Sie bereits während des Studiums das interdisziplinäre Handeln mit angrenzenden Fachrichtungen wie der Physiotherapie, der Ergotherapie, den Hebammen und der Musiktherapie – und außerdem mit angehenden Medizinerinnen und Medizinern unserer Partner-Universität, der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften.

Immer einen Schritt voraus

In der Pflege tut sich einiges. Wir machen Sie bereit für neu entstehende Handlungsfelder. Chancen ergeben sich dabei vor allem in den Bereichen Gesundheitsförderung und Prävention: Community Care, Familiengesundheitspflege und Schulgesundheitspflege sind nur einige Schlagworte.

Auch ein gewisses Sprachenverständnis und kulturelles Feingefühl werden immer wichtiger. Bei uns fließt Englisch daher bei relevanten Lehrveranstaltungen gleich direkt in den Unterricht ein, einzelne Lehrveranstaltungen werden auf Englisch gehalten. So machen Sie sich schon während des Studiums bereit für Beratungs- und Betreuungssituationen im multikulturellen Umfeld.

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Kompetenzbereiche

Nach Abschluss dieses Bachelor-Studiums verfügen Sie neben fundierten fachlichen und wissenschaftlichen Fähigkeiten auch über eine hohe soziale Kompetenz.

Nach Ihrem Studium haben Sie die Möglichkeit, die Zukunft der Pflege aktiv mitzugestalten. Sie bringen Lösungsansätze aus der Sicht der Gesundheits- und Krankenpflege in die gesellschaftliche Diskussion mit ein.

Außerdem können Sie gemeinsam mit Gemeinden, Schulen und Betrieben daran arbeiten, die Gesundheitsförderung und Prävention weiter voranzutreiben und in der Gesellschaft zu verankern.

Im Bachelor-Studium entwickeln Sie Ihre Fachkompetenz auf dem Gebiet der Pflege. Sie lernen, wie Sie anspruchsvolle und komplexe Pflegeaufgaben für Einzelpersonen oder Gruppen zum Beispiel in der Akutpflege, der Langzeitpflege und der mobilen Pflege übernehmen können. Darüber hinaus sind Sie nach Ihrem Studium bestens auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen im Gesundheits- und Sozialbereich vorbereitet. Ihr besonderes Anliegen dabei: regelmäßig Lösungsansätze aus Sicht der Gesundheits- und Krankenpflege einzubringen.

Neben den klassischen Pflegetätigkeiten sind Sie außerdem auf dem Gebiet der Gesundheitsförderung und Prävention geschult. Sie können daher in neu entstehenden Berufsfeldern wie der Schulgesundheitspflege oder der Familienpflege tätig werden.

Anders ausgedrückt erwerben Sie während des Studiums die fachlich-methodischen Kompetenzen zur eigenverantwortlichen Durchführung der Gesundheits- und Krankenpflege gemäß § 13 und § 14 des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes (GuKG).

Auch in der Gesundheits- und Krankenpflege erhält die Forschung einen immer höheren Stellenwert. Deswegen vermitteln wir Ihnen die wissenschaftlichen Kompetenzen, um Forschungsprozesse nachvollziehen und erfolgreich mitgestalten zu können.

Ein wichtiges Schlagwort: die evidenzbasierte Pflege. Das bedeutet, dass Pflegemaßnahmen, wo immer möglich, nicht nur auf Tradition und Überlieferung, sondern vielmehr auf wissenschaftlichen Belegen basieren. Bei jeder pflegerischen Entscheidung werden diese wissenschaftlichen Erkenntnisse zusammen mit der Expertise der Pflegerin oder des Pflegers herangezogen.

Neben Ihren fachlichen Kompetenzen werden Sie in Ihrem Alltag als Krankenpflegerin oder Krankenpfleger vor allem auch Ihre sozialen Fähigkeiten täglich einsetzen.

Im Pflegealltag kommt es insbesondere auf diese Eigenschaften an: Einfühlungsvermögen und Kommunikationsfähigkeit. Während Ihrer Zeit an unserer Fachhochschule und bei Ihren Praktikumsgebern werden Sie lernen, wie Sie Gespräche mit Patientinnen und Patienten, Klientinnen und Klienten sowie Angehörigen aufbauen und auf Augenhöhe führen. Ein wichtiger Punkt: Sie werden lernen, mit Offenheit und Empathie auf andere Kulturen einzugehen.

Sie lernen, wie Sie mit pflegerischen Rückschlägen umgehen und die geeignete Distanz aufrechterhalten können.

Besonders gefragt sind außerdem Teamfähigkeit, Kritikfähigkeit und Konfliktfähigkeit – Eigenschaften, die Sie während Ihres Studiums ebenfalls weiterentwickeln werden.

In Ihrem Berufsalltag als Krankenpflegerin oder Krankenpfleger werden Sie schnell feststellen, dass eine strukturierte Arbeitsweise und eine gewisse Organisationsgabe wichtige Erfolgsmerkmale darstellen. Im Studium erlernen Sie Werkzeuge, die Ihnen die Selbstorganisation und die Organisation Ihres Berufsalltags erleichtern werden.

Abgerundet wird das Studium durch betriebswirtschaftliche und rechtliche Grundlagen.

Im Pflegealltag arbeiten Sie eng mit anderen Berufsgruppen – zum Beispiel mit Ärztinnen und Ärzten oder Therapeutinnen und Therapeuten – zusammen. Der Pflege kommt in dieser Zusammenarbeit eine besondere Rolle zu: Sie fungiert als Bindeglied.

In der Praxis werden Sie daher schnell feststellen, dass das vernetzte Denken besonders wichtig für den Pflegeerfolg ist. Genau hier knüpfen die Fallbeispiele und Simulationen an: Anhand von Praxisbeispielen lernen Sie, wie Sie den gesamten pflegerischen Prozess eigenverantwortlich durchführen können.

Karrierewege nach dem Bachelor-Studium Gesundheits- und Krankenpflege

Das Bachelor-Studium Gesundheits- und Krankenpflege öffnet zahlreiche Türen.

Nach Ihrem Abschluss können Sie sich stolz Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin oder Krankenpfleger nennen. Sie erhalten die offizielle Berufsbefähigung zur Ausübung des Berufes. Die gute Nachricht: Die Jobaussichten unserer Absolventinnen und Absolventen sind ausgezeichnet – meist warten nach dem Abschluss schon mehrere Angebote auf Sie. Dabei haben Sie die Wahl. Sie können entweder in der Akutpflege, der Langzeitpflege, der mobilen Pflege oder der Prävention und Rehabilitation durchstarten.

Sie können sich außerdem für ein weiterführendes Master-Studium entscheiden. An unserer Fachhochschule bietet sich zum Beispiel der Master-Studiengang Advanced Nursing Practice (ANP) an. 

  • Mögliche Arbeitsgeber
  • Private und öffentliche Krankenanstalten und Kliniken
  • Tageskliniken
  • Private und öffentliche Langzeitpflege-Einrichtungen
  • Ordinationen und Gemeinschaftspraxen
  • Primärversorgungseinheiten oder -zentren
  • Einrichtungen der Gesundheitsförderung und -vorsorge
  • Rehabilitationszentren
  • Behinderteneinrichtungen
  • Mobile Pflege

10 Gründe


Es gibt viele Gründe, warum wir auf unsere Hochschule stolz sind. Finden Sie heraus, was uns besonders macht.

Studierenden-Stadt Krems


Was Krems besonders lebenswert macht? Lernen Sie Krems als Studierenden-Stadt kennen.

Service-Stellen


Von Studiumsorganisation bis Praktikums- und Berufsberatung. Informieren Sie sich über das Plus an Services.

Studienberatung


Brauchen Sie Hilfe bei der Entscheidung fürs Studium? Unsere Studienberatung berät Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.

Im Fokus: Gesundheits- und Krankenpflege

Klicken Sie sich durch die Videos des Studiengangs.

Unsere Info-Veranstaltungen

Unser Team

Lernen Sie das Kern-Team des Bachelor-Studiengangs Gesundheits- und Krankenpflege kennen.

    Zulassung & Aufnahme – die nächsten Schritte

    Sie haben einen Studiengang gefunden, der perfekt zu Ihnen passt? Sehr gut – das Wichtigste ist damit schon geschafft. Informieren Sie sich jetzt über die nächsten Schritte. Wir haben alle relevanten Informationen für Sie zusammengefasst.

    1

    Zugangsvoraussetzungen

    Wir informieren Sie gerne darüber, welche Voraussetzungen Sie für die Bewerbung mitbringen müssen.

    Details

    2

    Aufnahmeverfahren

    Vorbereitung ist alles – lesen Sie nach, wie das Aufnahmeverfahren im Detail aussehen wird.

    Details

    3

    Termine und Fristen

    Welche Termine müssen Sie für Ihre Online-Bewerbung im Auge behalten? Verschaffen Sie sich einen Überblick.

    Details

    4

    Online Bewerben

    Sie haben sich für einen unserer Studiengänge entschieden? Zuerst einmal: Gratulation und vielen Dank für Ihr Vertrauen! Gerne führen wir Sie Schritt für Schritt durch Ihre Online-Bewerbung.

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