Studium Gesundheits- und Krankenpflege - 2 Studierende stehen vor dem Health Lab

Bachelor-Studium Gesundheits- und Krankenpflege

Vom Kinderwunsch bis zum Lebensende – begleiten Sie Ihre Mitmenschen auf deren Lebensweg. Dabei können Sie Menschen aktiv in außerordentlichen Lebenssituationen unterstützen, sich eine bessere Gesundheitsförderung zum Ziel setzen, beraten, erforschen, entwickeln und später sogar Teams führen oder lehren.

Die Werkzeuge dazu erhalten Sie in unserem Bachelor-Studium Gesundheits- und Krankenpflege. Ein besonderer Benefit: In diesem Studiengang können Sie im Herbst oder im Frühjahr in Ihr Studium starten. Als Absolventin oder Absolvent haben Sie das Fachwissen mitzuhelfen, die Gesundheits- und Krankenpflege neu zu definieren. Nach 3 Jahren Studium sind Sie bereit für diese Aufgabe.

Das Studium

Das Studium bereitet Sie auf unterschiedliche Tätigkeiten im Gesundheitswesen vor: Sie beschäftigen sich sowohl theoretisch als auch praktisch unter anderem mit Akutpflege – also mit Pflege im chirurgischen und internistischen Bereich in einem Krankenhaus –, Langzeitpflege – Pflege von Menschen in einem Pflegeheim –, mobiler Pflege – Pflege von Menschen im häuslichen Umfeld – und Rehabilitationspflege, aber auch mit Beratungskonzepten, Forschung im Gesundheitswesen und vielen anderen Themen.

Neben den klassischen Modulen der Gesundheits- und Krankenpflege haben Sie ab dem 5. Semester die Möglichkeit, Ihren persönlichen Studienweg durch zusätzliche Wahlmodule zu erweitern. Hierbei können Sie zwischen Pflege bei Kindern und Jugendlichen*, Onkologische PflegePflege im Unfall- und Neuro-Rehabilitationsbereich und Pflege in Krisenzeiten/Krisengebieten wählen.

Neben patientenbezogenen Tätigkeiten machen Sie sich auch bereit für organisatorische und gesellschaftliche Aufgaben, die in Ihrem Berufsalltag auf Sie warten.

Die breite Ausrichtung des Studiums hat einen klaren Vorteil: Sie entscheiden erst nach dem Studium, in welchem Bereich Sie später tätig werden wollen.

Das Studium befähigt Sie zur Ausübung des gehobenen Dienstes der Gesundheits- und Krankenpflege entsprechend dem Gesundheits- und Krankenpflegegesetz (GuKG). Sie wollen mehr über die Akademisierung der Pflegeberufe wissen? Unser News-Artikel gibt einen Überblick.

Das ist aber noch lange nicht alles: Natürlich bietet Ihnen die Gesundheits- und Krankenpflege noch wesentlich mehr Möglichkeiten – Sie können Ihren individuellen Weg selbst bestimmen und haben die Chance, das Gesundheitswesen aktiv mitzugestalten – denn die Gesundheits- und Krankenpflege entwickelt sich im Moment in enormen Schritten weiter.

Tipp

Im Studiengang Gesundheits- und Krankenpflege bieten wir zwei Starttermine – einmal den Haupttermin im September (Bewerbungsstart 15. Jänner) und einmal einen Nebentermin im Februar/März (Bewerbungsstart 1. September) – an. Die Online-Bewerbung ist immer für den jeweils nächsten Studienstart freigeschalten.

Geschichten aus dem Studium

IMC NURSE PODCAST

YOUTUBE: WE ARE IMC NURSES

* Ersetzt derzeit nicht die Sonderausbildung Kinderkrankenpflege

Gesundheits- und Krankenpflege leicht erklärt

Die Gesundheits- und Krankenpflege befasst sich mit körperlichen und psychischen Herausforderungen, die Menschen vorübergehend oder dauerhaft in ihrem Leben beeinflussen.

Außerdem haben Sie die Möglichkeit, sich auf die Förderung der Gesundheit und die Verhütung von Krankheiten zu spezialisieren.

Aufgaben im Überblick

Als Krankenpflegerin oder Krankenpfleger sind Sie für den gesamten Pflegeprozess zuständig und verantwortlich – angefangen bei der Erhebung des Pflegebedarfs über die Pflegediagnose, die Planung und Durchführung der Pflege bis zur Evaluation der angewandten Pflegemaßnahmen.

Bei der Erfüllung Ihrer Aufgaben werden Sie in vielen Situationen eigenverantwortlich handeln. In anderen Bereichen bringen Sie Ihre Expertise in interdisziplinären Teams ein und erhöhen so die Erfolgsaussichten der Behandlung.

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" Unsere Studierenden blicken über den Tellerrand hinaus: Sie wissen, dass in der Praxis kulturelle und sprachliche Herausforderungen auf sie warten werden. Deswegen beschäftigen sie sich schon im Unterricht mit Englisch als Beratungs- und Betreuungssprache. Auch Praktika im Ausland sind möglich und werden von uns aktiv unterstützt. "

Studiengangsleiter Markus Golla

Erfolgskonzept: Theorie + Praxis

Das Studium umfasst 3 Säulen:

  1. 1

    1. Die Grundlagen

    In den Semestern 1-4

    Am Anfang des Studiums stehen ganz klar die Vermittlung der pflegerischen Grundlagen und das Kennenlernen der Fachbereiche im Vordergrund.

    Sie beschäftigen sich mit Menschen in verschiedenen Gesundheitssituationen und Lebensphasen. Neben dem pflegerischen Know-how erarbeiten Sie sich Ihr medizinisches Grundwissen. Nicht weniger wichtig: Sie kommen erstmals mit der Gesundheitsförderung und mit wissenschaftlichen Arbeiten in Kontakt.

  2. 2

    2. Der praktische Teil

    In den Semestern 1-6

    Insgesamt verbringen Sie 50% Ihres Studiums im Praktikum. Der Eckpfeiler:  das Berufspraktikum im 4. Semester mit ca. 600 Stunden.

    Um die theoretischen Inhalte aus dem Studium sofort zu festigen, absolvieren Sie jedes Semester ein mehrwöchiges Berufspraktikum. Dabei durchlaufen Sie verschiedene Bereiche – zum Beispiel die Akutpflege, die Langzeitpflege, die mobile Pflege und den öffentlichen Gesundheitsdienst. Vor und während des Praktikums werden Sie von uns betreut: Wir unterstützen Sie bei der Auswahl und stehen für Coaching-Gespräche zur Verfügung.

  3. 3

    3. Die Vertiefung

    In den Semestern 5-6

    Gegen Ende Ihres Studiums vertiefen Sie das bereits Erlernte und setzen sich mit einer effektiven Arbeitsorganisation auseinander. Sie greifen auf das Gelernte zurück und führen Ihr Wissen aus den verschiedenen Fachbereichen zusammen. Beispiele dafür: die berufspraktischen Übungen und Fallbeispiele. Hier simulieren Sie komplexe Pflegesituationen anhand von Beispielen aus der Praxis und müssen so Ihr gesammeltes Wissen abrufen. Sie spielen dabei den kompletten Pflegefall von Anfang bis Ende durch – sehr zum Wohl Ihrer zukünftigen Patientinnen und Patienten.

    Ein besonderes Highlight hier in Krems: Im 5. und 6. Semester entscheiden Sie sich für ein Wahlmodul und haben so die Möglichkeit, sich in Ihrer Wunschdisziplin weiter zu spezialisieren. Zur Auswahl steht Pflege bei Kindern und Jugendlichen*, Onkologische Pflege, Pflege im Unfall- und Neuro-Rehabilitationsbereich und Pflege in Krisenzeiten/Krisengebieten. Die Inhalte der jeweiligen Spezialisierung bauen im 6. Semester auf jenen des 5. Semesters auf.

    * Ersetzt derzeit nicht die Sonderausbildung Kinderkrankenpflege

Studienplan

 

Was wird Sie im Studium genau erwarten? Der Studienplan gibt Ihnen eine Übersicht.

Klicken Sie auf die einzelnen Lehrveranstaltungen um nähere Informationen zu erhalten.

 

  1. LehrveranstaltungSWSECTS
    Dimensionen und Methodik des pflegerischen Handelns
    Pflegerisches Handeln I
    Dimensionen pflegerischen Handelns I 22
    Berufspraktische Übungen I 22
    Pflegetheorien, -modelle und -konzepte 22
    Pflegeprozess 22
    Grundlagen der Pflege des gesunden Kindes 11
    Medizinisches Fachwissen
    Anatomie 23
    Physiologie 12
    Hygiene und Mikrobiologie 23
    Allgemeine Pathologie und Diagnostik 23
    Anatomie Übungen (freiwilliges Angebot) 1
    Gesundheit und Prävention
    Public Health
    Public Health 11
    Gesundheit und Prävention 11
    Sozialkommunikative Kompetenz und Selbstkompetenz
    Kommunikation und Selbstkompetenz 11
    Berufspraktikum
    Praktikumsbegleitendes Seminar – Berufspraktikum I 11
    Berufspraktikum I (160 Nettostunden) 06
  2. LehrveranstaltungSWSECTS
    Dimensionen und Methodik des pflegerischen Handelns
    Pflegerisches Handeln II
    Dimensionen pflegerischen Handelns II 22
    Berufspraktische Übungen III 22
    Pflege bei Beeinträchtigung der Gesundheit
    Pflege bei chronischen Gesundheitsbeeinträchtigungen 11
    Berufspraktische Übungen IV 22
    Geriatrische Pflege 11
    Berufspraktische Übungen II 11
    Medizinisches Fachwissen
    Spezielle Pathologie, Diagnostik und Therapie I 12
    Organisation der Gesundheits- und Krankenpflege
    Recht für Gesundheits- und Krankenpflegeberufe I 11
    Wissenschaftliche Kompetenz
    Wissenschaftliche Grundlagen
    Wissenschaftliche Grundlagen der Pflege 11
    Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens 22
    Sozialkommunikative Kompetenz und Selbstkompetenz
    Pflegefachliche Kommunikation 11
    Berufspraktikum
    Berufspraktikum II (320 Nettostunden)
    Berufspraktikum II - Teil IIa (160 Nettostunden) 06.5
    Berufspraktikum II - Teil IIb (160 Nettostunden) 06.5
    Praktikumsbegleitendes Seminar – Berufspraktikum II 11
  3. LehrveranstaltungSWSECTS
    Dimensionen und Methodik des pflegerischen Handelns
    Pflege, Diagnostik und Therapie
    Pflege im Zusammenhang mit Diagnostik und Therapie 22
    Berufspraktische Übungen V 22
    Palliativpflege 11
    Grundlagen der Pflege des kranken Kindes 11
    Grundlagen der Psychiatrischen Pflege I 11
    Medizinisches Fachwissen
    Spezielle Pathologie, Diagnostik und Therapie II 12
    Pharmakologie 22
    Gesundheit und Prävention
    Prävention im Alter und Gerontologische Pflege 11
    Wissenschaftliche Kompetenz
    Medical English 11
    Pflegeforschung 22
    Berufspraktikum
    Berufspraktikum III (360 Nettostunden)
    Berufspraktikum III - Teil IIIa (200 Nettostunden) 08
    Berufspraktikum III - Teil IIIb (160 Nettostunden) 06
    Praktikumsbegleitendes Seminar – Berufspraktikum III 11
  4. LehrveranstaltungSWSECTS
    Dimensionen und Methodik des pflegerischen Handelns
    Berufspraktische Übungen VI 11
    Grundlagen der Psychiatrischen Pflege II 11
    Medizinisches Fachwissen
    Spezielle Pathologie, Diagnostik und Therapie III 11
    Wissenschaftliche Kompetenz
    Pflegeepidemiologie/Statistik 22
    Evidence Based Nursing 11
    Berufspraktikum
    Berufspraktikum IV (570 Nettostunden)
    Berufspraktikum IV - Teil IVa (200 Nettostunden) 08
    Berufspraktikum IV - Teil IVb (200 Nettostunden) 08
    Berufspraktikum IV - Teil IVc (170 Nettostunden) 07
    Praktikumsbegleitendes Seminar – Berufspraktikum IV 11
  5. LehrveranstaltungSWSECTS
    Dimensionen und Methodik des pflegerischen Handelns
    Community Care 22
    Fallbasierte Pflege in verschiedenen Settings I 11
    Wahlpflichtfach A: Pflege bei Kindern und Jugendlichen I 11
    Wahlpflichtfach B: Pflege im Unfall- und Neuro-Rehabilitationsbereich I 11
    Wahlpflichtfach C: Onkologische Pflege I 11
    Wahlpflichtfach D: Pflege in Krisenzeiten/Krisengebieten 11
    Organisation der Gesundheits- und Krankenpflege
    Nursing History 11
    Arbeitsorganisation, Delegation 11
    Grundlagen Betriebswirtschaftslehre und Gesundheitsökonomie 11
    Recht für Gesundheits- und Krankenpflegeberufe II 11
    Gesundheit und Prävention
    Gesundheitswissenschaften 11
    Kompetenzbereich Sozial- und humanwissenschaftliches Basiswissen
    Ethik und ethische Fallbesprechungen 22
    Sozialkommunikative Kompetenz und Selbstkompetenz
    Berufspraktische Übungen VII - Pflegerisches Beratungsgespräch und fallbasierte Pflegeberatung 11
    Wissenschaftliche Kompetenz
    Nursing in an International Context 11
    Vertiefung Wissenschaftliches Arbeiten 11
    Bachelorseminar I 13
    Berufspraktikum
    Berufspraktikum V (320 Nettostunden)
    Berufspraktikum V - Teil Va (160 Nettostunden) 06.5
    Berufspraktikum V - Teil Vb (160 Nettostunden) 06.5
    Praktikumsbegleitende Übungen– Berufspraktikum V (freiwillig) 1
  6. LehrveranstaltungSWSECTS
    Dimensionen und Methodik des pflegerischen Handelns
    Fallbasierte Pflege in verschiedenen Settings II 11
    Wahlpflichtfach A: Pflege bei Kindern und Jugendlichen II 11
    Wahlpflichtfach B: Pflege im Unfall- und Neuro-Rehabilitationsbereich II 11
    Wahlpflichtfach C: Onkologische Pflege II 11
    Pflege bei Menschen mit Demenz 11
    Wahlpflichtfach D: Pflege in Krisenzeiten/Krisengebieten 11
    Organisation der Gesundheits- und Krankenpflege
    Interdisziplinäre Fallarbeit 11
    Qualitätsmanagement 11
    Kompetenzbereich Sozial- und humanwissenschaftliches Basiswissen
    Transkulturelle Pflege im Zusammenhang mit Soziologie und Psychologie unterschiedlichen Settings 11
    Sozialkommunikative Kompetenz und Selbstkompetenz
    Patienten- und Familienedukation 11
    Konfliktmanagement 11
    Wissenschaftliche Kompetenz
    Bachelorseminar II und Bachelorarbeit 17
    Bachelorprüfung 02
    Berufspraktikum
    Berufspraktikum VI (320 Nettostunden)
    Berufspraktikum VI - Teil VIa (160 Nettostunden) 06.5
    Berufspraktikum VI - Teil VIb (160 Nettostunden) 06.5
    Praktikumsbegleitende Übungen– Berufspraktikum VI (freiwillig) 1

Besonderheiten

Warum sollten Sie sich für das Bachelor-Studium Gesundheits- und Krankenpflege in Krems entscheiden?

Ein Plus an Praxis

Sie verbringen etwa die Hälfte Ihres Studiums bei Praktikumsgebern. Dabei durchlaufen Sie verschiedene Stationen und bekommen so Einblicke in zahlreiche Bereiche der Pflege. Nach Ihrem Studium sind Sie daher bestens auf einen sofortigen Berufseinstieg vorbereitet.

Auch vor und während Ihrer Praxis-Phasen werden Sie von uns betreut und beraten. Ein wichtiger Aspekt: Wir lassen Sie bei der Praktikumssuche nicht alleine. Dank unserer engen Kooperationen mit verschiedenen Praxisstellen in Österreich und im Ausland können Sie aus einer Vielzahl an interessanten Praktika wählen. Eines ist also klar: Ihnen steht buchstäblich die Welt offen.

Übung macht den Meister

Das Arbeiten mit Patientinnen und Patienten will gelernt sein. Deswegen festigen Sie verschiedene Pflegesituationen bereits vor Ihren Praktika anhand von Fallbeispielen und Simulationen in unseren topmodernen Health Labs und am 3. Lernort, den Übungsstationen direkt in den Kliniken.

Ein besonderer Benefit: Bei uns üben Sie bereits während des Studiums das interdisziplinäre Handeln mit angrenzenden Fachrichtungen wie der Physiotherapie, der Ergotherapie, den Hebammen und der Musiktherapie – und außerdem mit angehenden Medizinerinnen und Medizinern unserer Partner-Universität, der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften.

Immer einen Schritt voraus

In der Pflege tut sich einiges. Wir machen Sie bereit für neu entstehende Handlungsfelder. Chancen ergeben sich dabei vor allem in den Bereichen Gesundheitsförderung und Prävention: Community Care, Familiengesundheitspflege und Schulgesundheitspflege sind nur einige Schlagworte.

Auch ein gewisses Sprachenverständnis und kulturelles Feingefühl werden immer wichtiger. Bei uns fließt Englisch daher bei relevanten Lehrveranstaltungen gleich direkt in den Unterricht ein, einzelne Lehrveranstaltungen werden auf Englisch gehalten. So machen Sie sich schon während des Studiums bereit für Beratungs- und Betreuungssituationen im multikulturellen Umfeld.

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Kompetenzbereiche

Nach Abschluss dieses Bachelor-Studiums verfügen Sie neben fundierten fachlichen und wissenschaftlichen Fähigkeiten auch über eine hohe soziale Kompetenz.

Nach Ihrem Studium haben Sie die Möglichkeit, die Zukunft der Pflege aktiv mitzugestalten. Sie bringen Lösungsansätze aus der Sicht der Gesundheits- und Krankenpflege in die gesellschaftliche Diskussion mit ein.

Außerdem können Sie gemeinsam mit Gemeinden, Schulen und Betrieben daran arbeiten, die Gesundheitsförderung und Prävention weiter voranzutreiben und in der Gesellschaft zu verankern.

Im Bachelor-Studium entwickeln Sie Ihre Fachkompetenz auf dem Gebiet der Pflege. Sie lernen, wie Sie anspruchsvolle und komplexe Pflegeaufgaben für Einzelpersonen oder Gruppen zum Beispiel in der Akutpflege, der Langzeitpflege und der mobilen Pflege übernehmen können. Darüber hinaus sind Sie nach Ihrem Studium bestens auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen im Gesundheits- und Sozialbereich vorbereitet. Ihr besonderes Anliegen dabei: regelmäßig Lösungsansätze aus Sicht der Gesundheits- und Krankenpflege einzubringen.

Neben den klassischen Pflegetätigkeiten sind Sie außerdem auf dem Gebiet der Gesundheitsförderung und Prävention geschult. Sie können daher in neu entstehenden Berufsfeldern wie der Schulgesundheitspflege oder der Familienpflege tätig werden.

Anders ausgedrückt erwerben Sie während des Studiums die fachlich-methodischen Kompetenzen zur eigenverantwortlichen Durchführung der Gesundheits- und Krankenpflege gemäß § 13 und § 14 des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes (GuKG).

Auch in der Gesundheits- und Krankenpflege erhält die Forschung einen immer höheren Stellenwert. Deswegen vermitteln wir Ihnen die wissenschaftlichen Kompetenzen, um Forschungsprozesse nachvollziehen und erfolgreich mitgestalten zu können.

Ein wichtiges Schlagwort: die evidenzbasierte Pflege. Das bedeutet, dass Pflegemaßnahmen, wo immer möglich, nicht nur auf Tradition und Überlieferung, sondern vielmehr auf wissenschaftlichen Belegen basieren. Bei jeder pflegerischen Entscheidung werden diese wissenschaftlichen Erkenntnisse zusammen mit der Expertise der Pflegerin oder des Pflegers herangezogen.

Neben Ihren fachlichen Kompetenzen werden Sie in Ihrem Alltag als Krankenpflegerin oder Krankenpfleger vor allem auch Ihre sozialen Fähigkeiten täglich einsetzen.

Im Pflegealltag kommt es insbesondere auf diese Eigenschaften an: Einfühlungsvermögen und Kommunikationsfähigkeit. Während Ihrer Zeit an unserer Fachhochschule und bei Ihren Praktikumsgebern werden Sie lernen, wie Sie Gespräche mit Patientinnen und Patienten, Klientinnen und Klienten sowie Angehörigen aufbauen und auf Augenhöhe führen. Ein wichtiger Punkt: Sie werden lernen, mit Offenheit und Empathie auf andere Kulturen einzugehen.

Sie lernen, wie Sie mit pflegerischen Rückschlägen umgehen und die geeignete Distanz aufrechterhalten können.

Besonders gefragt sind außerdem Teamfähigkeit, Kritikfähigkeit und Konfliktfähigkeit – Eigenschaften, die Sie während Ihres Studiums ebenfalls weiterentwickeln werden.

In Ihrem Berufsalltag als Krankenpflegerin oder Krankenpfleger werden Sie schnell feststellen, dass eine strukturierte Arbeitsweise und eine gewisse Organisationsgabe wichtige Erfolgsmerkmale darstellen. Im Studium erlernen Sie Werkzeuge, die Ihnen die Selbstorganisation und die Organisation Ihres Berufsalltags erleichtern werden.

Abgerundet wird das Studium durch betriebswirtschaftliche und rechtliche Grundlagen.

Im Pflegealltag arbeiten Sie eng mit anderen Berufsgruppen – zum Beispiel mit Ärztinnen und Ärzten oder Therapeutinnen und Therapeuten – zusammen. Der Pflege kommt in dieser Zusammenarbeit eine besondere Rolle zu: Sie fungiert als Bindeglied.

In der Praxis werden Sie daher schnell feststellen, dass das vernetzte Denken besonders wichtig für den Pflegeerfolg ist. Genau hier knüpfen die Fallbeispiele und Simulationen an: Anhand von Praxisbeispielen lernen Sie, wie Sie den gesamten pflegerischen Prozess eigenverantwortlich durchführen können.

Karrierewege nach dem Bachelor-Studium Gesundheits- und Krankenpflege

Das Bachelor-Studium Gesundheits- und Krankenpflege öffnet zahlreiche Türen.

Nach Ihrem Abschluss können Sie sich stolz Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin oder Krankenpfleger nennen. Sie erhalten die offizielle Berufsbefähigung zur Ausübung des Berufes. Die gute Nachricht: Die Jobaussichten unserer Absolventinnen und Absolventen sind ausgezeichnet – meist warten nach dem Abschluss schon mehrere Angebote auf Sie. Dabei haben Sie die Wahl. Sie können entweder in der Akutpflege, der Langzeitpflege, der mobilen Pflege oder der Prävention und Rehabilitation durchstarten.

Nach Ihrem Bachelor-Studium haben Sie die Wahl: Entweder Sie steigen gleich direkt in den Beruf ein oder Sie entscheiden sich für den Weg eines aufbauenden Studiums wie zum Beispiel Gesundheitsmanagement oder Pflegewissenschaft, den Sie bis zu einem Doktorat weitergehen können.

An unserer Fachhochschule bietet sich zum Beispiel folgender Master-Studiengang an:

  • Mögliche Arbeitgeber
  • Private und öffentliche Krankenanstalten und Kliniken
  • Tageskliniken
  • Kinderwunschzentren
  • Private und öffentliche Langzeitpflege-Einrichtungen
  • Ordinationen und Gemeinschaftspraxen
  • Primärversorgungseinheiten oder -zentren
  • Einrichtungen der Gesundheitsförderung und -vorsorge
  • Rehabilitationszentren
  • Behinderteneinrichtungen
  • Mobile Pflege
  • NGOs
10 Gründe

Es gibt viele Gründe, warum wir auf unsere Hochschule stolz sind. Finden Sie heraus, was uns besonders macht.

Studierenden-Stadt Krems

Was Krems besonders lebenswert macht? Lernen Sie Krems als Studierenden-Stadt kennen.

Service-Stellen

Von Studiumsorganisation bis Praktikums- und Berufsberatung. Informieren Sie sich über das Plus an Services.

Studienberatung

Brauchen Sie Hilfe bei der Entscheidung fürs Studium? Unsere Studienberatung berät Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.

Im Fokus: Gesundheits- und Krankenpflege

Klicken Sie sich durch die Videos des Studiengangs.

Lernen Sie unsere Fachhochschule von einer ganz neuen und persönlichen Seite virtuell kennen.

Zur Plattform Virtual IMC

Info-Veranstaltungen

Unser Team

Lernen Sie das Kern-Team des Bachelor-Studiengangs Gesundheits- und Krankenpflege kennen.

  • Markus Golla, BScN, MScN | Institutsleitung Institut für Pflegewissenschaft / Studiengangsleitung Gesundheits- & Krankenpflege - IMC Fachhochschule Krems
    Markus Golla, BScN, MScN
    Institutsleitung Institut für Pflegewissenschaft / Studiengangsleitung Gesundheits- & Krankenpflege

    Institutsleitung Institut für Pflegewissenschaft / Studiengangsleitung Gesundheits- & Krankenpflege

    Markus Golla, BScN, MScN

  • Prof.(FH) Dipl.-Kfm. Stefan Baronowski, BA (Hons)
    Professor Department of Business
  • Katharina Heindl, BSc MSc
    Professorin Department of Health Sciences
  • Anja Kepplinger, BSc, MSc
    Professorin Department of Health Sciences
  • Pamela Otto, RN, MScN, MS
    Professorin Department of Health Sciences & Stv. Studiengangsleitung...
  • Mag. (FH) Nina Schafferer
    Mitarbeiterin Studiengang Gesundheits- und Krankenpflege
  • Petra Schumacher, BScN, MScN
    Professorin Department of Health Sciences

Zulassung & Aufnahme – die nächsten Schritte

Sie haben einen Studiengang gefunden, der perfekt zu Ihnen passt? Sehr gut – das Wichtigste ist damit schon geschafft. Informieren Sie sich jetzt über die nächsten Schritte. Wir haben alle relevanten Informationen für Sie zusammengefasst.

  1. 1

    Zugangsvoraussetzungen

    Wir informieren Sie gerne darüber, welche Voraussetzungen Sie für die Bewerbung mitbringen müssen.

    Details

  2. 2

    Aufnahmeverfahren

    Vorbereitung ist alles – lesen Sie nach, wie das Aufnahmeverfahren im Detail aussehen wird.

    Details

  3. 3

    Termine und Fristen

    Welche Termine müssen Sie für Ihre Online-Bewerbung im Auge behalten? Verschaffen Sie sich einen Überblick.

    Details

  4. 4

    Online Bewerben

    Sie haben sich für einen unserer Studiengänge entschieden? Zuerst einmal: Gratulation und vielen Dank für Ihr Vertrauen! Gerne führen wir Sie Schritt für Schritt durch Ihre Online-Bewerbung.

    Details

  5. 5

    Studienrelevante Termine

    Sie planen gerne voraus und möchten wissen, wann Ihr Studiengang startet? Hier werden Sie fündig!

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