Studium Gesundheits- und Krankenpflege - Studierende machen eine Übung an einer anderen Studentin

Bachelor-Studium Gesundheits- und Krankenpflege

Vom Kinderwunsch bis zum Lebensende – begleiten Sie Ihre Mitmenschen auf deren Lebensweg. Dabei können Sie Menschen aktiv in außerordentlichen Lebenssituationen unterstützen, sich eine bessere Gesundheitsförderung zum Ziel setzen, beraten, erforschen, entwickeln und später sogar Teams führen oder lehren.

Die Werkzeuge dazu erhalten Sie in unserem Bachelor-Studium Gesundheits- und Krankenpflege. Als Absolventin oder Absolvent haben Sie das Fachwissen mitzuhelfen, die Gesundheits- und Krankenpflege neu zu definieren. Nach 3 Jahren Studium sind Sie bereit für diese Aufgabe.

Das Studium: Bachelor of Science in Health Studies (BSc)

Das Studium bereitet Sie auf unterschiedliche Tätigkeiten im Gesundheitswesen vor: Sie beschäftigen sich sowohl theoretisch als auch praktisch unter anderem mit Akutpflege – also mit Pflege im chirurgischen und internistischen Bereich in einem Krankenhaus –, Langzeitpflege – Pflege von Menschen in einem Pflegeheim –, mobiler Pflege – Pflege von Menschen im häuslichen Umfeld – und Rehabilitationspflege, aber auch mit Beratungskonzepten, Forschung im Gesundheitswesen und vielen anderen Themen.

Neben den klassischen Modulen der Gesundheits- und Krankenpflege haben Sie ab dem 5. Semester die Möglichkeit, Ihren persönlichen Studienweg durch zusätzliche Wahlmodule zu erweitern. Hierbei können Sie zwischen Pflege bei Kindern und Jugendlichen*, Onkologische Pflege und Pflege im Unfall- und Neuro-Rehabilitationsbereich wählen.

Neben patientenbezogenen Tätigkeiten machen Sie sich auch bereit für organisatorische und gesellschaftliche Aufgaben, die in Ihrem Berufsalltag auf Sie warten.

Die breite Ausrichtung des Studiums hat einen klaren Vorteil: Sie entscheiden erst nach dem Studium, in welchem Bereich Sie später tätig werden wollen.

Das Studium befähigt Sie zur Ausübung des gehobenen Dienstes der Gesundheits- und Krankenpflege entsprechend dem Gesundheits- und Krankenpflegegesetz (GuKG). Sie wollen mehr über die Akademisierung der Pflegeberufe wissen? Unser News-Artikel gibt einen Überblick.

Nach Ihrem Bachelor-Studium haben Sie die Wahl: Entweder Sie steigen gleich direkt in den Beruf ein oder Sie entscheiden sich für den Weg eines aufbauenden Studiums wie zum Beispiel Gesundheitsmanagement oder Pflegewissenschaft, den Sie bis zu einem Doktorat weitergehen können. Nach mindestens 2 Jahren Berufserfahrung haben Sie außerdem die Zugangsvoraussetzungen für unseren Master-Studiengang Advanced Nursing Practice erfüllt.

Das ist aber noch lange nicht alles: Natürlich bietet Ihnen die Gesundheits- und Krankenpflege noch wesentlich mehr Möglichkeiten – Sie können Ihren individuellen Weg selbst bestimmen und haben die Chance, das Gesundheitswesen aktiv mitzugestalten – denn die Gesundheits- und Krankenpflege entwickelt sich im Moment in enormen Schritten weiter.

Geschichten aus dem Studium

* Ersetzt derzeit nicht die Sonderausbildung Kinderkrankenpflege

Gesundheits- und Krankenpflege leicht erklärt

Die Gesundheits- und Krankenpflege befasst sich mit körperlichen und psychischen Herausforderungen, die Menschen vorübergehend oder dauerhaft in ihrem Leben beeinflussen.

Außerdem haben Sie die Möglichkeit, sich auf die Förderung der Gesundheit und die Verhütung von Krankheiten zu spezialisieren.

Aufgaben im Überblick

Als Krankenpflegerin oder Krankenpfleger sind Sie für den gesamten Pflegeprozess zuständig und verantwortlich – angefangen bei der Erhebung des Pflegebedarfs über die Pflegediagnose, die Planung und Durchführung der Pflege bis zur Evaluation der angewandten Pflegemaßnahmen.

Bei der Erfüllung Ihrer Aufgaben werden Sie in vielen Situationen eigenverantwortlich handeln. In anderen Bereichen bringen Sie Ihre Expertise in interdisziplinären Teams ein und erhöhen so die Erfolgsaussichten der Behandlung.

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Unsere Studierenden blicken über den Tellerrand hinaus: Sie wissen, dass in der Praxis kulturelle und sprachliche Herausforderungen auf sie warten werden. Deswegen beschäftigen sie sich schon im Unterricht mit Englisch als Beratungs- und Betreuungssprache. Auch Praktika im Ausland sind möglich und werden von uns aktiv unterstützt.
Studiengangsleiter Markus Golla

Erfolgskonzept: Theorie + Praxis

Das Studium umfasst 3 Säulen:

1

Die Grundlagen

In den Semestern 1-4

Am Anfang des Studiums stehen ganz klar die Vermittlung der pflegerischen Grundlagen und das Kennenlernen der Fachbereiche im Vordergrund.

Sie beschäftigen sich mit Menschen in verschiedenen Gesundheitssituationen und Lebensphasen. Neben dem pflegerischen Know-how erarbeiten Sie sich Ihr medizinisches Grundwissen. Nicht weniger wichtig: Sie kommen erstmals mit der Gesundheitsförderung und mit wissenschaftlichen Arbeiten in Kontakt.

2

Der praktische Teil

In den Semestern 1-6

Insgesamt verbringen Sie 50% Ihres Studiums im Praktikum. Der Eckpfeiler:  das Berufspraktikum im 4. Semester mit ca. 600 Stunden.

Um die theoretischen Inhalte aus dem Studium sofort zu festigen, absolvieren Sie jedes Semester ein mehrwöchiges Berufspraktikum. Dabei durchlaufen Sie verschiedene Bereiche – zum Beispiel die Akutpflege, die Langzeitpflege, die mobile Pflege und den öffentlichen Gesundheitsdienst. Vor und während des Praktikums werden Sie von uns betreut: Wir unterstützen Sie bei der Auswahl und stehen für Coaching-Gespräche zur Verfügung.

3

Die Vertiefung

In den Semestern 5-6

Gegen Ende Ihres Studiums vertiefen Sie das bereits Erlernte und setzen sich mit einer effektiven Arbeitsorganisation auseinander. Sie greifen auf das Gelernte zurück und führen Ihr Wissen aus den verschiedenen Fachbereichen zusammen. Beispiele dafür: die berufspraktischen Übungen und Fallbeispiele. Hier simulieren Sie komplexe Pflegesituationen anhand von Beispielen aus der Praxis und müssen so Ihr gesammeltes Wissen abrufen. Sie spielen dabei den kompletten Pflegefall von Anfang bis Ende durch – sehr zum Wohl Ihrer zukünftigen Patientinnen und Patienten.

Ein besonderes Highlight hier in Krems: Im 5. und 6. Semester entscheiden Sie sich für ein Wahlmodul und haben so die Möglichkeit, sich in Ihrer Wunschdisziplin weiter zu spezialisieren. Zur Auswahl steht Pflege bei Kindern und Jugendlichen*, Onkologische Pflege und Pflege im Unfall- und Neuro-Rehabilitationsbereich. Die Inhalte der jeweiligen Spezialisierung bauen im 6. Semester auf jenen des 5. Semesters auf.

* Ersetzt derzeit nicht die Sonderausbildung Kinderkrankenpflege

Studienplan

 

Was wird Sie im Studium genau erwarten? Der Studienplan gibt Ihnen eine Übersicht.

Klicken Sie auf die einzelnen Lehrveranstaltungen um nähere Informationen zu erhalten.

 

LehrveranstaltungSWSECTS
Dimensionen und Methodik des pflegerischen Handelns
Pflegetheorien
Pflegetheorien, -modelle und -konzepte 22
Pflegeprozess 22
Pflegerisches Handeln I
Dimensionen pflegerischen Handelns I 22
Berufspraktische Übungen I 22
Grundlagen der Pflege des gesunden Kindes 11
Medizinisches Fachwissen
Hygiene und Mikrobiologie 23
Allgemeine Pathologie und Diagnostik 23
Anatomie 23
Anatomie Übungen (freiwilliges Angebot) 1
Physiologie 12
Gesundheit und Prävention
Public Health
Public Health 11
Gesundheit und Prävention 11
Sozialkommunikative Kompetenz und Selbstkompetenz
Kommunikation und Selbstkompetenz 11
Berufspraktikum
Praktikumsbegleitendes Seminar – Berufspraktikum I 11
Berufspraktikum I (160 Nettostunden) 06
LehrveranstaltungSWSECTS
Dimensionen und Methodik des pflegerischen Handelns
Pflegerisches Handeln II
Dimensionen pflegerischen Handelns II 22
Berufspraktische Übungen III 22
Pflege bei Beeinträchtigung der Gesundheit
Pflege bei chronischen Gesundheitsbeeinträchtigungen 11
Berufspraktische Übungen IV 22
Berufspraktische Übungen II 11
Geriatrische Pflege 11
Medizinisches Fachwissen
Spezielle Pathologie, Diagnostik und Therapie I 12
Organisation der Gesundheits- und Krankenpflege
Recht für Gesundheits- und Krankenpflegeberufe I 11
Sozialkommunikative Kompetenz und Selbstkompetenz
Pflegefachliche Kommunikation 11
Wissenschaftliche Kompetenz
Wissenschaftliche Grundlagen
Wissenschaftliche Grundlagen der Pflege 11
Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens 22
Berufspraktikum
Berufspraktikum II (320 Nettostunden)
Berufspraktikum II - Teil IIa (160 Nettostunden) 06.5
Berufspraktikum II - Teil IIb (160 Nettostunden) 06.5
Praktikumsbegleitendes Seminar – Berufspraktikum II 11
LehrveranstaltungSWSECTS
Dimensionen und Methodik des pflegerischen Handelns
Pflege, Diagnostik und Therapie
Pflege im Zusammenhang mit Diagnostik und Therapie 22
Berufspraktische Übungen V 22
Grundlagen der Pflege des kranken Kindes 11
Grundlagen der Psychiatrischen Pflege I 11
Palliativpflege 11
Medizinisches Fachwissen
Spezielle Pathologie, Diagnostik und Therapie II 12
Pharmakologie 22
Gesundheit und Prävention
Prävention im Alter und Gerontologische Pflege 11
Wissenschaftliche Kompetenz
Pflegeforschung 22
Medical English 11
Berufspraktikum
Berufspraktikum III (360 Nettostunden)
Berufspraktikum III - Teil IIIa (200 Nettostunden) 08
Berufspraktikum III - Teil IIIb (160 Nettostunden) 06
Praktikumsbegleitendes Seminar – Berufspraktikum III 11
LehrveranstaltungSWSECTS
Dimensionen und Methodik des pflegerischen Handelns
Berufspraktische Übungen VI 11
Grundlagen der Psychiatrischen Pflege II 11
Medizinisches Fachwissen
Spezielle Pathologie, Diagnostik und Therapie III 11
Wissenschaftliche Kompetenz
Pflegeepidemiologie/Statistik 22
Evidence Based Nursing 11
Berufspraktikum
Berufspraktikum IV (570 Nettostunden)
Berufspraktikum IV - Teil IVa (200 Nettostunden) 08
Berufspraktikum IV - Teil IVb (200 Nettostunden) 08
Berufspraktikum IV - Teil IVc (170 Nettostunden) 07
Praktikumsbegleitendes Seminar – Berufspraktikum IV 11
LehrveranstaltungSWSECTS
Dimensionen und Methodik des pflegerischen Handelns
Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege 22
Fallbasierte Pflege in verschiedenen Settings I 11
Community Care 22
Wahlpflichtfach A: Pflege bei Kindern und Jugendlichen I 11
Wahlpflichtfach B: Pflege im Unfall- und Neuro-Rehabilitationsbereich I 11
Wahlpflichtfach C: Onkologische Pflege I 11
Organisation der Gesundheits- und Krankenpflege
Grundlagen Betriebswirtschaftslehre und Gesundheitsökonomie 11
Nursing History 11
Arbeitsorganisation, Delegation 11
Recht für Gesundheits- und Krankenpflegeberufe II 11
Gesundheit und Prävention
Gesundheitswissenschaften 11
Kompetenzbereich Sozial- und humanwissenschaftliches Basiswissen
Ethik und ethische Fallbesprechungen 22
Sozialkommunikative Kompetenz und Selbstkompetenz
Berufspraktische Übungen VII - Pflegerisches Beratungsgespräch und fallbasierte Pflegeberatung 11
Wissenschaftliche Kompetenz
Vertiefung Wissenschaftliches Arbeiten 11
Nursing in an International Context 11
Bachelorseminar I 13
Berufspraktikum
Berufspraktikum V (320 Nettostunden)
Berufspraktikum V - Teil Va (160 Nettostunden) 06.5
Berufspraktikum V - Teil Vb (160 Nettostunden) 06.5
Praktikumsbegleitende Übungen– Berufspraktikum V (freiwillig) 1
LehrveranstaltungSWSECTS
Dimensionen und Methodik des pflegerischen Handelns
Fallbasierte Pflege in verschiedenen Settings II 11
Pflege bei Menschen mit Demenz 11
Wahlpflichtfach A: Pflege bei Kindern und Jugendlichen II 11
Wahlpflichtfach B: Pflege im Unfall- und Neuro-Rehabilitationsbereich II 11
Wahlpflichtfach C: Onkologische Pflege II 11
Organisation der Gesundheits- und Krankenpflege
Interdisziplinäre Fallarbeit 11
Qualitätsmanagement 11
Kompetenzbereich Sozial- und humanwissenschaftliches Basiswissen
Transkulturelle Pflege im Zusammenhang mit Soziologie und Psychologie unterschiedlichen Settings 11
Sozialkommunikative Kompetenz und Selbstkompetenz
Konfliktmanagement 11
Patienten- und Familienedukation 11
Wissenschaftliche Kompetenz
Bachelorseminar II und Bachelorarbeit 17
Bachelorprüfung 02
Berufspraktikum
Berufspraktikum VI (320 Nettostunden)
Berufspraktikum VI - Teil VIa (160 Nettostunden) 06.5
Berufspraktikum VI - Teil VIb (160 Nettostunden) 06.5
Praktikumsbegleitende Übungen– Berufspraktikum VI (freiwillig) 1

Besonderheiten

Warum sollten Sie sich für das Bachelor-Studium Gesundheits- und Krankenpflege in Krems entscheiden?

Ein Plus an Praxis

Sie verbringen etwa die Hälfte Ihres Studiums bei Praktikumsgebern. Dabei durchlaufen Sie verschiedene Stationen und bekommen so Einblicke in zahlreiche Bereiche der Pflege. Nach Ihrem Studium sind Sie daher bestens auf einen sofortigen Berufseinstieg vorbereitet.

Auch vor und während Ihrer Praxis-Phasen werden Sie von uns betreut und beraten. Ein wichtiger Aspekt: Wir lassen Sie bei der Praktikumssuche nicht alleine. Dank unserer engen Kooperationen mit verschiedenen Praxisstellen in Österreich und im Ausland können Sie aus einer Vielzahl an interessanten Praktika wählen. Eines ist also klar: Ihnen steht buchstäblich die Welt offen.

Übung macht den Meister

Das Arbeiten mit Patientinnen und Patienten will gelernt sein. Deswegen festigen Sie verschiedene Pflegesituationen bereits vor Ihren Praktika anhand von Fallbeispielen und Simulationen in unseren topmodernen Health Labs und am 3. Lernort, den Übungsstationen direkt in den Kliniken.

Ein besonderer Benefit: Bei uns üben Sie bereits während des Studiums das interdisziplinäre Handeln mit angrenzenden Fachrichtungen wie der Physiotherapie, der Ergotherapie, den Hebammen und der Musiktherapie – und außerdem mit angehenden Medizinerinnen und Medizinern unserer Partner-Universität, der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften.

Immer einen Schritt voraus

In der Pflege tut sich einiges. Wir machen Sie bereit für neu entstehende Handlungsfelder. Chancen ergeben sich dabei vor allem in den Bereichen Gesundheitsförderung und Prävention: Community Care, Familiengesundheitspflege und Schulgesundheitspflege sind nur einige Schlagworte.

Auch ein gewisses Sprachenverständnis und kulturelles Feingefühl werden immer wichtiger. Bei uns fließt Englisch daher bei relevanten Lehrveranstaltungen gleich direkt in den Unterricht ein, einzelne Lehrveranstaltungen werden auf Englisch gehalten. So machen Sie sich schon während des Studiums bereit für Beratungs- und Betreuungssituationen im multikulturellen Umfeld.

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Kompetenzbereiche

Nach Abschluss dieses Bachelor-Studiums verfügen Sie neben fundierten fachlichen und wissenschaftlichen Fähigkeiten auch über eine hohe soziale Kompetenz.

Nach Ihrem Studium haben Sie die Möglichkeit, die Zukunft der Pflege aktiv mitzugestalten. Sie bringen Lösungsansätze aus der Sicht der Gesundheits- und Krankenpflege in die gesellschaftliche Diskussion mit ein.

Außerdem können Sie gemeinsam mit Gemeinden, Schulen und Betrieben daran arbeiten, die Gesundheitsförderung und Prävention weiter voranzutreiben und in der Gesellschaft zu verankern.

Im Bachelor-Studium entwickeln Sie Ihre Fachkompetenz auf dem Gebiet der Pflege. Sie lernen, wie Sie anspruchsvolle und komplexe Pflegeaufgaben für Einzelpersonen oder Gruppen zum Beispiel in der Akutpflege, der Langzeitpflege und der mobilen Pflege übernehmen können. Darüber hinaus sind Sie nach Ihrem Studium bestens auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen im Gesundheits- und Sozialbereich vorbereitet. Ihr besonderes Anliegen dabei: regelmäßig Lösungsansätze aus Sicht der Gesundheits- und Krankenpflege einzubringen.

Neben den klassischen Pflegetätigkeiten sind Sie außerdem auf dem Gebiet der Gesundheitsförderung und Prävention geschult. Sie können daher in neu entstehenden Berufsfeldern wie der Schulgesundheitspflege oder der Familienpflege tätig werden.

Anders ausgedrückt erwerben Sie während des Studiums die fachlich-methodischen Kompetenzen zur eigenverantwortlichen Durchführung der Gesundheits- und Krankenpflege gemäß § 13 und § 14 des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes (GuKG).

Auch in der Gesundheits- und Krankenpflege erhält die Forschung einen immer höheren Stellenwert. Deswegen vermitteln wir Ihnen die wissenschaftlichen Kompetenzen, um Forschungsprozesse nachvollziehen und erfolgreich mitgestalten zu können.

Ein wichtiges Schlagwort: die evidenzbasierte Pflege. Das bedeutet, dass Pflegemaßnahmen, wo immer möglich, nicht nur auf Tradition und Überlieferung, sondern vielmehr auf wissenschaftlichen Belegen basieren. Bei jeder pflegerischen Entscheidung werden diese wissenschaftlichen Erkenntnisse zusammen mit der Expertise der Pflegerin oder des Pflegers herangezogen.

Neben Ihren fachlichen Kompetenzen werden Sie in Ihrem Alltag als Krankenpflegerin oder Krankenpfleger vor allem auch Ihre sozialen Fähigkeiten täglich einsetzen.

Im Pflegealltag kommt es insbesondere auf diese Eigenschaften an: Einfühlungsvermögen und Kommunikationsfähigkeit. Während Ihrer Zeit an unserer Fachhochschule und bei Ihren Praktikumsgebern werden Sie lernen, wie Sie Gespräche mit Patientinnen und Patienten, Klientinnen und Klienten sowie Angehörigen aufbauen und auf Augenhöhe führen. Ein wichtiger Punkt: Sie werden lernen, mit Offenheit und Empathie auf andere Kulturen einzugehen.

Sie lernen, wie Sie mit pflegerischen Rückschlägen umgehen und die geeignete Distanz aufrechterhalten können.

Besonders gefragt sind außerdem Teamfähigkeit, Kritikfähigkeit und Konfliktfähigkeit – Eigenschaften, die Sie während Ihres Studiums ebenfalls weiterentwickeln werden.

In Ihrem Berufsalltag als Krankenpflegerin oder Krankenpfleger werden Sie schnell feststellen, dass eine strukturierte Arbeitsweise und eine gewisse Organisationsgabe wichtige Erfolgsmerkmale darstellen. Im Studium erlernen Sie Werkzeuge, die Ihnen die Selbstorganisation und die Organisation Ihres Berufsalltags erleichtern werden.

Abgerundet wird das Studium durch betriebswirtschaftliche und rechtliche Grundlagen.

Im Pflegealltag arbeiten Sie eng mit anderen Berufsgruppen – zum Beispiel mit Ärztinnen und Ärzten oder Therapeutinnen und Therapeuten – zusammen. Der Pflege kommt in dieser Zusammenarbeit eine besondere Rolle zu: Sie fungiert als Bindeglied.

In der Praxis werden Sie daher schnell feststellen, dass das vernetzte Denken besonders wichtig für den Pflegeerfolg ist. Genau hier knüpfen die Fallbeispiele und Simulationen an: Anhand von Praxisbeispielen lernen Sie, wie Sie den gesamten pflegerischen Prozess eigenverantwortlich durchführen können.

Karrierewege nach dem Bachelor-Studium Gesundheits- und Krankenpflege

Das Bachelor-Studium Gesundheits- und Krankenpflege öffnet zahlreiche Türen.

Nach Ihrem Abschluss können Sie sich stolz Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin oder Krankenpfleger nennen. Sie erhalten die offizielle Berufsbefähigung zur Ausübung des Berufes. Die gute Nachricht: Die Jobaussichten unserer Absolventinnen und Absolventen sind ausgezeichnet – meist warten nach dem Abschluss schon mehrere Angebote auf Sie. Dabei haben Sie die Wahl. Sie können entweder in der Akutpflege, der Langzeitpflege, der mobilen Pflege oder der Prävention und Rehabilitation durchstarten.

Sie können sich außerdem für ein weiterführendes Master-Studium entscheiden. An unserer Fachhochschule bietet sich zum Beispiel folgender Master-Studiengang an:

  • Mögliche Arbeitgeber
  • Private und öffentliche Krankenanstalten und Kliniken
  • Tageskliniken
  • Kinderwunschzentren
  • Private und öffentliche Langzeitpflege-Einrichtungen
  • Ordinationen und Gemeinschaftspraxen
  • Primärversorgungseinheiten oder -zentren
  • Einrichtungen der Gesundheitsförderung und -vorsorge
  • Rehabilitationszentren
  • Behinderteneinrichtungen
  • Mobile Pflege
  • NGOs

10 Gründe


Es gibt viele Gründe, warum wir auf unsere Hochschule stolz sind. Finden Sie heraus, was uns besonders macht.

Studierenden-Stadt Krems


Was Krems besonders lebenswert macht? Lernen Sie Krems als Studierenden-Stadt kennen.

Service-Stellen


Von Studiumsorganisation bis Praktikums- und Berufsberatung. Informieren Sie sich über das Plus an Services.

Studienberatung


Brauchen Sie Hilfe bei der Entscheidung fürs Studium? Unsere Studienberatung berät Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.

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Unser Team

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Zulassung & Aufnahme – die nächsten Schritte

Sie haben einen Studiengang gefunden, der perfekt zu Ihnen passt? Sehr gut – das Wichtigste ist damit schon geschafft. Informieren Sie sich jetzt über die nächsten Schritte. Wir haben alle relevanten Informationen für Sie zusammengefasst.

1

Zugangsvoraussetzungen

Wir informieren Sie gerne darüber, welche Voraussetzungen Sie für die Bewerbung mitbringen müssen.

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2

Aufnahmeverfahren

Vorbereitung ist alles – lesen Sie nach, wie das Aufnahmeverfahren im Detail aussehen wird.

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3

Termine und Fristen

Welche Termine müssen Sie für Ihre Online-Bewerbung im Auge behalten? Verschaffen Sie sich einen Überblick.

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4

Online Bewerben

Sie haben sich für einen unserer Studiengänge entschieden? Zuerst einmal: Gratulation und vielen Dank für Ihr Vertrauen! Gerne führen wir Sie Schritt für Schritt durch Ihre Online-Bewerbung.

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5

Studienrelevante Termine

Sie planen gerne voraus und möchten wissen, wann Ihr Studiengang startet? Hier werden Sie fündig!

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