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Studie zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen im Kontext der Data Economy

Department of Business


Projektbeschreibung

Im Auftrag der Europäischen Kommission und der Exekutivagentur EISMEA (European Innovation Council and SME Executive Agency) führt die IMC ein Konsortium, welches die Nutzung des juristischen Instrumentes der Geschäftsgeheimnisse beim betriebsübergreifenden Teilen von Daten untersucht.

 

Daten werden als das Öl des 21. Jahrhunderts bezeichnet. Sie werden in modernen innovativen arbeitsteiligen Prozessen – z.B. in der Form maschinengenerierter Sensordaten – für mannigfaltige Zwecke (Big Data Analysen, predictive maintenenance etc.) deutlich häufiger als früher zwischen Unternehmen geteilt. Dies gilt auch für Daten, die nicht der Öffentlichkeit bekannt sind. Sofern derartige Daten kommerziellen Wert haben und adäquate Maßnahmen getroffen wurden, damit die Vertraulichkeit gewahrt bleibt, greift das juristische Tool der "Geschäftsgeheimnisse". Dieses soll z.B. gegen Industriespionage schützen.

 

Über ein umfangreiches Experten/innen-Interviewprogramm und eine europaweite Umfrage bei Unternehmen aus den Sektoren Automotive, Gesundheit & Biotechnologie, Finanzdienstleitungen und Energie wird im Projekt erhoben, inwieweit Geschäftsgeheimnisse beim betriebsübergreifenden Teilen von Daten nun effektiv und effizient geschützt werden sowie welche Erfolgsfaktoren und Herausforderungen dabei bestehen. Die Ergebnisse der Untersuchung fliessen hierbei in den europäischen Gesetzgebungsprozess ein.

 

Die Studie wird im Lead von der IMC FH Krems durchgeührt, wobei u.a. mit der BGW AG Management Advisory Group (St. Gallen), King´s College London und der University of London kooperiert wird.


  • Weitere Informationen
  • Status: Laufend
  • Projekt ID : 1380
  • Fördergeber :

    Kein Fördergeber

  • Projektleitung
  • Dr. Alfred Radauer
    Institutsleitung Institut Betriebswirtschaft und Management / Studiengangsleitung Management