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Presse #Fachhochschule#Nachhaltigkeit#Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement

Verantwortung ernst genommen

Nachhaltigkeit ist zum omnipräsenten Thema geworden. Die IMC Fachhochschule Krems ist sich dieser Verantwortung bewusst und hat nachhaltiges Handeln mit einem Paket an Maßnahmen auf ökologischer, ökonomischer und sozialer Ebene schon längst auf ihre Agenda gesetzt.

Studierende am Campus der IMC FH Krems

Die IMC Fachhochschule Krems hat nachhaltiges Handeln schon längst auf ihre Agenda gesetzt.

Vielfältige Herausforderungen wie die Klimakrise, soziale Ungleichheiten, Ressourcenknappheit, die Corona-Pandemie oder der Ukrainekrieg rücken das Thema Nachhaltigkeit in den Fokus. Junge Menschen, die mehr Verantwortungsbewusstsein, raschere Reformen und mehr Engagement fordern, tun ihres dazu. Die IMC FH Krems möchte sich als nachhaltige Hochschule nicht nur an Debatten beteiligen, sondern aktiv mitgestalten. „Aus diesem Grund betrachten wir es als unsere Aufgabe, zukunftsorientierte Lehre anzubieten, Forschung zu betreiben, die Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen bietet, einen fairen, gesunden und sicheren Arbeitsplatz sicherzustellen und den ökologischen Fußabdruck zu minimieren“, fasst IMC Geschäftsführerin Mag. Ulrike Prommer zusammen.
Als „Nachhaltige Hochschule“ orientiert sich die IMC FH Krems an den 17 definierten nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs), die bis 2030 auf nationaler, regionaler und internationaler Ebene im Fokus sind. Diese Entwicklungsziele sind universell gültig und verfolgen einen ganzheitlichen Entwicklungsansatz, denn die drei Dimensionen Wirtschaft, Soziales und Ökologie werden in den Zielen gleichrangig berücksichtigt. Die Ziele fordern außerdem die Wahrung der Menschenrechte, die Rechtsstaatlichkeit, Good Governance, Frieden und Sicherheit ein. So stellt die Agenda 2030 Bezugspunkte zu vielen Aspekten der universitären Lehre und Forschung dar.

Förderung des Bewusstseins

Das Umwelt- und Nachhaltigkeitsbewusstsein der Stakeholder wird gefördert, indem sie in vielfältiger Weise eingebunden werden. Diese Strategie betrifft sowohl intern Mitarbeitende und Studierende als auch extern Alumni, nebenberuflich Lehrende, Anbieterinnen und Anbieter von Praktika und Austauschsemestern oder Unternehmen. „Die Themen Umwelt und Nachhaltigkeit werden an der IMC FH Krems kontinuierlich weiterentwickelt“, verspricht Prof.(FH) DI Roman Mesicek, Nachhaltigkeitskoordinator und Studiengangsleiter Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement. „Es ist nicht damit getan, einen Status quo zu erheben, sondern wir nehmen unsere gesellschaftliche und ökologische Verantwortung aktiv und reflektiert wahr. Um die Maßnahmen, die sich an den SDGs orientieren, umzusetzen und zu erweitern, nehmen wir alle Stakeholder des Hochschulwesens in die Pflicht.“ Die Vermittlung von Wissenschaft und nachhaltigen Werten an die Öffentlichkeit macht sich zudem unter anderem in Form der Kinder- und Jugenduniversität, der „yourScienceAcademy Niederösterreich“ oder der SeniorInnenUNI bemerkbar.

Nachhaltigkeit in Lehre und Forschung

Aspekte der Nachhaltigkeit werden reflektiert und zweckmäßig in Lehre und Forschung integriert. Angesichts der Auswirkungen der Corona-Pandemie wurde etwa ein Schwerpunkt auf innovative Lehrformate und Digitalisierung gesetzt. Ausbau und Weiterentwicklung des eDesktops der IMC FH Krems, Integration des eVRyLabs – ein Raum der virtuellen Realität – in Lehrveranstaltungsprojekte sowie die Definition von Qualitätsstandards für Blended Learning wurden als Ziele definiert. Eine digitale Toolbox für Blended Learning und Distance Learning wurde implementiert.
Ein Leuchtturmprojekt des Nachhaltigkeitsgedankens in der Lehre stellt der Master-Studiengang „Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement“ dar, der fachspezifische und methodische Kompetenzen vermittelt, die Studierende befähigen, Unternehmen und Organisationen bei der Implementierung von Maßnahmen und Strategien zur ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit sowohl im Sinne einer unternehmerischen als auch einer gesellschaftlichen Verantwortung zu unterstützen. Darüber hinaus wurde die Nachhaltigkeit in mehreren Studiengängen im Department Business verankert. Sogenannte Business Base Courses vermitteln wirtschaftswissenschaftliche Basisinhalte, einer davon ist „Sustainability and Ethics in Leadership“. Im Master-Studiengang Management liegt der Fokus auf der langfristig erfolgreichen Unternehmensführung und integriert Aspekte der gesellschaftlichen Verantwortung und nachhaltigen Entwicklung in alle Kernbereiche des Studiengangs. Im Rahmen der Vortragsreihe Lectures for Future werden Einblicke in wissenschaftliche Arbeiten zum Thema Klimakrise, Umwelt und Gesellschaft geboten, die für Studierende und die interessierte Öffentlichkeit frei zugänglich sind.
Vor allem in den aufstrebenden Volkswirtschaften Osteuropas und Asiens besteht ein hoher Bedarf an qualifizierten Fachkräften mit unterschiedlichen Hintergründen. Der IMC FH Krems ist es in den vergangenen Jahren gelungen, sich in diesen geografischen Gebieten durch den Auf- und Ausbau von Partnerschaften mit privaten und öffentlichen Hochschulen als führender Anbieter von Bildungsdienstleistungen in den Bereichen unserer Kernkompetenzen zu positionieren. 
Auch in unterschiedlichen Forschungsbereichen und Projekten der Departments of Business, Health und Life Sciences werden Beiträge zur Erreichung der SDGs geleistet. Beispiele für Forschungsprojekte mit Nachhaltigkeitsfokus sind 

  • Nachhaltiges biologisches Recycling von umweltbedenklichen seltenen Erden aus Elektronikabfall und Abwässern
  • LINK – Langzeitpflege: Implikationen für nachhaltige Karrieren
  • Nachhaltigkeit aus Sicht der WeinkonsumentInnen

Ressourcen und Mobilität 

Die Effizienz des Einsatzes von Ressourcen wird stetig erhöht und Abfall so weit wie möglich vermieden. Das Team „Umwelt und Nachhaltigkeit“ evaluiert, aktualisiert und implementiert die Umweltstrategien der Hochschule. Umwelt- und Energiekennzahlen werden in einem eigenen Controlling dokumentiert. Dazu gehören Emissionsdaten, Papierverbrauch oder eine Input-Output-Darstellung. 
Auch die Nutzung umweltverträglicher Verkehrsmittel wird gefördert und die Verkehrsströme werden optimiert. Die IMC FH Krems ist bemüht, eine Infrastruktur bereitzustellen, die eine Reduktion der Mobilität ermöglicht und den Wechsel zu umweltfreundlicheren Alternativen erleichtert. Zudem wird digitale Kommunikation gefördert, wo Mobilität vermieden werden kann.

Soziale Aspekte

Zu den definierten wesentlichen Themen der IMC FH Krems gehören außerdem finanzielle Stabilität, nachhaltige Arbeitsbedingungen mit Aus- und Weiterbildung, einer guten Work-Life-Balance und flexiblen Arbeitszeitmodellen sowie ein Fokus auf Diversität und Chancengleichheit. 2019 gründete die IMC FH Krems den Beirat „Gender & Diversity“, der laufend Aktivitäten evaluiert und neue Maßnahmen setzt.
Diese Werte spiegeln sich im frauen- und familienfreundlichen Arbeitsumfeld wider. Vor allem soll die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit des IMC Teams gefördert und unterstützt werden. Daher bietet die IMC FH Krems die Möglichkeit zur Kinderbetreuung, Elternteilzeit, Väterkarenz sowie diverse Teilzeitmodelle und Gleitzeitvereinbarungen. Weiters wurde ein Wiedereinstiegsprogramm für karenzierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeführt. Auch persönliche und berufliche Weiterentwicklung ist besonders wichtig. In Gesprächen wird der Schulungs- und Weiterbildungsbedarf jeder Mitarbeiterin und jedes Mitarbeiters festgelegt. Mindestens drei Weiterbildungstage pro Studienjahr sind vorgesehen. Weiters soll mit dem Gesundheitsprogramm „Element Health“, das sich den drei Säulen Ernährung, Bewegung und Psyche widmet, die Gesundheit der Mitarbeitenden in den Vordergrund gerückt werden. 

Selbstkontrolle und Berichterstattung

Die IMC FH Krems unterzieht sich freiwillig jährlichen Audits, um aus neutraler Perspektive die eigenen Bemühungen überprüfen zu lassen. Diesem Zweck dienen zudem Mitgliedschaften, die definierte Standards erfordern. Als wichtigste einschlägige Netzwerke ist die Hochschule seit 2013 Teil der Initiativen Principles for Responsible Management Education (PRME) und United Nations Global Compact (UNGC). Seit Herbst 2021 ist die Hochschule auch Gründungsmitglied des „Bündnis Nachhaltige Hochschulen“ dem 13 österreichische Fachhochschulen angehören. 
Auch Zertifizierungen und Rankings stützen diese Bemühungen: Alle drei Jahre wird die IMC FH Krems gemäß dem internationalen Umweltmanagement Standard ISO 14.001 zertifiziert. Mithilfe von Handbüchern und Leitfäden werden Studiengänge, Curricula und Lehrveranstaltungen evaluiert. Zu den wichtigsten Rankings zählen das länderübergreifende CHE-Hochschulranking und das internationale Hochschulranking U-Multirank. Das Positive Impact Rating zielt darauf ab, mithilfe von Bewertungen von und für Studierende aktiv zur Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung der Hochschule beizutragen. „All diese Bemühungen und Herausforderungen werden im Nachhaltigkeitsbericht reflektiert, der alle zwei Jahre erscheint“, so Mesicek abschließend.

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