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Story#Student Story#Gesundheit#Ergotherapie

Student Story: Du bist fast nie auf dich alleine gestellt

Ein Blick hinter die Kulissen unseres Bachelor-Studiengangs Ergotherapie

Johanna Peter stammt aus Wien und studiert im dritten Studienjahr. Ihr Hobby ist das Voltigieren, das ist Turnen und Akrobatik auf dem Pferd. Johanna hat sich auch in Wien, Wiener Neustadt und Linz beworben, Krems ist es dann geworden.

Johanna hat es beim 2. Anlauf nach Krems geschafft – und ist überrascht davon, wie viel Fachwissen sie sich bereits in den ersten Semestern aneignen konnte.

Johanna hat es beim 2. Anlauf nach Krems geschafft – und ist überrascht davon, wie viel Fachwissen sie sich bereits in den ersten Semestern aneignen konnte.

Arbeit mit Jugendlichen

Nach der Matura habe ich ein freiwilliges Jahr bei Komit, einer Tagesstätte für Jugendliche mit Mehrfachbehinderung, absolviert. Von dem konduktiven Konzept, das aus Ungarn stammt, war ich sehr beeindruckt. Ich fand faszinierend, wie Jugendliche mit verschiedenen körperlichen und geistigen Einschränkungen in einem Raum betreut werden, die gleichen – wenn auch adaptierten – Übungen machen und bei manchen Übungen mit Gesang unterstützt werden. Ich denke, diese Erfahrung hat mich sehr geprägt und mir die Ergotherapie nahegebracht, weil ich dieses Berufsfeld noch vor dem Studium so alltagsnah erleben durfte.

Fachwissen und Social Skills

Ich habe die Aufnahme für das Studium nicht beim ersten Mal geschafft. Parallel dazu hatte ich mich in Wien, Wiener Neustadt und Linz beworben. Aber beim zweiten Anlauf hat es geklappt und darüber bin ich sehr glücklich, denn Krems war meine Erstpräferenz als Studienort. Im ersten Jahr haben wir viele Gruppenarbeiten und Präsentationen gemacht – das macht sicherer. Wenn ich vor Leuten rede, bin ich deutlich sattelfester als früher. Seither hat sich viel verändert für mich. Ich sehe viele Dinge aus einem anderen Licht, habe gelernt mich abzugrenzen und habe meinen Horizont erweitert. Das Highlight war der Anatomie-Unterricht, obwohl das wahrscheinlich ein paar Kommilitoninnen und Kommilitonen nicht so sehen würden. Ich fand es sehr spannend, dass wir am anatomischen Institut in Wien mit Präparaten zu arbeiten begonnen haben. Es vermittelt einen ganz anderen Blick auf die Dinge, wenn man einen echten Knochen in der Hand hat und Strukturen findet oder auch nicht. Der Zugang zum Menschen verändert sich dadurch stark. Schon in den ersten Semestern konnte ich mein Fachwissen enorm erweitern.

Mein Tipp

Lerne mit deinen Studienkollegen und tausche dich mit ihnen aus. Wir haben in Anatomie in einer Gruppe gearbeitet und gemeinsam Lösungen gefunden – das sind wichtige Erfahrungen, denn auch in der Ergotherapie arbeitest du interdisziplinär. Du bist selten ganz auf dich alleine gestellt.

Zum Studiengang Ergotherapie

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