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Machbarkeit eines Studiendesigns bei Personen mit Idiopathischem Parkinsonsyndrom

Department of Health Sciences


Projektbeschreibung

Das idiopathische Parkinsonsyndrom (IPS) ist die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung der älteren Bevölkerung (Gao, 2020). Freezing of Gait (FoG) ist ein einschränkendes Symptom bei IPS und wird definiert als „kurzer, episodischer Stopp oder eine deutliche Verringerung der Vorwärtsbewegung der Füße trotz der Absicht zu gehen" (Giladi, 2008). Kompensationsstrategien wie Cueing können den FoG-Schweregrad reduzieren und die Gangparameter verbessern (Ginis, 2018). FoG schränkt die Mobilität und Selbstständigkeit des/der PatientInnen ein und hat einen erheblichen Einfluss auf seine Lebensqualität (Walton, 2015). Cues sind Ziele oder Referenzen, die die Ausführung einer Bewegung unterstützen (Nieuwboer, 2007). In dieser Studie wurde für das Cueing ein tragbares, nicht-invasives, sternales vibrotaktiles Stimulationsgerät (SVSD) verwendet. Die in dieser Studie verwendete Sensorsohle war eine drahtlose Einlegesohle (Druck- und IMU-Sensoren), welche die Symmetrie des Gangbildes und wichtige Gangparameter wie Schrittlänge, Kadenz oder Schrittdauer aufgezeichnet hat.

 

Ziel dieser Studie war es zu untersuchen, ob ein randomisiertes Cross-Over-Studiendesign, in dem ein SVSD und Sensoreinlagen zusammen, während des FoG-Scores und des 10m Gehtests eingesetzt werden, durchgeführt werden kann und für die ProbandInnen akzeptabel ist. Ziel war es, Informationen und das Feedback der ProbandInnen zu sammeln, um sie in weiteren und größeren Studien zu verwenden.

 

Mit den Ergebnissen dieser Studie wurde gezeigt, dass dieses Studiendesign für Menschen mit Morbus-Parkinson machbar ist. Die Daten aus dieser Studie können zur Berechnung der Stichprobengröße verwendet werden, um eine randomisierte klinische Studie durchzuführen.


  • Weitere Informationen
  • Status: Abgeschlossen
  • Projekt ID : 1579
  • Fördergeber :

    Land NÖ

  • Projektleitung
  • Christian Paumann, MSPhT
    Professor Department of Health Sciences