Forschung - Ein Mann erklärt einer Gruppe etwas auf einem Flipchart

Unsere Forschungsprojekte im Überblick

Wir forschen angewandt und interdisziplinär in unseren Kernbereichen: Wirtschaft, Gesundheit und Life Sciences.

Verschaffen Sie sich einen Überblick über ausgewählte Forschungsprojekte!

Projekte

  • Department of Business
    business

    Hybrid Parks – Entwicklung eines Messmodells

    Das Projekt für die Gärten Niederösterreichs beschäftigte sich mit den ökonomischen, ökologischen und soziokulturellen Effekten von Gärten und Parks und ermittelte relevante Indikatoren und Messansätze zur Analyse dieser (u.a. Quality of Life, Image,...

    Das Projekt für die Gärten Niederösterreichs beschäftigte sich mit den ökonomischen, ökologischen und soziokulturellen Effekten von Gärten und Parks und ermittelte relevante Indikatoren und Messansätze zur Analyse dieser (u.a. Quality of Life, Image, qualitative regionale Effekte etc.). Des Weiteren wurden Vorschläge und Empfehlungen zur gegenseitigen (internationalen) Implementierung abgeleitet. Basierend auf den Ergebnissen wurde eine "Toolbox" entwickelt und Empfehlungen abgeleitet.

  • Department of Life Sciences
    life-sciences

    Testung von rekominanten aviaren polyklonalen Antikörperfragemente gegen Gluten-Peptide

    Testung der produzierten und zur Verfügung gestellten rekombinanten aviaren polyklonalen Antikörperfragmente gegen Gluten-Peptide. Diese Antikörper sollen in in-vitro Testsystemen (Zellkultur, Darmepithelzellen) auf das Potential von...

    Testung der produzierten und zur Verfügung gestellten rekombinanten aviaren polyklonalen Antikörperfragmente gegen Gluten-Peptide. Diese Antikörper sollen in in-vitro Testsystemen (Zellkultur, Darmepithelzellen) auf das Potential von Entzündungsreaktionen im Darmepithel, hervorgerufen durch Gluten-Peptide, untersucht werden.

     

    Das Projekt wurde von der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft im Rahmen eines Basisprogramms gefördert.

  • Department of Life Sciences
    life-sciences

    RNA Interferenz als Methode zur Inhibierung von Virusinfektionen

    Menschen mit einem geschwächten Immunsystem wie zum Beispiel HIV-positive Patienten oder Empfänger von Organtransplantaten aber vor allem Empfänger von hämatopoetischen Stammzellen haben ein hohes Risiko an lebensbedrohlichen Adenovirusinfektionen zu...

    Menschen mit einem geschwächten Immunsystem wie zum Beispiel HIV-positive Patienten oder Empfänger von Organtransplantaten aber vor allem Empfänger von hämatopoetischen Stammzellen haben ein hohes Risiko an lebensbedrohlichen Adenovirusinfektionen zu erkranken. Die Wirksamkeit von üblicherweise verabreichten Medikamenten ist limitiert und diese rufen häufig toxische Nebenwirkungen hervor. Alternative Medikamente befinden sich erst in der Testphase. Aufgrund der Tatsache dass die Anzahl an Empfängern von Organtransplantaten und hämatopoetischen Stammzellen ständig im Steigen begriffen ist, ist die Entwicklung alternativer Therapieoptionen vonnöten.

     

    Short interfering RNAs (siRNAs) und artifizielle mikroRNAs (amiRNAs) sind eine Klasse artifizieller RNAs, die zur Inaktivierung zellulärer und viraler Gene über den Mechanismus der RNA-Interferenz (RNAi) herangezogen werden können. In einem von den Forschern um Dr. Reinhard Klein durchgeführten Vorläuferprojekt konnten hochwirksame siRNAs und amiRNAs, die in den Prozess der adenoviralen DNA Replikation eingreifen, entwickelt werden. Diese RNAs waren in der Lage, die Vermehrung von Adenoviren in Zellkulturen effizient zu inhibieren.

     

    Im Zuge dieses Projekts soll untersucht werden, ob Adenovirusinfektionen mittels dieser RNAs auch in vivo inhibiert werden können, und welche Art der RNA-Interferenz (mittels siRNAs oder amiRNAs) die wirksamere Methode darstellt. Dies soll anhand eines Tiermodells mit Syrischen Hamstern, in dem Infektionen immundefizienter Patienten mit humanen Adenoviren nachgestellt werden können, gezeigt werden. Einer der beiden strategischen Ansätze soll auch dazu führen, dass die anti-adenoviralen RNAs spezifisch in mit Adenoviren infizierten Zellen vermehrt werden und auch in Nachbarzellen in der Folge vermehrt produziert werden. Auf diese Art soll der unkontrollierten Ausbreitung des Virus im Gewebe entgegengewirkt werden.

     

    Das Projekt wird vom Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) gefördert.

  • Department of Business
    business

    Energiewende bottom up – Sozial innovative Handlungsansätze und neue AkteurInnen

    Eine der zentralen Fragen zur Erreichung der Klimaschutzziele ist, wie man die „ausgeschöpften“ Klimaschutzpotenziale stärker an die theoretisch möglichen heranführt. Denn die etablierten Policy-Instrumente wie Gesetze, Regulierungen, Förderungen,...

    Eine der zentralen Fragen zur Erreichung der Klimaschutzziele ist, wie man die „ausgeschöpften“ Klimaschutzpotenziale stärker an die theoretisch möglichen heranführt. Denn die etablierten Policy-Instrumente wie Gesetze, Regulierungen, Förderungen, Information und Beratung scheinen nicht ausreichend. Welchen Beitrag zu einer Beschleunigung der Energiewende können daher soziale Innovationen und bottom-up gestaltete Initiativen liefern? Wer sind die TrägerInnen sozialer Innovationen in der Zivilgesellschaft und in bottom-up Prozessen? Wie können diese in ihren Vorhaben unterstützt werden? Dies sind die leitenden Fragestellungen, denen dieses Projektvorhaben nachgeht.

     

    Im Projekt wird gemeinsam mit einem Leadpartner und einem weiteren Projektpartner eine Bestandsaufnahme zu energie- und klimaschutzrelevanten sozialen Innovationen und bottom-up Prozessen sowie potenziellen SchlüsselakteurInnen durchgeführt und die Ergebnisse für die Anwendbarkeit im weiteren Projekt aufgearbeitet. Es werden jene Handlungsfelder identifiziert, bei denen soziale Innovationen und bottom-up Prozesse einen Beitrag in Richtung Energiewende leisten können. In weiterer Folge werden Ideen und Handlungsansätze gemeinsam mit SchlüsselakteurInnen aus der Zivilgesellschaft und Stakeholdern aus dem Klima- und Energiebereich entwickelt und diskutiert. Empfehlungen, wie zentrale AkteurInnen von bottom-up Prozessen sowie wichtige TrägerInnen sozialer Innovationen – mit Fokus auf Nonprofit Organisationen und Sozialunternehmen – in Zukunft vom Klima- und Energiefonds angesprochen und eingebunden werden können, werden ausgearbeitet.

     

    Das Projekt wird vom Österreichischen Klima- und Energiefonds gefördert.

  • Department of Business
    business

    Enterprise 4.0 – Erfolg im digitalen Zeitalter

    Der Auslöser für das hier vorliegende Forschungsprojekt war folgende Frage:

    Wie kann die digitale Revolution namens „Industrie 4.0“ mit ihren neuen Technologien und Arbeitsformen konkret helfen, die produzierenden Unternehmen aus der Region global...

    Der Auslöser für das hier vorliegende Forschungsprojekt war folgende Frage:

    Wie kann die digitale Revolution namens „Industrie 4.0“ mit ihren neuen Technologien und Arbeitsformen konkret helfen, die produzierenden Unternehmen aus der Region global konkurrenzfähig zu erhalten und somit Wohlstand und Arbeitsplätze erhalten und schaffen?

     

    Die Umsetzung erfolgte nach der Enterprise 4.0 Methodik, welche Industrie 4.0 Initiativen folgendermaßen analysiert:

    • Digitale Transformation: Welche Technologien wurden wie eingesetzt? (inkrementelle oder disruptive Innovation)

    • Internationalisierung: Welchen Einfluss hat das Projekt auf die globale Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens? (Umsatzrentabilität, Kostenvorteile, neue Geschäftsmöglichkeiten, Beschäftigungseffekte, Standortsicherung,…)

    • Entrepreneurship: Welche unternehmerischen Herausforderungen sind zu bewältigen?

    Die Mitglieder von E4.0 sind ausschließlich industrielle Leitbetriebe, welche sich in einem sehr vertraulichen Rahmen intensiv bei Industrie 4.0 Themen austauschten und zusammenarbeiteten (sowohl auf Managementebene als auch konkret bei Themen auf Expertenebene). Das Projekt war sehr umsetzungsorientiert und jede Firma brachte eines ihrer Hauptprojekte im Bereich Industrie 4.0/Digitale Transformation ein, um im Rahmen des Projektes auf Augenhöhe das Thema weiterzubringen. Jede der Firmen ist in ihrer eigenen Branche führend, aber kein Unternehmen innerhalb von E4.0 ist in Konkurrenz zueinander.

     

     

    Teilnehmende Unternehmen waren neben der NOVOMATIC AG auch BENE GmbH, buntmetall amstetten Ges.m.b.H., Doka Österreich GmbH, Franz Haas Waffelmaschinen GmbH, Georg Fischer Fittings GmbH, HOERBIGER Kompressortechnik Holding GmbH, RIEGL Laser Measurement Systems GmbH, RIC (Regionales Innovations Centrum) GmbH, TEST-FUCHS GmbH und Welser Profile GmbH.

     

    Die Forschungspartner waren neben IMC FH Krems, FH Oberösterreich, Wirtschaftsuniversität Wien, Technische Universität Wien, FH St. Pölten, FH Wiener Neustadt.

     

    Enterprise 4.0 war ein Projekt der Clusterinitiativen Mechatronik und Kunststoff von ecoplus, Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH.

     

    Weiterführende Links:

     

    Enterprise 4.0 Projektfolder: www.ecoplus.at/media/4604/folder-projekt-enterprise-vier-punkt-null.pdf

  • Department of Life Sciences
    life-sciences

    In-Vivo-RNA Interferenzstrategien gegen Adenoviren

    PatientInnen mit einem beeinträchtigten Immunsystem, wie etwa HIV-positive PatientInnenen und TransplantationsempfängerInnen von Organen und insbesondere blutbildenden Stammzellen, unterliegen einem hohen Risiko lebensbedrohlicher Infektionen mit...

    PatientInnen mit einem beeinträchtigten Immunsystem, wie etwa HIV-positive PatientInnenen und TransplantationsempfängerInnen von Organen und insbesondere blutbildenden Stammzellen, unterliegen einem hohen Risiko lebensbedrohlicher Infektionen mit humanen Adenoviren. Sterberaten von beinahe 80 % wurden für StammzellenempfängerInnen mit systemischen Infektionen gemeldet. Die Wirksamkeit von gängigen Medikamenten zur Behandlung von Adenovirusinfektionen ist beschränkt und steht häufig in Verbindung mit Toxizität. Alternative Medikamente werden noch untersucht. Angesichts der Tatsache, dass die Zahl der EmpfängerInnen von Organspende- und Stammzellentransplantationen laufend steigt, gibt es eine dringende Notwendigkeit, alternative Behandlungsoptionen zu finden.

     

    Kurze interferierende RNAs (short interfering RNAs, siRNAs) und künstliche mikroRNAs (artificial microRNAs, amiRNAs) sind eine Klasse künstlicher, kleiner RNAs, die die Deaktivierung von zellulären und viralen Genen über den Weg der RNA-Interferenz (RNAi) herbeiführen können. In einem früheren, von den Forscherinnen und Forschern geleiteten Projekt wurden hochpotente siRNAs und amiRNAs mit Aktivitäten gegen Bestandteile der adenoviralen DNA-Replikationsmaschinerie, die die Replikation von humanen Adenoviren in Zellkulturenexperimenten effektiv hemmen können, entwickelt und charakterisiert. Im Rahmen des Projekts soll untersucht werden, ob Adenoviren-Infektionen durch diese RNAi auslösenden kleinen RNAs in vivo unterdrückt werden können.

     

    Das Projekt wird vom Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF gefördert.

  • Department of Business
    business

    The Wine Lab

    Ziel des Projektes „The wine lab – Life long learing programme“ ist es, einen Wissensaustausch sowie Zusammenarbeit zwischen Universitäten und kleinen Weingütern zu schaffen und den Dialog aktiver Akteure und gemeinsame Aktionen zu fördern, um...

    Ziel des Projektes „The wine lab – Life long learing programme“ ist es, einen Wissensaustausch sowie Zusammenarbeit zwischen Universitäten und kleinen Weingütern zu schaffen und den Dialog aktiver Akteure und gemeinsame Aktionen zu fördern, um innovative Ideen, neue Lösungen und Ansätze für den Sektor zu schaffen. Das Projekt soll eine Basis für die Zusammenarbeit von Forschung, Wirtschaft und regionalen Gemeinschaften bilden. Dadurch wird nicht nur ein gegenseitiger Austausch und ein Voneinander Lernen gefördert, sondern auch die unternehmerische Denkweise der Studenten sowie die europaweite Vernetzung gestärkt.

     

    Das Projekt wird durch das Programm Erasmus+ der EU finanziert.

  • Department of Business
    business

    Innovationen in Familienbetrieben: Kontextuelle Faktoren, Prozesse und Performance-Effekte

    In Familienbetrieben wird das Innovationsverhalten oft weitgehend durch die Eigenheiten der Unternehmensfamilie bestimmt. So sorgt der Wunsch der Unternehmerfamilie, das Unternehmen über Generationen zu erhalten, für Langzeitkapital („geduldiges...

    In Familienbetrieben wird das Innovationsverhalten oft weitgehend durch die Eigenheiten der Unternehmensfamilie bestimmt. So sorgt der Wunsch der Unternehmerfamilie, das Unternehmen über Generationen zu erhalten, für Langzeitkapital („geduldiges Kapital“) für das Unternehmen und veranlasst Familienmanager dazu, weitsichtige Investitionsentscheidungen zu fällen. Familienbetriebe sind außerdem oft Teil starker und vertrauensvoller gesellschaftlicher Netzwerke mit verschiedenen InteressensvertreterInnen und schaffen so viele Gelegenheiten, um Menschen für neue Ideen zu mobilisieren.

    Obwohl jedoch Familienbetriebe zahlreiche Werte bewahren, die sich auf Innovationen günstig auswirken, zeigen Nachforschungen, die den Innovations-Output in Familienunternehmen und nicht-familiären Firmen vergleichen, mehrdeutige Ergebnisse. Diese Ergebnisse legen nahe, dass Familienbetriebe sowohl mehr als auch weniger innovativ sind. Dieser Widerspruch könnte auf den paradoxen Effekt der Familienbeteiligung zurückzuführen sein, da die Familie nicht nur eine Ressource darstellt, sondern auch Verantwortung für Innovationen übernimmt. Familienbetriebe tendieren beispielsweise dazu, Projekte, die mit einem hohen Risiko verbunden sind, zu vermeiden, weil sie das Erbe von Familienmitgliedern nicht aufs Spiel setzen möchten. Sie bevorzugen Kontinuität, was sie dazu veranlasst, sich auf Bewährtes zu verlassen und Familientraditionen aufrechtzuerhalten, statt Neues auszuprobieren. Empirische Evidenz deutet auch darauf hin, dass die Innovationsfähigkeit von Familienbetrieben häufig mit den Generationen nachlässt. Obwohl Familienbetriebe also häufig großes Innovationspotenzial aufweisen, sind sie bei der Umsetzung von Innovationen manchmal eher zurückhaltend. Dieses Phänomen ist auch als „ability and willingness paradox“ (Paradoxon von Fähigkeit und Bereitschaft) bekannt.

     

    Die Frage, wie Familienbetriebe ihre Innovationsfähigkeit nutzen, und warum manche Familienbetriebe bessere Innovatoren sind als andere, ist daher der Fokus des aktuellen Forschungsprojekts an der IMC Fachhochschule Krems (in Kooperation mit dem Forschungsinstitut für Family Businesses an der Wirtschaftsuniversität Wien).

     

    Das Projekt wird von der Niederösterreichischen Landesregierung (Abteilung K3 – Wissenschaft und Forschung) und führenden Unternehmen aus der Region co-finanziert.

  • Department of Health Sciences
    health-sciences

    Projekt zur Betätigungsbalance von pflegenden Angehörigen (TOPIC)

    Schätzungen besagen, dass in einer von vier österreichischen Familien jemand für ein anderes Familienmitglied oder eine Freundin bzw. einen Freund oder eine Bekannte bzw. einen Bekannten sorgt. Informelle Pflege kann zu Veränderungen im Lebensstil...

    Schätzungen besagen, dass in einer von vier österreichischen Familien jemand für ein anderes Familienmitglied oder eine Freundin bzw. einen Freund oder eine Bekannte bzw. einen Bekannten sorgt. Informelle Pflege kann zu Veränderungen im Lebensstil und dem Lebensumfeld führen, einschließlich organisatorischer Herausforderungen und physischer wie psychologischer Belastungen, und die Anpassung der täglichen Routine der oder des Pflegenden erforderlich machen, um die Bedürfnisse der abhängigen Person zu erfüllen. Diese Veränderungen und Anpassungen können wiederum die Gesundheit und das Wohlbefinden der oder des Pflegenden beeinflussen. Die Monotonie der Handlungen kann eine gesunde Vielfalt an Aktivitäten einschränken. In der Ergotherapie und Arbeitswissenschaft wird diese Mischung verschiedener Aktivitäten als Betätigungsbalance (occupational balance) bezeichnet. Bisher wurde die Betätigungsbalance von pflegenden Angehörigen noch nicht systematisch untersucht.

     

    Ziel ist die Betätigungsbalance von pflegenden Angehörigen und andere gesundheitsrelevante Faktoren zu beschreiben, um mögliche Verbindungen zwischen der Betätigungsbalance pflegender Angehöriger auf der einen Seite und Gesundheit und Wohlbefinden auf der anderen Seite auf Basis einer Analyse verlässlicher und gültiger Messungen zu erforschen.

    Zudem zielt das Projekt auch darauf ab Studierenden die Gelegenheit zu geben, Forschungserfahrung zu gewinnen und daher eine Verbindung zwischen Forschung, Bildung und klinischer Praxis herzustellen und die Zusammenarbeit zwischen der IMC Fachhochschule Krems, den entsprechenden Universitätskliniken und Spitälern der NÖ Landeskliniken-Holding und der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften zu stärken.

     

    Das Projekt wird vom NÖGUS gefördert.

     

    Allgemeine Information TOPIC (YouTube-Video)

    Wie nehme ich teil? (YouTube-Video)

    Detaillierte Studieninformation (PDF-Dokument)

     

    Fordern Sie hier das Fragebogenset für Ihre Teilnahme an.

  • Department of Business
    business

    CaucaSusT - Transdisziplinarität für eine nachhaltige Tourismusentwicklung in der Kaukasusregion

    Wissenschaft und Forschung spielen eine wichtige Rolle für die nachhaltige Entwicklung von Tourismus weltweit. Diese Rolle, sowie die Verknüpfung von Wissenschaft, Praxis und Politik sollen durch das Projekt CaucaSusT auch in Armenien und Georgien...

    Wissenschaft und Forschung spielen eine wichtige Rolle für die nachhaltige Entwicklung von Tourismus weltweit. Diese Rolle, sowie die Verknüpfung von Wissenschaft, Praxis und Politik sollen durch das Projekt CaucaSusT auch in Armenien und Georgien gestärkt werden. Die Projektpartner aus Österreich IMC FH Krems und BOKU werden ihre Expertise im Bereich der nachhaltigen Tourismusentwicklung, sowie ihre Erfahrung in der praxisnahen Forschung mit den Partnern vor Ort teilen um ein passendes Model für die Tourismusforschung und Lehre in diesen Ländern zu gestalten. Gemeinsam mit der Tbilisi State University und der Armenian State Pedagogical University werden aktuelle Probleme der nachhaltigen Entwicklung von Tourismus in ein paar Pilotregionen identifiziert und durch Fallstudien und Feldfosrchung in den Unterricht integriert. Durch passende transdisziplinäre Forschungs- und Unterrichtsmethoden sollen nicht nur die StudentInnen einen Einblick in die Realität bekommen, sondern auch konkrete Lösungen für die lokale Wirtschaft gefunden werden.

     

    Das Projekt wird durch die österreichische Agentur für internationale Mobilität und Kooperation in Bildung, Wissenschaft und Forschung im Rahmen des APPEAR-Programms 5te Ausschreibung gefördert.

  • Department of Business
    business

    „GrünRaum“: Inwertsetzung von Grünräumen

    Im Rahmen des Projekts wird die Revitalisierung von Grünräumen untersucht, um ihr touristisches Potenzial zu erschließen. Außerdem gilt es, Wege zu finden, um die Qualität des Besuchserlebnisses im Hinblick auf das Natur- und Kulturerbe (sowohl...

    Im Rahmen des Projekts wird die Revitalisierung von Grünräumen untersucht, um ihr touristisches Potenzial zu erschließen. Außerdem gilt es, Wege zu finden, um die Qualität des Besuchserlebnisses im Hinblick auf das Natur- und Kulturerbe (sowohl materiell als auch immateriell) in den Gärten und Parkanlagen in Niederösterreich und Südmähren zu steigern. Das Projekt analysiert die Profile und Anforderungen der verschiedenen Typen von Gartenbesuchern. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse wird ein Handbuch mit Qualitätskriterien zum Gebrauch für die Manager dieser Grünräume entwickelt. Das Projekt wird für den Markt außerdem neue gemeinsame, grenzüberschreitende Vorschläge für den Gartentourismus entwickeln und präsentieren.

     

    Das Projekt wird im Rahmen des EU-Programms „INTERREG V-A Österreich-Tschechische Republik” gefördert.

  • Department of Business
    business

    Grünräume als Tourismusattraktionen: Wien im Vergleich zu ausgewählten europäischen Städten

    Aus tourismuswirtschaftlicher Sicht stellen Grünräume in Städten zunehmend wichtige Erlebnisräume dar, die neben kulturtouristischen Attraktionen wie Museen, Events oder ganzer Stadtviertel an Bedeutung gewinnen. Ziele dieses Projekts sind,...

    Aus tourismuswirtschaftlicher Sicht stellen Grünräume in Städten zunehmend wichtige Erlebnisräume dar, die neben kulturtouristischen Attraktionen wie Museen, Events oder ganzer Stadtviertel an Bedeutung gewinnen. Ziele dieses Projekts sind, herauszufinden, welche Rolle öffentliche Parks und Gärten für den Städteurlaub spielen, ob Städten durch Grünräume ein Wettbewerbsvorteil erwächst und Einblicke in die Bedürfnisse von unterschiedlichen Besuchern zu erlangen, wie Grünräume in einer Stadt erlebt werden.

     

    Das Projekt ist finanziert vom Jubiläumsfonds der Stadt Wien für die Wirtschaftsuniversität Wien.

  • Department of Business
    business

    InRuTou - Innovationen im ländlichen Tourismus

    Das Projekt InRuTou (Innovation in Rural Tourism) widmete sich den Herausforderungen von ländlichen Bergregionen und entwickelte und testete Instrumentarien und innovative Modelle zur Unterstützung für nachhaltigen ländlichen Tourismus in...

    Das Projekt InRuTou (Innovation in Rural Tourism) widmete sich den Herausforderungen von ländlichen Bergregionen und entwickelte und testete Instrumentarien und innovative Modelle zur Unterstützung für nachhaltigen ländlichen Tourismus in Bergregionen. Das Projekt führte Partner aus sechs Ländern (Universitäten, Forschungsinstitute und regionale Entwicklungsorganisationen) zusammen und ihre Aktivitäten wurden in fünf Pilotregionen (Italien, Polen, Rumänien, Ukraine, Österreich) in drei verschiedenen Bergregionen realisiert: den Alpen, dem Apennin und den Karpaten. Das Projekt zielte auf die Förderung der Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus in ländlichen Gebieten ab. Weitere Information auf: www.inrutou.eu/de

     

    Das Projekt wurde durch das EU-Programm Lifelong Learning Programm gefördert.

  • Department of Life Sciences
    life-sciences

    Virale und fungale Infektionen

    Die Spitzenmedizin in Österreich ermöglicht heute vielen Patientinnen und Patienten ein Überleben in medizinischen Bereichen, in denen früher Therapien nicht oder nur unzureichend zur Verfügung standen. Dies ist zu einem nicht unwesentlichen Teil der...

    Die Spitzenmedizin in Österreich ermöglicht heute vielen Patientinnen und Patienten ein Überleben in medizinischen Bereichen, in denen früher Therapien nicht oder nur unzureichend zur Verfügung standen. Dies ist zu einem nicht unwesentlichen Teil der Weiterentwicklung der Intensiv- und Transplantationsmedizin zu verdanken. Als Konsequenz führte allerdings speziell Letztere zu einer stark gestiegenen Zahl an immungeschwächten Patientinnen und Patienten mit einem stark erhöhten Risiko für ansonsten harmlose virale Infektionskrankheiten wie beispielsweise Infektionen mit Adenoviren. Derartige Infektionen können in dieser Patientengruppe mitunter auch letale Folgen haben. Während bakterielle Infektionen mittels Antibiotika weitgehend gut kontrollierbar sind, sind die Therapieoptionen für Virusinfektionen unzureichend, und die nach wie vor hohe Mortalitätsrate zeigt klaren Handlungsbedarf in diesem Bereich auf. Immungeschwächte Patientinnen und Patienten versterben nicht mehr an ihrer ursprünglichen Erkrankung, sondern an den oben genannten Infektionen. Genau hier gilt es, eine Weiterentwicklung voranzutreiben und Möglichkeiten zu suchen, neue Drug Targets zu identifizieren.

     

    Ziel dieses Forschungsprojekts ist daher die Systematisierung und wissenschaftliche Aufarbeitung von potentiellen Drug Targets im Infektionssetting von immungeschwächten Patientinnen und Patienten. Die Analysen der in den In-vitro-Modellen erarbeiteten Daten werden neue Erkenntnisse bezüglich des Zusammenspiels zwischen Adenoviren und menschlichen Zellen liefern, die die Grundlage für weitere Untersuchungen sowie die Voraussetzungen für die Entwicklung effektiver Therapien darstellen könnten.

     

    Das Projekt wird von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft im Rahmen der 6. Ausschreibung für die „Aufbau“ Linie von COIN gefördert.

  • Department of Life Sciences
    life-sciences

    Entwicklung neuer Methoden zur Verbesserung von immuntherapeutischen Verfahren in der Onkologie

    Die herkömmlichen chemotherapeutischen Behandlungsmethoden sind wegen ihrer unspezifischen Wirkungsweisen und der toxischen Nebeneffekte bei vielen Krebspatienten nur zum Teil erfolgreich. Mögliche Alternativen sind innovative zellbiologische...

    Die herkömmlichen chemotherapeutischen Behandlungsmethoden sind wegen ihrer unspezifischen Wirkungsweisen und der toxischen Nebeneffekte bei vielen Krebspatienten nur zum Teil erfolgreich. Mögliche Alternativen sind innovative zellbiologische Verfahren zur Aktivierung von Tumor-spezifischen T-Zellen mittels „Dendritischer Zelltherapie“. Dabei werden Dendritische Zellen mit Tumor-assoziierten Antigenen (RNA oder Proteine/Peptide) beladen/aktiviert. Die Zellen werden den Krebspatienten wieder rückgeführt und stimulieren in vivo gezielt Tumor-spezifische Zytotoxische und Helfer T-Zellen, die den Tumor angreifen und zerstören. Im Rahmen von Kooperationsprojekten mit der Firma Life Research Technologies (LRT) GmbH wurden einerseits methodische Verbesserungen bereits bestehender experimenteller Abläufe und andererseits neue Detektionsmethoden zur Bestimmung des Aktivitätsprofils von Immunzellen begleitend zu klinischen Studien ausgearbeitet.

  • Department of Life Sciences
    life-sciences

    Etablierung innovativer, vaskulärer Äquivalente zur Entwicklung von Detektionsmodulen für Hochdurchsatz-Verfahren und zur Entwicklung von anti-entzündlichen Peptiden

    Mit Phage Display gegen TNF alpha und dem TNFR2 werden Peptide isoliert, welche in zu etablierenden vaskulären Modellen auf anti-Entzündlichkeit getestet werden. Die vaskulären Modelle sollen HTS tauglich sein und als Basis für die Entwicklung von...

    Mit Phage Display gegen TNF alpha und dem TNFR2 werden Peptide isoliert, welche in zu etablierenden vaskulären Modellen auf anti-Entzündlichkeit getestet werden. Die vaskulären Modelle sollen HTS tauglich sein und als Basis für die Entwicklung von spezialisierten Detektionsmodule für Beckman Coulter dienen. Die isolierten Peptide wurden beim Kooperationspartner weiter getestet. Die aus dem Projekt stammenden Daten werden zur Konstruktion von Prototypenmodulen für den HTS Markt verwendet und die aus dem Screening stammende Peptide sollen in Folgeprojekten weiter in Richtung Kommerzialisierung gebracht werden.

     

    Das Projekt wurde durch die österreichische Forschungsförderungsgesellschaft im Rahmen des Bridge-Programmes gefördert.

  • Department of Life Sciences
    life-sciences

    AdsorbTech: Entwicklung einer neuen Technologieplattform für Peptid-basierte therapeutische Apheresesysteme

    Das erklärte Hauptziel dieses Projektes war der Aufbau einer neuen Technologieplattform in Niederösterreich, mit der in Zukunft eine rasche, standardisierte und kostengünstige Entwicklung und Produktion von Peptid-basierten Adsorbern ermöglicht...

    Das erklärte Hauptziel dieses Projektes war der Aufbau einer neuen Technologieplattform in Niederösterreich, mit der in Zukunft eine rasche, standardisierte und kostengünstige Entwicklung und Produktion von Peptid-basierten Adsorbern ermöglicht werden soll. Dadurch könnte die Apherese als effektive Therapie gegen Autoimmunerkrankungen und Sepsis verstärkt in der Klinik verankert werden.

     

     

    Das gegenständliche Projekt wird von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Rahmen der Förderschiene "Bridge" gefördert.

  • Department of Life Sciences
    life-sciences

    Etablierung innovativer humaner Tumor-Mimetika für das Screening von bioaktiven Wirkstoffen

    Die durch Krebs bedingte Morbidität und Mortalität stellt weltweit ein enormes gesellschaftliches und wirtschaftliches Problem dar. Trotz der hohen staatlichen und privaten Investitionen in die Krebsforschung konnten bei den meisten Tumorformen noch...

    Die durch Krebs bedingte Morbidität und Mortalität stellt weltweit ein enormes gesellschaftliches und wirtschaftliches Problem dar. Trotz der hohen staatlichen und privaten Investitionen in die Krebsforschung konnten bei den meisten Tumorformen noch immer keine wesentlichen therapeutischen Fortschritte erzielt werden. Die Erfolge bei der Selektion von anti-karzinogenen Substanzen (Wirkstoffen) mit Hilfe von Hochdurchsatzverfahren (HTS) waren aber wegen der geringen physiologischen Relevanz der bisher verwendeten Tumormodelle und zellulären Assays sehr bescheiden.

     

    In diesem Projekt wurden innovative zellbiologische Verfahren entwickelt, mit deren Hilfe eine neue Generation von Tumor-Modellen aufgebaut wird. Es wurden eine Vielzahl an Methoden etabliert, um drei-dimensionale (3D) Kulturen zu generieren. Zu diesen 3D Modellen zählen Spheroide, heterotypische Kokulturen und Reporterzelllinien. Mit diesen Modellen war es möglich, den pathophysiologischen Zustand eines Tumors in vitro partiell zu rekonstruieren. Wir konnten in einigen Versuchsreihen zeigen, dass mit den neuen 3-dimensionalen (3D) Zellkulturen ein standardisiertes Screening von Wirkstoffen möglich ist.

     

    Das Projekt wurde von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Rahmen der COIN (Cooperation and Innovation) Programmlinie "Aufbau" gefördert.

  • Department of Life Sciences
    life-sciences

    Synthese und industrielle Verwendung von Hydroxytyrosol

    Im Zuge dieses Projekts wird eine alternative Synthese von Hydroxytyrosol erarbeitet. Diese neue Anwendungsweise soll durch die Kombination der Vorteile biotechnologischer Prozesse und moderner chemischer Reaktionen die bessere Nutzung eines...

    Im Zuge dieses Projekts wird eine alternative Synthese von Hydroxytyrosol erarbeitet. Diese neue Anwendungsweise soll durch die Kombination der Vorteile biotechnologischer Prozesse und moderner chemischer Reaktionen die bessere Nutzung eines bedeutenden Naturprodukts fördern. Zudem wird in Zusammenarbeit mit unserem Partner aus der Industrie eine neue und vielversprechende Verwendung von Hydroxytyrosol in der Textilindustrie untersucht.

     

    Zusammenfassend können folgende Ziele festgehalten werden:

    • Einführung der Ganzzell-Oxidation (Dihydroxylierung von Aromaten) als innovative und zukunftsgerichtete Methodik an der Fachhochschule Krems. Dank dieses umweltfreundlichen Verfahrens können aus organischen Abfällen Feinchemikalien und pharmazeutisch nutzbare Bestandteile gewonnen werden.

    • Synthese von Hydroxytyrosol, einem bedeutenden natürlichen Antioxidans mit einem breiten Anwendungsspektrum in der Lebensmittel-, der Kosmetik- sowie der pharmazeutischen Industrie.

    • Untersuchung eines neu entwickelten Analyseinstruments zur Messung der Stoffwechselaktivität verschiedener Bakterien.

    • Entwicklung einer neuen Methode für das sanfte und schonende Bleichen von Denim und damit verwandten Stoffen.

     

     

    Dieses Projekt wird mitfinanziert vom österreichischen Bundesland Niederösterreich und dem Europäischen Fond für die regionale Entwicklung (EFRE).

  • Department of Life Sciences
    life-sciences

    Biopharm - Isolation bioaktiver Stoffe aus Cyanobakterien

    Die pharmazeutische Industrie lenkt ihre Aufmerksamkeit verstärkt auf die große Vielfalt an natürlichen Substanzen, die in Form von Metaboliten in Mikroorganismen entwickelt werden. Speziell marine Algen enthalten bedeutende, unerschlossene...

    Die pharmazeutische Industrie lenkt ihre Aufmerksamkeit verstärkt auf die große Vielfalt an natürlichen Substanzen, die in Form von Metaboliten in Mikroorganismen entwickelt werden. Speziell marine Algen enthalten bedeutende, unerschlossene Ressourcen in Form chemischer Strukturen mit dem Potenzial, eine wichtige Rolle in der Entwicklung innovativer Medikamente zu spielen.

     

    Untersucht wurden die möglichen Anwendungsbereiche der Inhaltsstoffe blaugrüner Algen in der medizinischen Forschung bei der Behandlung von chronischen Entzündungen und Krebs.

     

    Das Projekt betraf die Aufreinigung von sekundären Metaboliten aus Cyanobakterien mithilfe hochmoderner Chromatografieprozesse und Charakterisierung mittels Massenspektrometrie. Die verschiedenen Bestandteile wurden mithilfe von humanen Zellkulturmodellen untersucht, um ihre Wirkung auf Entzündungsprozesse und auf Krebs zu identifizieren.

     

    Das Projekt wurde von der Europäischen Union durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung co-finanziert.

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    Scale(up) Alps - Beschleunigung und Förderung des Alpinen Start-up Ökosystems

    Die Wirtschaft des 21. Jahrhunderts ist von der Digitalisierung und der Beschleunigung von Innovationszyklen betroffen. Start-ups scheinen von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung basierend auf Globalisierung und Digitalisierung zu...

    Die Wirtschaft des 21. Jahrhunderts ist von der Digitalisierung und der Beschleunigung von Innovationszyklen betroffen. Start-ups scheinen von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung basierend auf Globalisierung und Digitalisierung zu profitieren. Während das Alpenraumprogramm für ein wachsendes und dynamisches Start-up Ökosystem sorgt, sehen sich viele der beteiligten Start-ups mit Hindernissen konfrontiert, wenn sie in Europa und darüber hinaus wachsen. Die wachsende Start-up Community zielt darauf ab, Start-up Hubs im alpinen Raum zu verbinden, die Beschleunigung der Geschäftsprozesse voranzutreiben, Brücken für Märkte zu errichten, die sich um Investmentpolitik für KMUs drehen, und Akteure in einer Gemeinschaft der Möglichkeiten einzubinden. Elf europäische Partner (3 aus Italien, 3 aus Frankreich, 2 aus der Slowakei, 1 Partner aus Deutschland und2 Partner aus Österreich) arbeiten gemeinsam in diesem EU-geförderten Projekt.

     

    SCALE(up)ALPS will sicherstellen, dass der Alpenraum, später dann der EU-Binnenmarkt, die beste Startanlage für den weltweiten Wettbewerb alpiner Start-ups darstellt. Das Hauptziel ist die Verbindung von Innovationsakteuren und die Steigerung des Wissenstransfers sowie die Stärkung des Innovationspotenzials für Unternehmen, nämlich schnell wachsende Schlüssel-KMUs aus dem Alpenraum. Das Projekt setzt einen Schwerpunkt auf die Definition einer Wachstumsstrategie für ein ganzheitliches Ökosystem für Start-ups und die Förderung von Dienstleistungen von Technologieunternehmen im alpinen Raum, die neue Märkte erobern, oder disruptive Unternehmensmodelle in bestehenden Märkten.

     

    Das Projekt wird im Rahmen des Interreg Alpine Space Programms, einem europäischen transnationalen Kooperationsprogramm für die Alpenregion, gefördert.

  • Department of Life Sciences
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    Funktionale Validierung prädiktiver Biomarker für zielgerichtete Krebstherapien

    Die neuen Methoden in der Genomforschung haben zur Entwicklung moderner Krebstherapeutika geführt, die gezielt kritische onkogene Signalmoleküle inaktivieren. Die therapeutischen Wirkstoffe blockieren häufig Proteinkinasen und führen zu einer...

    Die neuen Methoden in der Genomforschung haben zur Entwicklung moderner Krebstherapeutika geführt, die gezielt kritische onkogene Signalmoleküle inaktivieren. Die therapeutischen Wirkstoffe blockieren häufig Proteinkinasen und führen zu einer Wachstumshemmung und zum Tumorzelltod. Der klinische Nutzen ist jedoch auf einen Teil der Krebspatienten begrenzt. Ziel der personalisierten Krebsmedizin ist die Identifizierung von genetischen Faktoren (Biomarkern), die die Wirkstoffempfindlichkeit beeinflussen. Die genetische Charakterisierung von Tumoren ist entscheidend für die Individualisierung von Therapien, den Behandlungserfolg und die Minimierung der Arzneimitteltoxizität.

     

    Im Rahmen des vorliegenden Projekts wurden diagnostische Standardverfahren zur Bestimmung von genetischen Biomarkern entwickelt, mit denen die Arzneimittelwirksamkeit bei KrebspatientInnen prognostiziert werden kann. Die klinische Relevanz einzelner Biomarker wurde in einer retrospektiven Studie mit Schwerpunkt auf Brustkrebs bereits teilweise validiert. Für das vorgesehene Projekt war eine fach- und institutionsübergreifende Zusammenarbeit zwischen Kliniken, Diagnosezentren und Universitäten in Niederösterreich, Tirol und Wien erforderlich. Durch genetische Untersuchungen bei Krebspatienten vor Therapiebeginn können die Arzneimittelwirksamkeit, Sicherheit und Kosteneffizienz der Krebsbehandlungen gesteigert werden.

     

    Das Projekt wurde von der NÖ Forschungs- und Bildungsges.m.b.H. (NFB) finanziert

  • Department of Life Sciences
    life-sciences

    Zellbasierte Testsysteme für bioaktive Substanzen

    In der Aufbauphase von optimierten zellbasierenden Testsysteme wurden neue Wirkstoffe identifiziert und weiters ein identifiziertes Peptid mechanistisch charakterisiert. Durch diese Wirkstoffe werden die Aufnahme von Natrium und die Ödemresorption in...

    In der Aufbauphase von optimierten zellbasierenden Testsysteme wurden neue Wirkstoffe identifiziert und weiters ein identifiziertes Peptid mechanistisch charakterisiert. Durch diese Wirkstoffe werden die Aufnahme von Natrium und die Ödemresorption in den Lungen gesteigert. Die verfügbaren Wirkstoffe zu Behandlung von Lungenödemen haben viele unerwünschte Nebenwirkungen, vor allem bei PatientInnen mit Herzkrankheiten. In Zusammenarbeit mit Unternehmenspartnern werden außerdem die Kapazität dieser Wirkstoffe, die Unversehrtheit von Endothel- und Epithelmonoschichten getestet und für den therapeutischen Einsatz bei Lungenkrankheiten und Sepsis identifiziert. Weiters wurde durch eine optimierte Anwendung der ECIS und Laser Raster Mikroskop eine Methode zur schnellen und reproduzierbaren Unterscheidung metastasierender von nicht-metastasierenden Krebszellen entwickelt.

     

    Das Projekt wurde durch FH Plus im Rahmen des COIN-Programms gefördert.

  • Department of Business
    business

    Nachhaltige Innovationen in der Hotellerie

    Die Diskussion über gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen führt langsam, aber stetig zu einer Veränderung im Nachhaltigkeitsverständnis von einer wachsenden Anzahl von Hoteliers, wobei sich der Fokus verstärkt hin zur Wahrnehmung von...

    Die Diskussion über gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen führt langsam, aber stetig zu einer Veränderung im Nachhaltigkeitsverständnis von einer wachsenden Anzahl von Hoteliers, wobei sich der Fokus verstärkt hin zur Wahrnehmung von Innovationschancen verschiebt, weg von Nachhaltigkeit als Werkzeug zur Imagesteigerung. Von besonderer Bedeutung ist es, Nachhaltigkeit als Innovationschance wahrzunehmen, mit der Möglichkeit einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen, um sich so von der Konkurrenz abzuheben.

     

    Anregungen, unter welchen Aspekten nachhaltige Innovationen in der Ferien- und Stadthotellerie umgesetzt werden können, geben insbesondere vier Best Practice-Beispiele, die im Rahmen einer Studie von der IMC Fachochschule Krems untersucht wurden.

     

    In allen Fallstudien-Hotels zeigt sich, dass Unternehmenswerte eine entscheidende Rolle spielen, wenn es um Nachhaltigkeit und Verantwortung geht. Die Hotels haben wesentliche Ideale und Werte, nach denen sie leben und welche oft bereits seit der Unternehmensgründung bzw. seit mehreren Generationen existieren. Sie beeinflussen die Bewertung neuer Lösungen und die zukünftige Ausrichtung der Aktivitäten eines Hotels in erheblichem Umfang.

     

    Zentral ist dabei die Erkenntnis, Nachhaltigkeit als Chance statt als Risiko zu sehen. Die Entwicklung von Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen muss nicht unbedingt bedeuten, dass dies zu einer Kostensteigerung für die Unternehmen führt, sondern dass es durch den Einsatz innovativer Technologien, Prozesse und Managementansätze zu gesteigerter Produktivität und einer Ausweitung der Märkte kommen kann. Unternehmen können eine Vielzahl an Chancen entdecken, wie sie gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und dabei gleichzeitig ihren Wettbewerbsvorteil ausbauen können.

     

    Das Projekt ist ein Folgeprojekt aus dem COIN Aufbauprojekt "CSR und Innovation" gefördert durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft.

  • Department of Life Sciences
    life-sciences

    Die Rolle von NFR2 in der Melanomprogression - Einblicke in die Mechanismen von Metastasen

    Melanome gehören zu den häufigsten Tumorarten bei jungen Erwachsenen. Obwohl sie nur 4% aller Hautkrebsfälle ausmachen, sind Melanome für 79% aller Todesfälle verantwortlich, die Hautkrebs zugeschrieben werden. Trotz der Fortschritte, die bei der...

    Melanome gehören zu den häufigsten Tumorarten bei jungen Erwachsenen. Obwohl sie nur 4% aller Hautkrebsfälle ausmachen, sind Melanome für 79% aller Todesfälle verantwortlich, die Hautkrebs zugeschrieben werden. Trotz der Fortschritte, die bei der Behandlung von Melanomen erzielt werden konnten (z. B. mit BRAF Inhibitoren), fallen PatientInnen letztlich den Resistenzmechanismen zum Opfer, die sich die Tumore angeeignet haben. Eine Reihe von Hinweisen belegt, dass insbesondere metastasierende Melanome starke metabolische Umsätze aufweisen, die dafür benötigt werden, die Zellproliferation und anabole Stoffwechselpfade anzufachen. Dieser gesteigerte Zellumsatz führt außerdem zu einem erhöhten Bedarf, die Redox-Homöostase aufrechtzuerhalten. Hier schlagen wir vor, die hohe metabolische und daher auch reaktive Sauerstoffspezies (ROS), die Stress hervorruft, als mögliche Achillesferse eines Melanoms zu analysieren. Eines der wichtigsten Regulative für Stressreaktionen bei Krebs ist NRF2. Es spielt eine zentrale Rolle als Zellschutz gegen oxidativen und xenobiotischen Stress.

     

    Die Unterdrückung von NRF2 oder seiner Zielgene könnte die Sensitivität der Melanome gegenüber von ROS getriebener Apoptose wiederherstellen. Dieser Mechanismus könnte zudem Resistenzmechanismen verhindern, die häufig in metastasierenden Melanomen beobachtet werden, und die oft beobachtete Aktivierung von Endothelzellen, die Tumorzellen umgeben, ausschalten. Es ist sehr wahrscheinlich, dass eine Kombination von hochmodernen Melanombehandlungen mit Verbindungen, die die Bildung von ROS Fresszellen hemmen, die Wirksamkeit von aktuellen Behandlungsstrategien verstärken. Hier werden wir CRISPR-basierte Methoden sowie pharmakologische Inhibition anwenden, um die mechanistische Rolle von NRF2 in Melanomzellen und auf Endothelzellen aufzuklären. Wir werden außerdem Erkenntnisse aus unserem Modell, die wir durch enge Zusammenarbeit mit Klinikern, die laufend Melanompatienten versorgen, gewonnen haben, vermitteln. Wir gehen davon aus, dass die Eliminierung der antioxidativen Reaktion durch Unterdrückung von NRF2 selbst oder seiner Ziele eine wirksame Waffe im Kampf gegen metastasierende Melanome ist.

     

    Das Projekt wird von der Niederösterreichischen Forschungs- und Bildungsges.m.b.H (NFB) gefördert.

  • Department of Business
    business

    dEUcert – Dissemination des Europäischen Zertifizierungsschema ECQA

    Das Projekt dEUcert unterstützte die ECQA und ihre Dienstleistungen. Im Zuge des Projekts wurde ein einheitliches Disseminationsmaterial in Englisch ausgearbeitet und in weiteren 13 lokalen Sprachen für 60,000 Personen übersetzt. Die Partner...

    Das Projekt dEUcert unterstützte die ECQA und ihre Dienstleistungen. Im Zuge des Projekts wurde ein einheitliches Disseminationsmaterial in Englisch ausgearbeitet und in weiteren 13 lokalen Sprachen für 60,000 Personen übersetzt. Die Partner fokussierten ihre Forschungsaktivitäten am Interesse des lokalen Marktes im Hinblick auf den Gebrauch von ECQA Services, für bereits vorhandene und neue Qualifikationsschemas, und entwickelten eine Datenbank für interessierte Parteien des lokalen Marktes, um diese auf europäischer Ebene einzugliedern. Aufgrund der Forschungsaktivitäten wurde das ECQA-Portal verbessert und der Inhalt aktualisiert.

     

    Das Projekt wurde im Rahmen des EU Programms Lifelong Learning Programm gefördert.

  • Department of Life Sciences
    life-sciences

    Extremophiles

    Extremophile Mikroorganismen haben sehr oft aufgrund der für ihre natürliche Umgebung notwendigen zellulären Mechanismen besondere Eigenschaften und auch besondere Stoffwechselwege. Diese Stoffwechselwege beinhalten unter anderem auch die Fähigkeiten...

    Extremophile Mikroorganismen haben sehr oft aufgrund der für ihre natürliche Umgebung notwendigen zellulären Mechanismen besondere Eigenschaften und auch besondere Stoffwechselwege. Diese Stoffwechselwege beinhalten unter anderem auch die Fähigkeiten ungewöhnliche Kohlenstoffquellen zu nutzen und daraus verschiedenste Endprodukte zu erzeugen. Diese Produkte sind für viele Anwendungen, unter anderem auch für die pharmazeutische, von Interesse. Produkte sind hier zum Beispiel diverse mehrfach ungesättigte Fettsäuren und auch Pigmente. Die Kultivierung dieser Organismen ist mit der an der IMC FH Krems vorhandenen Ausrüstung möglich und durch internationale Kontakte zur TU Bratislava bzw. zur Sultan Quaboos Universität im Oman gibt es Möglichkeiten die Organismen zu erhalten bzw. die Analysemethoden zu verwenden und langfristig nach Krems zu holen. Identifizierte Substanzen können danach mit Hilfe der im Haus entwickelten Zellulären Testsysteme auf Bioaktivität überprüft werden.

     

    Das Projekt wird durch die Abteilung Wissenschaft und Forschung des Landes NÖ im Rahmen des Technologiefonds (ATHENOE) gefördert.

  • Department of Business
    business

    EUCert – European Certificates Innovative Online Training Campus. Weitere Entwicklungen einer Online Lernplattform aufgrund der Erkenntnisse des EQN Projekts

    Das Ziel des Projekts ist der Ausbau des etablierten „EU-Certification Association (www.eu-certificates.org, Netzwerk für Innovation und Bildung und Interessensgemeinschaft europäischer Berufe“) unter Verwendung derselben Qualitäts- und...

    Das Ziel des Projekts ist der Ausbau des etablierten „EU-Certification Association (www.eu-certificates.org, Netzwerk für Innovation und Bildung und Interessensgemeinschaft europäischer Berufe“) unter Verwendung derselben Qualitäts- und Zertifizierungskriterien in EU-Ländern basierend auf den Europäischen Qualifikationsrahmen (August 2005 – Juli 2007, Leonardo Netzwerk), und die Ergebnisse von eines europäischen Forschungsprojekts zu integrieren, das eine integrierte selektive Online Lernplattform entwickelte (EPI – Educational Partnership through ICT, 2003-2005), um ein Online Lernsystem für alle Berufe von Trainingsorganisationen von 14 EU-Ländern aufzubauen.

     

    Das Projekt wurde im Rahmen des EU-Programms Lifelong Learning Programm gefördert.

  • Department of Life Sciences
    life-sciences

    DNA Methylierung im Lungenkrebs und ihre geschlechtsspezifische Auswirkung auf die Effizienz epigenetischer Therapien

    Lungenkrebs ist charakterisiert durch geschlechtsspezifische Unterschiede in Entstehung, Entwicklung und Genetik des Tumors, und auch im Ansprechen auf gezielte Therapien. Der Einfluss des Patienten auf das Methylierungsmuster der Tumor-DNA, und ob...

    Lungenkrebs ist charakterisiert durch geschlechtsspezifische Unterschiede in Entstehung, Entwicklung und Genetik des Tumors, und auch im Ansprechen auf gezielte Therapien. Der Einfluss des Patienten auf das Methylierungsmuster der Tumor-DNA, und ob es damit verbunden eine Korrelation zur Effizienz neuester epigenetischer Therapien gibt, ist weitgehend unbekannt. Deshalb sollen diese Zusammenhänge erforscht werden.

     

    Das Projekt wird über die Förderschiene Talente - 4. Ausschreibung FEMtech Forschungsprojekte der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG)gefördert.

  • Department of Business
    business

    Digital Business Transformation

    Die digitale Transformation von Unternehmen und Betrieben geht über die Veränderungen im technologischen Umfeld und die Anwendungen hinaus – sie betrifft die Natur eines Unternehmens. Das Überleben in einer digitalisierten Wirtschaftslandschaft wird...

    Die digitale Transformation von Unternehmen und Betrieben geht über die Veränderungen im technologischen Umfeld und die Anwendungen hinaus – sie betrifft die Natur eines Unternehmens. Das Überleben in einer digitalisierten Wirtschaftslandschaft wird zur unternehmerischen Herausforderung. Sie reichen von neuen Business-Modellen und Wertschöpfungsketten, neuen industriellen Netzwerke bis hin zu neuen digitalen Produkten. Digitale Technologien verändern Geschäftsprozesse und Top-down- bzw. Bottom-up-Organisationsstrukturen. Die digitale Transformation ist eine unternehmerische Herausforderung.

     

    Das Projekt zielt darauf ab, die Erfolgsfaktoren und Bedingungen für eine effektive digitale Transformation von Unternehmen zu erkunden und legt großes Gewicht auf die Transformation von analog zu digital und auf digitalisierte Business-Modelle.

    Im Fokus der Forschung stehen etablierte Unternehmen, einschließlich internationale Firmen, im Prozess der Digitalisierung ihrer Business-Modelle. Es wird versucht, die transformativsten Entwicklungen in den entsprechenden Branchen zu identifizieren und die Frage zu erörtern, warum und wie die Unternehmen darauf reagieren.

     

    Das Projekt wird vom Land Niederösterreich (Abteilung K3 – Wissenschaft und Forschung) und führenden Unternehmen in der Region co-finanziert.

  • Department of Life Sciences
    life-sciences

    Stoffwechsel-Plasma-Analyse bei metabolischem Syndrom und Tumorkachexie

    Fettleibigkeit in Kombination mit Insulinresistenz, Fettstoffwechselstörungen und Bluthochdruck ist ein Anzeichen für das metabolische Syndrom. Charakteristisch für diese Erkrankung ist außerdem eine leichte Entzündung des Fettgewebes, wodurch...

    Fettleibigkeit in Kombination mit Insulinresistenz, Fettstoffwechselstörungen und Bluthochdruck ist ein Anzeichen für das metabolische Syndrom. Charakteristisch für diese Erkrankung ist außerdem eine leichte Entzündung des Fettgewebes, wodurch Veränderungen im Lipidstoffwechsel der Adipozyten auftreten, deren Ursache auf ein Ungleichgewicht bei der Aufnahme, Ablagerung und Freisetzung von Lipiden und freien Fettsäuren zurückzuführen ist. Der Lipidstoffwechsel und Entzündungswerte sind auch bei Patienten mit einer Tumorkachexie verändert. Pathologische Veränderungen des Lipidstoffwechsels stellen vermutlich eine Hauptursache für das metabolische Syndrom und die Tumorkachexie dar. Aufgrund dessen wurde die Hypothese aufgestellt, dass Stoffwechselsignaturen, die die Strukturen von Lipiden, Eicosanoiden und Zytokinen beeinträchtigen, Aufschluss über das Stadium und den Verlauf der Erkrankung geben und zur Überwachung der Auswirkungen klinischer Interventionen beitragen können. Im Rahmen dieser Studie wird eine umfassende Plasma-Analyse vorgenommen, um die Lipide, Eicosanoide und Zytokine bei Patienten mit metabolischem Syndrom und Tumorkachexie zu charakterisieren. Das Ziel dieses Projekts ist die Identifizierung von Stoffwechselsignaturen, die über den Beginn und den Verlauf der Erkrankungen Aufschluss geben und zur Bestimmung der therapeutischen Wirksamkeit klinischer Interventionen beitragen können. Das Projekt unterliegt der Leitung der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften. Außerdem sind die Universität Wien sowie die Medizinischen Universitäten Wien und Graz beteiligt.

     

    Das Projekt wurde von der NÖ Forschungs- und Bildungsges.m.b.H. (NFB) finanziert.

  • Department of Business
    business

    Verbesserung des Geschäftsprozessmanagements in Hochschuleinrichtungen

    Klein und Mittelbetriebe sowie Unternehmen, welche Ihre Aktivitäten am Markt durchführen, managen ihre Geschäftskernprozesse für gewöhnlich gut. Identifizierte, dokumentierte, standardisierte, organisierte, automatisierte Geschäftsprozesse sichern...

    Klein und Mittelbetriebe sowie Unternehmen, welche Ihre Aktivitäten am Markt durchführen, managen ihre Geschäftskernprozesse für gewöhnlich gut. Identifizierte, dokumentierte, standardisierte, organisierte, automatisierte Geschäftsprozesse sichern die wettbewerbsfähig am Markt. Heutzutage stehen HEIs (Hochschuleinrichtungen) einer Verschiebung von Massenausbildung gegenüber; nahezu eine homogene Altersgruppe (Jugendliche), Angestelltenverhältnisse von Studierenden und Finanzierungsbeschaffung aus den unterschiedlichsten Stellen. HEIs sollten eine Studienprogrammspezialisierung anwenden, eine breitere Alterszielgruppe (Lebenslanges Lernen), bereits berufstätige Studierende, aus Unternehmen und unterschiedlicher Herkunft und Kombinationen von Finanzierungen (öffentlich, Studiengelder, Projekten, Dienstleistungen,…). Nicht nur private HEIs, sondern auch öffentliche HEIs stehen bereits den erwähnten Veränderungen, nämlich die Verbesserung der Kundenzufriedenheit von HEIs (Studierende, Berufstätige, Partners) und wettbewerbsfähig zu bleiben, gegenüber. HEIs sollten Ihre Geschäftsprozesse ähnlich zu den KMUs und Unternehmen managen. Hierfür sollte ein Wissenstransfer von Geschäftsprozessmanagement initiiert und beibehalten werden. Die Methodik des Geschäftsprozessmanagements (Business Prozess Management) sollte zu einem HEI-Spezifika entwickelt werden. Zusätzlich sollten erfolgreiche Geschäftsprozessmanagement-Methodiken von KMUs und Unternehmen gesammelt, analysiert, modifiziert und für HEI Management in eine einheitliche Methodik zusammengeführt werden. Ein ständiger Informationsfluss von Geschäftsprozessmanagement zwischen HEIs und Unternehmen sollte ebenso beibehalten werden, um einen Austausch von praxisnahen Geschäftsprozessmanagementerfahrungen und theoretischen Wissen zu sichern.

     

    Das Projekt wurde im Rahmen des EU-Programm Lifelong Learning geördert.

  • Department of Life Sciences
    life-sciences

    Forschungsinstitut für angewandte Bioanalytik und Wirkstoffentwicklung

    Die pharmazeutische Industrie lagert viele Forschungsbereiche an akademische Einrichtungen aus. Dieser Trend eröffnet neue Chancen und Aktivitätsfelder für translatorische und angewandte biomedizinische Forschung und Entwicklung. Die Zusammenarbeit...

    Die pharmazeutische Industrie lagert viele Forschungsbereiche an akademische Einrichtungen aus. Dieser Trend eröffnet neue Chancen und Aktivitätsfelder für translatorische und angewandte biomedizinische Forschung und Entwicklung. Die Zusammenarbeit mit der Industrie ermöglicht die Schaffung nachhaltiger wissenschaftlicher Kommunikationsnetzwerke, Datenbanken, Infrastruktur und innovativer Technologien. Das Forschungsinstitut ist daher ein wichtiger Inkubator für Forschung und Entwicklung am Technologie- und Forschungszentrum Krems in Niederösterreich. Zentrale Forschungsfelder sind die Identifizierung und pharmazeutische Weiterentwicklung von bioaktiven Stoffen und Biomolekülen und die präklinische und klinische Evaluierung ihrer therapeutischen Wirksamkeit und unerwünschter Nebeneffekte. Neue Arzneien müssen Sicherheitsanforderungen von Aufsichtsbehörden wie der European Medicines Agency (EMA) und der U.S. Food and Drug Administration (FDA) erfüllen. Alle Technologien und Methoden müssen höchsten Qualitätsansprüchen gerecht werden und werden daher am Forschungsinstitut unter den Bedingungen der sogenannten „Good Laboratory Practice“ (Gute Laborpraxis, GLP), einem international anerkannten Qualitätssicherungssystem durchgeführt. Kooperationspartner sind die pharmazeutische Industrie, Unternehmen in der Biotechnologie (KMUs), und Universitäten und Forschungsinstitutionen.

     

    Gegenwärtige Projekte und Technologien sind unter anderem: (I.) Untersuchungen der Immunogenität von Biomolekülen (Biologika), Technologien: Enzyme linked Immunosorbent Assay (ELISA), lektrochemilumineszenz (ECL), Luminex Multiplex Assays (BioPlex 200 System), Flow Cytometry und FACS, Zell-basierte Assays (e.g. Reporter Assays, Fc-binding Assay). (II.) Identifizierung therapeutischer Peptide und Antikörper, Technologien: Phage-Display, Molecular Modeling, Bio-Layer-Interferometrie (Octet K2 System), Zell-basierte Assays (e.g. Dosis-Wirkungs-Beziehung, In Situ Analysen, Phänotyp-basierte Wirkstofftestung). (III.) Entwicklung komplexer organotypischer Krankheitsmodelle

    Technologien: Tissue Engineering, Spheroid and Organoids, komplexe Gewebekulturen

  • Department of Life Sciences
    life-sciences

    Co-Kultivierung von Mikroorganismen

    Fermentierung gewinnt als wichtiger Bereich der pharmazeutischen Industrie immer mehr an Bedeutung. Bisher haben sich die akademische Forschung und die Industrie hauptsächlich auf Monokulturen konzentriert. Es wurde jedoch beobachtet, dass viele...

    Fermentierung gewinnt als wichtiger Bereich der pharmazeutischen Industrie immer mehr an Bedeutung. Bisher haben sich die akademische Forschung und die Industrie hauptsächlich auf Monokulturen konzentriert. Es wurde jedoch beobachtet, dass viele Mikroorganismen ihr volles biochemisches Potenzial nur im Zusammenspiel mit anderen realisieren können. Infolgedessen wurde die Co-Kultivierung ein wichtiges pharmazeutisches Forschungsthema im Bereich der Biotechnologie.

     

    Der Schwerpunkt der Forschung in diesem Bereich liegt auf der Identifikation potenzieller Co-Kulturen und der Etablierung eines Fermentationsverfahrens, das die Produkte und Fähigkeiten mikrobieller Gemeinschaften für die Entdeckung von Wirkstoffen und für industrielle Anwendungen nutzt.

     

    Das Projekt stellte eine erste Machbarkeitsstudie für die Frage dar, ob es möglich ist, Bedingungen zu identifizieren, unter denen zwei ausgewählte Mikroorganismen getrennt voneinander wachsen können, und ob in der Folge eine stabile Co-Kultur geschaffen werden kann. Die Co-Kulturen wurden dann bezüglich ihrer Fähigkeit, neue Substanzen zu produzieren, analysiert.

     

    Das Projekt wurde von der Niederösterreichischen Landesregierung und vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (ERDF) gefördert.

  • Department of Life Sciences
    life-sciences

    Entwicklung komplexer extrakorporaler Karzinommodelle für die Identifikation personalisierter Krebstherapien

    Intensive Forschung im Bereich molekularer Ursachen von Krebs hat zur Entwicklung einer Reihe innovativer und zielgerichteter Therapien geführt, die dazu genutzt werden, selektiv die molekularen Mechanismen, die für Tumorprogression und das Wachstum...

    Intensive Forschung im Bereich molekularer Ursachen von Krebs hat zur Entwicklung einer Reihe innovativer und zielgerichteter Therapien geführt, die dazu genutzt werden, selektiv die molekularen Mechanismen, die für Tumorprogression und das Wachstum von Krebszellen verantwortlich sind, zu inaktivieren. Diese Therapien können die Proliferation von Krebszellen unterdrücken und den programmierten Zelltod (Apoptose) induzieren. Aufgrund der genetischen Heterogenität von Tumoren wirken sie nicht bei allen Krebspatienten. Personalisierte Onkologie soll eine direkte Verbindung zwischen den Genotypen der Tumorzellen und der Sensitivität gegenüber bioaktiven Substanzen herstellen, sodass der Patient in erster Linie eine zielgerichtete Therapie mit einem Maximum an klinischen Benefits erhält.

     

    Im Projekt wird ein experimenteller Ansatz als Ergänzung zu diagnostischen Biomarker-Studien entwickelt und planen die Entwicklung organotypischer Krebsmodelle, die die direkte Austestung der klinischen Wirksamkeit von Krebstherapien in Zell- und Gewebekulturen (in vitro) ermöglichen. Eine große Zahl von potenziellen Krebstherapien, die häufig Kombinationen aus zielgerichteter Medikamenteneinnahme und konventioneller Chemotherapie sind, könnten so schnell getestet werden, um ihre Wirksamkeit auf einer personalisierten Ebene festzustellen.

     

    Das Projekt wird von der Niederösterreichischen Forschungs- und Bildungsges.m.b.H. (NFB) gefördert.

  • Department of Life Sciences
    life-sciences

    Entwicklung neuer immunregulierender Peptide und geschlechtsspezifischer organotypischer Zellmodelle für humane Sepsis

    Sepsis (Blutvergiftung) ist eine der häufigsten Todesursachen weltweit, auch in Österreich und Deutschland. Abhängig vom Krankheitsstadium sterben 25 % bis 60 % der Patientinnen und Patienten, obwohl sie die maximal verfügbare Behandlung erhalten. Im...

    Sepsis (Blutvergiftung) ist eine der häufigsten Todesursachen weltweit, auch in Österreich und Deutschland. Abhängig vom Krankheitsstadium sterben 25 % bis 60 % der Patientinnen und Patienten, obwohl sie die maximal verfügbare Behandlung erhalten. Im Fall von Sepsis produziert das menschliche Immunsystem hyperinflammatorische Reaktionen auf eine Infektion, die den Blutkreislauf erreicht hat, und diese Überreaktion kann zu einem kardiovaskulären Versagen führen. Dieser Hyperinfektion folgt eine Immunsuppression – ein Versuch des Immunsystems selbst, dieser Überreaktion zu begegnen. Aufgrund der reduzierten Wachsamkeit des Immunsystems sterben viele Patientinnen und Patienten während dieser Phase an schweren sekundären Infekten. Wegen des komplexen Verlaufs der Erkrankung konzentrieren sich die verfügbaren Sepsistherapien vor allem auf eine Symptombekämpfung und sind leider in vielen Fällen wirkungslos.

     

    Peptide, die Immunantworten modulieren, werden derzeit als vielversprechende neue Medikamentenkandidatinnen und -kandidaten für die Behandlung von Sepsis gehandelt. In diesem Projekt wollten wir neue Peptide, die TRAIL/TNFSF10, einen der wichtigsten Immunregulatoren, neutralisieren, entwickeln und testen. Tierversuche deuteten darauf hin, dass die Inaktivierung von TRAIL/TNFSF10 vermutlich die Morbidität und Mortalität der an Sepsis erkrankten Patientinnen und Patienten reduzieren könnte. Außerdem wurde ein humanes Sepsis-Modell auf der Basis von Geschlecht und Zellkulturen geschaffen, das dafür sorgen soll, dass geschlechtsspezifische Unterschiede (z. B. Hormonstatus) in Betracht gezogen werden können, wenn mögliche neue Sepsistherapien entwickelt und ausgewertet werden.

     

    Das Projekt wurde von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft in der ersten Ausschreibung für FEMtech Forschungsprojekte 2011 gefördert.

  • Department of Life Sciences
    life-sciences

    MEMESA – Metastasierendes Melanom Spezifische Antikörper

    Das Melanom stellt die aggressivste Form des Hautkrebses dar. Sollte es zur Metastasierung kommen, so sprechen derzeit nur etwa 10% der zu behandelnden PatientInnen auf die Standardtherapie an. Die jetzige Situation kann verbessert werden, indem...

    Das Melanom stellt die aggressivste Form des Hautkrebses dar. Sollte es zur Metastasierung kommen, so sprechen derzeit nur etwa 10% der zu behandelnden PatientInnen auf die Standardtherapie an. Die jetzige Situation kann verbessert werden, indem PatientInnen mit dem Risiko zur Metastasierung frühzeitig erkannt werden, sowie indem PatientInnen, bei denen die Metastasierung bereits stattgefunden hat, einer zielgerichteten Therapie unterzogen werden. In diesem Projekt beschreiben wir die Generierung neuartiger Antikörper, welche zielgerichtet metastasierungsspezifische Antigene erkennen und welche auf ihre Eignung zur Diagnose getestet werden. Die Stärke unseres Ansatzes liegt in der Kombination von bereits erfolgten präklinischen Studien, etablierten Zellkultur Methoden und in-vivo Modellen sowie der Expertise der Fa. Sciotec Diagnostic Technologies GmbH in der Antikörperherstellung.

     

    Das Projekt unter konsortialer Führung der Medizinischen Universität Wien wurde durch die österreichische Forschungsförderungsgesellschaft im Rahmen des Bridge Programms gefördert.

  • Department of Life Sciences
    life-sciences

    Etablierung der molekularen Toxikologie für rasche, frühzeitige sowie sensitive Toxizitätsbestimmungen und Biokompatibilität

    Ziel des Projekts ist ein kombiniertes Verfahren aus zellulären Reporterassays und Genexpressionstudien zu einem sensitiven Verfahren zu kombinieren. Damit können toxikologische Wirkungen auf humane Zelllinien bei wesentlich geringeren...

    Ziel des Projekts ist ein kombiniertes Verfahren aus zellulären Reporterassays und Genexpressionstudien zu einem sensitiven Verfahren zu kombinieren. Damit können toxikologische Wirkungen auf humane Zelllinien bei wesentlich geringeren Konzentrationen nachgewiesen werden. Bei der erfolgreichen Etablierung könnte dieses kombinierte Verfahren zur Risikominimierung von neu entwickelten Biotechprodukten beitragen und es könnte dabei ein neuartiges Screening-Verfahren zur Detektion von toxischen Umweltverunreinigungen führen, die mit bisherigen analytischen Methoden nicht nachweisbar waren. Die entwickelte Technologie soll niederösterreichischen Biotechfirmen innerhalb von Kooperationsprojekten zur Verfügung gestellt werden.

     

    Das Projekt wurde durch die Abteilung Wissenschaft und Forschung des Landes NÖ gefördert.

  • Department of Life Sciences
    life-sciences

    Entwicklung einer Design-Pipeline für innovative Protein-Protein-Interaktionshemmer

    Das Funktionieren lebender Organismen hängt zu einem großen Teil vom Zusammenspiel der Biomoleküle ab, aus denen sie bestehen. Protein-Protein-Interaktionen (PPIs) sind ein grundlegender Mechanismus, der dieses Zusammenspiel steuert. Aus diesem Grund...

    Das Funktionieren lebender Organismen hängt zu einem großen Teil vom Zusammenspiel der Biomoleküle ab, aus denen sie bestehen. Protein-Protein-Interaktionen (PPIs) sind ein grundlegender Mechanismus, der dieses Zusammenspiel steuert. Aus diesem Grund wurde in den vergangenen Jahren die Suche nach aktiven Bestandteilen, die einen therapeutischen Einfluss auf die Protein-Protein-Interaktionen haben, intensiviert. In den meisten Fällen sind diese Bestandteile Hemmstoffe dieser Interaktionen.

     

    Das Ziel des Projekts war die Nutzung eines bakteriellen Enzymsystems für die Entwicklung eines prototypischen Arbeitsablaufs zur Auffindung von PPI-Inhibitoren. Ausgehend von dem ACP/ACPS-System von Staphylococcus aureus wurden Peptide identifiziert, welche mit ACP wechselwirken und so die ACP-ACPS-Wechselwirkung hemmen. Die Peptid-ACP- sowie die ACPS-ACP-Wechselwirkung wurde mit NMR-Experimenten untersucht. Die erhaltenen Einsichten, zusammen mit strukturellen Informationen aus verfügbaren X-Ray Strukturen, wurden dazu genutzt Pharmakophormodelle abzuleiten, mit deren Hilfe virtuelle Screenings durchgeführten wurden. Potentielle PPI-Inhibitoren wurden identifiziert.

     

    Das Projekt wurde von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft im Rahmen der 15. Ausschreibung für das BRIDGE 1 Programm gefördert.

  • Department of Life Sciences
    life-sciences

    Entwicklung von therapeutischen Peptiden für Krebs- und regenerative Medizin

    Proteine und Peptide sind wichtige Moleküle in allen biologischen Prozessen. Wegen ihrer einzigartigen chemischen Eigenschaften eignen sie sich ausgesprochen gut als Therapeutika. Sie weisen eine hohe biologische Aktivität und Spezifität mit...

    Proteine und Peptide sind wichtige Moleküle in allen biologischen Prozessen. Wegen ihrer einzigartigen chemischen Eigenschaften eignen sie sich ausgesprochen gut als Therapeutika. Sie weisen eine hohe biologische Aktivität und Spezifität mit vergleichsweise wenigen toxischen Nebenwirkungen auf und können für die Produktion einer Reihe sehr unterschiedlicher Verbindungen eingesetzt werden, die keinen Beschränkungen des geistigen Eigentums unterliegen. Der Markt für therapeutische Peptide und Antikörper wächst kontinuierlich und macht daraus einen zunehmend attraktiven Forschungssbereich für Pharmaunternehmen.

     

    Der Forschungsschwerpunkt des Projektes war die Entwicklung von Peptiden, die die Aktivität von Rezeptor Tyrosin-Kinasen (RTK) beeinflussen. Der Fokus in diesem Projekt lag auf dem epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR) und auf AXL. Es wurde in enger Kooperation mit der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg durchgeführt. In vielen Krebsarten sind diese Signalwege für die Proliferation, das Überleben, die Angiogenese und die Metastasierung der Krebszellen verantwortlich. Eine Inaktivierung der RTK induziert in vielen Fällen die Apoptose oder die Seneszenz der Tumorzellen. Außerdem können Peptide oder Antikörper, die eine Aktivierung von RTK induzieren, für Tissue Engineering und die regenerative Medizin eingesetzt werden. Dieses Projekt förderte die Entwicklung nachhaltiger und kosteneffizienter Technologien für die biopharmazeutische Arzneimittelentwicklung, therapeutische Apherese, Neutralisation von Toxinen und für das Gewebe Engineering.

     

    Das Projekt wurde von der NÖ Forschungs-und Bildungsges.m.b.H. (NFB) im Rahmen der Life Science Ausschreibung gefördert.

  • Department of Health Sciences
    health-sciences

    Aspekte personalisierter Musiktherapie in der Neurorehabilitation

    Das Josef Ressel Zentrum (JRZ) nimmt eine humanistische Haltung ein und nähert sich der Personalisierung auf einer kommunikativeren und psychophysiologischen Ebene. Demzufolge erfolgt die Forschung des JRZ in der Musiktherapie und nicht nur bezüglich...

    Das Josef Ressel Zentrum (JRZ) nimmt eine humanistische Haltung ein und nähert sich der Personalisierung auf einer kommunikativeren und psychophysiologischen Ebene. Demzufolge erfolgt die Forschung des JRZ in der Musiktherapie und nicht nur bezüglich der Effekte von Musik. Mit der Erkenntnis, dass die „Effekte (des Ausübens oder Zuhörens) von Musik im Kontext einer therapeutischen Beziehung“ sehr komplex sind, wird das Thema der Personalisierung von Therapie das vorrangige Forschungsthema des JRZ.

     

    Der neue Ansatz des JRZ zielt auf Personalisierung ab und vereint daher die Forschung in den folgenden beiden Gebieten: Forschung an psychophysiologischen Veranlagungen der Patientin bzw. des Patienten und der Therapeutin bzw. des Therapeuten und ihres Einflusses auf die am besten geeigneten Zeitpunkte einer therapeutischen Intervention für bestimmte Patientinnen bzw. Patienten sowie Forschung an Empathie-gestützten therapeutischen Beziehungen angesichts ausgewählter psychophysiologischer Korrelate.

     

    Das Projekt wird vom Josef Ressel Zentrum Programm der Christian Doppler Forschungsgemeinschaft, vom NÖGUS und von der s-team solutions GmbH gefördert.

  • Department of Health Sciences
    health-sciences

    Pilotprojekt zur Messung von Empathie der Kombination psychometrischer und biometrischer Verfahren

    Empathiefähigkeit gilt in der therapeutischen Arbeit als essentieller Faktor für die Beziehung zwischen Patient und Therapeut und damit als ein wesentlicher Bestandteil im Genesungsprozess. Als zentraler Faktor (musik-)therapeutischer Arbeit gilt das...

    Empathiefähigkeit gilt in der therapeutischen Arbeit als essentieller Faktor für die Beziehung zwischen Patient und Therapeut und damit als ein wesentlicher Bestandteil im Genesungsprozess. Als zentraler Faktor (musik-)therapeutischer Arbeit gilt das Herstellen einer vertrauensvollen, therapeutischen Beziehung zwischen Patient und Therapeut. In diesem Rahmen können sich durch die empathische Zuwendung des Therapeuten die Angst- und Stressreaktionen des Gegenübers reduzieren lassen und einer Entspannung weichen. Zum näheren Verständnis dieser Abläufe gilt es unter anderem das Empathiephänomen genauer zu erforschen. Im Zentrum dieses Projekts stand dabei die Veränderung des Oxytocinspiegels im Organismus als Folge einer empathischen Reaktion auf eine gezeigte Videosequenz aus dem klinisch-therapeutischen Kontext.

     

     

    Das Forschungsprojekt wurde durch den Niederösterreichischen Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS) kofinanziert.

  • Department of Health Sciences
    health-sciences

    Pilotstudie: Positronenemissionstomografie (PET) und Musiktherapie

    Hirnverletzungen verursachen eine Reihe von physischen und psychologischen Beschwerden. Die Stelle und Schwere der Hirnverletzung sind immer entscheidende Faktoren für die Prognosen hinsichtlich möglicher Beeinträchtigungen der Patientein bzw. des...

    Hirnverletzungen verursachen eine Reihe von physischen und psychologischen Beschwerden. Die Stelle und Schwere der Hirnverletzung sind immer entscheidende Faktoren für die Prognosen hinsichtlich möglicher Beeinträchtigungen der Patientein bzw. des Patienten.

     

    Außerdem können Schäden an den Verbindungen zwischen den Gehirnzentren Dysfunktionen in deren Kommunikationen hervorrufen und so zu sekundären Funktionsverlusten und Verarbeitungsproblemen führen. Dies verursacht neurologische Störungen wie Konzentrations-, Wachheits- und Aufmerksamkeitsschwächen.

     

    Musiktherapie kann neue Kommunikationswege im Gehirn herstellen und ist daher eine vielversprechende Therapieform für den Wiederaufbau von Kommunikationsstrukturen zwischen Gehirnzentren. Dieses Verfahren ist in jeder Phase der neurorehabilitativen Therapie von größter Wichtigkeit.

     

    Das vorrangige Ziel der Forschung war die Bestimmung von Veränderungen in der Hirnaktivität (Frontallappen, Hippocampus und Kleinhirn) und des Verhaltens, die bei Wachkomapatienten durch Musiktherapie hervorgerufen werden können. Das Projekt untersuchte auch, ob es Verbindungen zwischen Veränderungen der Hirnaktivitäten und des Verhaltens gibt.

     

    Das Projekt wurde durch den Niederösterreichische Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS) co-finanziert.

  • Department of Health Sciences
    health-sciences

    The Right Moment - Pilotstudie zur Darstellung circa- und ultradianer Rhythmen von Patienten in Phase C der Neurorehabilitation mittels Herzratenvariabilität

    Im Laufe des letzten Jahrzehnts gewann die personalisierte Medizin im Bereich der Pharmakogenetik, der Pharmakogenomik, der klinischen Diagnose und speziell der Chronopharmakologie, die sich mit dem optimalen Zeitpunkt für eine Medikamentengabe...

    Im Laufe des letzten Jahrzehnts gewann die personalisierte Medizin im Bereich der Pharmakogenetik, der Pharmakogenomik, der klinischen Diagnose und speziell der Chronopharmakologie, die sich mit dem optimalen Zeitpunkt für eine Medikamentengabe beschäftigt, zunehmend an Bedeutung. Hinsichtlich therapeutischer Interventionen (in einem klinischen Kontext) gab es jedoch praktisch keine Untersuchung des vorteilhaftesten Zeitpunkts für eine therapeutische Behandlung in Bezug auf den chronobiologischen Rhythmus einer Patientin bzw. eines Patienten. Der Schwerpunkt dieses Projekts lag auf der Frage nach dem idealen Zeitpunkt für Therapien mit Bezug auf die individuellen biologischen Rhythmen, der mithilfe der Herzratenvariabilität (HRV) gemessen wurde.

     

    Das vorrangige Ziel war zu bestimmen, wie individuelle circa- und ultradiane Rhythmen möglichst effizient mittels HRV-Analyse dargestellt werden können.

     

    Das Projekt wurde von der Wissenschafts- und Forschungsabteilung (K 3) der Niederösterreichischen Landesregierung finanziert.

  • Department of Business
    business

    New World of Work: Erfolgsmessung Porsche Informatik GmbH

    Porsche Informatik transformiert sich als Key Player der digitalen Transformation im Automotive Sektor zu einem Unternehmen der nächsten Generation. Zwei Kernbausteine dieser Transformationsstrategie sind: Agile Architektur & Organisation sowie die...

    Porsche Informatik transformiert sich als Key Player der digitalen Transformation im Automotive Sektor zu einem Unternehmen der nächsten Generation. Zwei Kernbausteine dieser Transformationsstrategie sind: Agile Architektur & Organisation sowie die Adaption der Arbeitsweisen in Richtung New World of Work.

     

    Speziell die Transformation in Richtung neuer, innovativer Arbeitsweisen wird durch die IMC FH Krems wissenschaftlich begleitet, und zwar in Form einer Erfolgsmessung. Bis 2020 wird hierzu regelmäßig gemessen, welche Fortschritte die Organisation auf dem Weg erzielt und in welchen Bereichen gegebenenfalls optimierend nachgesteuert werden muss. Zu diesem Zweck, werden unter anderem die Produktivität des Unternehmens gemessen und aber auch die Effektivität der Führungsansätze, da diese im Transformationsprozess ebenfalls einer massiven Änderung unterliegen. In Summe bekommen die MitarbeiterInnen und das Management mit der Erfolgsmessung einen umfassenden Änderungs-Radar an die Hand; so werden klare Zahlen, Daten und Fakten mit zur wichtigen Entscheidungsgrundlage auf dem Weg zum Unternehmen der nächsten Generation.

     

    An der Hochschule hat das Forschungsprojekt wichtige Schnittstellen zur Lehre: So - zum Beispiel - zu den Masterprogrammen „Digital Business Innovation and Transformation“ sowie „International Export and Business Management“ und der Vertiefungsrichtung „Collaboration in the Next Generation Enterprise“; hier besteht die Möglichkeit für die Studierenden, im Rahmen von Master-Arbeiten im Forschungsprojekt mitzuarbeiten. Außerdem wird das Projekt in wichtige Publikationen einbezogen, z.B. die Neuauflage, bzw. die Veröffentlichung von Ergänzungskapiteln zum Springer-Buch „Unternehmen der nächsten Generation“. Aktuelle Updates zum Projekt erscheinen regelmäßig auf dem New World of Work Blog www.newworldofwork.wordpress.com.

  • Department of Business
    business

    Kulturelle (Garten-) Tradition als Schwerpunkt für nachhaltigen Tourismus - CultTOUR

    Der Bedarf an Kulturtourismus, einem Segment, das sich durch seine enorme Vielfalt an Sehenswürdigkeiten auszeichnet, wächst. In vielen Bereichen des Kulturtourismus wurde jedoch bisher sehr wenig Forschung betrieben, auch im Bereich des...

    Der Bedarf an Kulturtourismus, einem Segment, das sich durch seine enorme Vielfalt an Sehenswürdigkeiten auszeichnet, wächst. In vielen Bereichen des Kulturtourismus wurde jedoch bisher sehr wenig Forschung betrieben, auch im Bereich des Gartentourismus. Parkanlagen, Gärten und andere landschaftlich gestaltete Grünanlagen werden nun als wichtige kulturelle Attraktionen für touristische Destinationen betrachtet und verstärkt für touristische Zwecke entwickelt. Diese Orte verfügen auch über Freizeitangebote für die lokale Bevölkerung und können zur kulturellen Identität einer Region und zur nachhaltigen regionalen Entwicklung beitragen.

     

    Im Laufe des dreijährigen Projekts wurden Strategien und Konzepte für die Erhaltung öffentlicher und privater Parkanlagen, Gärten und anderer Grünanlagen sowie für ihre touristische Nutzung entwickelt. Machbarkeitsanalysen wurden ebenfalls durchgeführt. Ein strategisches Management-Tool – das CultTour Analyse-Tool – wurde entwickelt, um Park- und Gartenverwalter dabei zu unterstützen, die Anlagen für Besucher attraktiv zu machen und ein dauerhaftes Einkommen durch den Tourismus zu sichern, wobei gleichzeitig ökologische, ökonomische und soziokulturelle Nachhaltigkeit berücksichtigt wurde.

     

    Das Projekt wurde durch das transnationale EFRE-Programm „Südosteuropa“ gefördert und vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (ERDF) (2007-2013) co-finanziert.

  • Department of Business
    business

    Corporate Social Responsibility (CSR) und Innovationsmanagement

    CSR kann in der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen eine wichtige Rolle spielen. Als Strategie- und Managementansatz kann CSR Unternehmen dabei unterstützen, die Innovationschancen zu nutzen, die sich aus aktuellen und zukünftigen sozialen und...

    CSR kann in der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen eine wichtige Rolle spielen. Als Strategie- und Managementansatz kann CSR Unternehmen dabei unterstützen, die Innovationschancen zu nutzen, die sich aus aktuellen und zukünftigen sozialen und ökologischen Herausforderungen ergeben. In der Praxis wird CSR jedoch nach wie vor selten – oder lediglich eingeschränkt – mit Innovationsmanagement in Verbindung gebracht.

     

    Im Rahmen des Forschungsprojekts wurden die Auswirkungen von CSR auf die einzelnen Phasen des Innovationsprozesses erforscht und geeignete Instrumente und Tools für die Unterstützung von KMUs und Familienunternehmen entwickelt. Darauf aufbauend erfolgte die Ableitung von wissenschaftlich fundierten Handlungsempfehlungen, wie KMUs und Familienbetriebe Innovationsprozesse basierend auf ihrer CSR-Strategie und ihren Zielen optimieren und implementieren können.

     

    Das Projekt wurde von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft im Rahmen der vierten Ausschreibung für die „Aufbau“-Linie von COIN – Cooperation & Innovation Programm (Programminhaber/Sponsoren: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie; Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft) gefördert.

  • Department of Business
    business

    Messung Entrepreneurship Education Impact

    Kann man Entrepreneurship lernen? Diese zentrale Frage der Entrepreneurship Education Forschung wird in diesem Projekt gemeinsam mit der AWS Austria Wirtschaftsservice GmbH nachgegangen. Über einen Zeitraum von einem Jahr wurde das Programm aws First...

    Kann man Entrepreneurship lernen? Diese zentrale Frage der Entrepreneurship Education Forschung wird in diesem Projekt gemeinsam mit der AWS Austria Wirtschaftsservice GmbH nachgegangen. Über einen Zeitraum von einem Jahr wurde das Programm aws First und eine Kontrollgruppe begleitet, um Entwicklungen hinsichtlich unternehmerische Fähigkeiten, Eigenschaften, Motivationen und Einstellungen zu erheben und im Zuge einer Programmevaluierung die Wirkung von aws First aufzuzeigen.

     

    Das Projekt wurde von der Austria Wirtschaftsservice GmbH (AWS) in Auftrag gegeben.

  • Department of Business
    business

    VR für KMU

    Die Aufgabe war, mit Hilfe von Studierenden in verschiedenen Semestern und idealer Weise unterschiedlichen Studiengängen, innovative Anwendungen und Lösungen für KMU´s und deren Umgebung zu erarbeiten. Diese wurden durch den Einsatz von Virtual...

    Die Aufgabe war, mit Hilfe von Studierenden in verschiedenen Semestern und idealer Weise unterschiedlichen Studiengängen, innovative Anwendungen und Lösungen für KMU´s und deren Umgebung zu erarbeiten. Diese wurden durch den Einsatz von Virtual Reality (VR) genutzt, um Vorteile im Rahmen ihres betrieblichen Wirtschaftens in definierten Einsatzgebieten zu bekommen. Zum Beispiel ein besseres Verständnis bei Kunden, der Akzeptanz der Firma als Arbeitgeber, die Nachbetreuung im medizinisch-therapeutischem Bereich, virtueller Rundgang, virtueller Schauraum, etc.

    Die Aufgabe war es auch in verteilten Teams und interdisziplinär zu kommunizieren und mit Hilfe von verschiedenen Methoden die Produkte/Demos zu verbessern (Agile Programming, Open Innovation, Design thinking,..). Die Studierenden lernten hierdurch, neben der Online-Kommunikation mit verteilten Teams, auch die Kommunikation mit Kunden und deren Sichtweise bei Projekten die Ihre Prozesse betreffen. Zudem wurde ein guter Einblick in die Welt von VR/AR erlangt und die Möglichkeiten für den Einsatz solcher Technologien vermittelt.

     

    Das Projekt wurde vom Land Niederösterreich (Abteilung K3 – Wissenschaft und Forschung) gefördert.