Department of Life Sciences - Studentin betrachtet eine Probe durch ein Mikroskop

Forschung – Department of Science and Technology

Das Department of Science and Technology ist ein internationales akademisches Kompetenzzentrum und bietet interdisziplinäre Ausbildung und Forschung in der Biotechnologie, der Chemie und der Informatik.

Von Krankheitsmodellen bis zur Entwicklung von Arzneien

Das Department of Life Sciences strebt nach einer vereinfachten Kommunikation und Interaktion in einem weiten Spektrum von angewandten biomedizinischen Forschungsbereichen.

Nur einige der Themengebiete: Krebs, Erkrankungen des Immunsystems, Toxikologie, Arzneimittelforschung und moderne Bioverfahrenstechniken.

Das interdisziplinäre Team ist bestens aufgestellt, um die Forschung von Krankheitsmodellen bis zur Identifikation und Entwicklung von Arzneien und Leitwirkstoffen rasch voranzutreiben.

Parallel dazu konnte ein internationales Wissenschaftsnetzwerk etabliert werden. Zu unseren Partnern zählen Universitäten, akademische und private Forschungseinrichtungen, kleine und mittlere Unternehmen sowie weltweit operierende Pharmafirmen.

Biologie Studenten im Labor
Zwei Biologie Studenten mit einer Zentrifuge
Biologie Studentin nimmt eine Probe mit einer Pipette

Forschungsschwerpunkte: Department of Science and Technology

Im Department of Science and Technology konzentrieren wir unsere Forschungsaktivitäten auf folgende Forschungsschwerpunkte

In diesem Forschungsschwerpunkt beschäftigen wir uns mit der Identifikation, Validierung und Optimierung von Molekülen und Biologika, die in der personalisierten Medizin, bei antiviralen Therapien oder als Biomarker eingesetzt werden können. Innerhalb dieses Schwerpunktes wurden in den vergangenen Jahren viele Methoden und Ressourcen aufgebaut:

  • Gewebsengineering und 3-D-organotypische Krankheitsmodelle, Reporterzelllinien für Analyse des Wirkmechanismus von bioaktiven Molekülen
  • Humane Zellkulturmodelle und Ko-Kulturmodelle
  • Plattformen für therapeutische Peptid- und Antikörperproduktion und „In-Silico Modelling & Screening“
  • Plattform für die Entwicklung von antiviralen Therapien
  • Optogenetisches Engineering von Zelllinien und Rezeptoren

Ansprechpartner: Harald Hundsberger

Der Forschungsschwerpunkt Bioprocess Engineering beschäftigt sich mit der systematischen Charakterisierung von Bioreaktoren (Sauerstofftransfer basierend auf Geometrien, Sauerstofftransfermatrix und Makromixing), der Optimierung von Bioprozessen zur Herstellung von rekombinanten Wirkstoffen in bakteriellen Hostsystemen und Hefesystemen, und der Etablierung von Ko-Kultivierung von extremophilen Mikroorganismen zur Gewinnung von pharmazeutisch wirksamen Sekundärmetaboliten.

Folgende Methoden und Ressourcen wurden dabei in den letzten Jahren aufgebaut:

  • Charakterisierung von Bioreaktoren für Fermentation
  • Definition von Bioreaktor-Design-Spezifikationen
  • Optimierung von Bioprozessen für die Produktion von rekombinanten Proteinen
  • Ko-Kultivierung von Mikroorganismen für die Produktion von biologisch aktiven Sekundärmetaboliten
  • Biokatalytische Reaktionen 

Ansprechpartner: Harald Hundsberger

In diesem Forschungsbereich beschäftigen wir uns mit der Herstellung und Synthese neuer Materialien und Werkstoffe. Ein Schwerpunkt wird im Bereich der nachwachsenden Rohstoffe liegen, der Themenbereich erlaubt aber auch die Verwendung einer Vielzahl anderer Ausgangsstoffe und die Herstellung weiterer Zielprodukte. Darüber hinaus werden sowohl Start- als auch Zwischen- und Endprodukte mit den entsprechenden Methoden analysiert und charakterisiert, um mögliche neue Anwendungsmöglichkeiten zu evaluieren.

Durch die Beschäftigung mit diesem Themenbereich tragen wir zu einer positiven Entwicklung des Standortes und zu einer weiteren Akzeptanz nachhaltiger Technologien bei und positionieren uns als attraktiver Partner für akademische Institutionen und chemische Betriebe.

Ansprechpartner: Uwe Rinner

In diesem Forschungsbereich untersuchen wir, wie die digitale Transformation zu einem integralen Mechanismus für Unternehmen werden kann, um bahnbrechende Innovationen und nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Wir unterstützen Industriepartner bei der Bewertung und Akzeptanz neuer Technologien entlang der gesamten Wertschöpfungskette, um das Potenzial der Transformation der traditionellen Wirtschaft in die digitale Wirtschaft auszuschöpfen. Darüber hinaus forschen wir im Bereich Organisationsentwicklung, -integration und -transformation, indem wir neue Geschäftsmodelle und Innovationsmethoden analysieren und adaptieren.

Ansprechpartner: Deepak Dhungana

Dieser Forschungsbereich konzentriert sich auf die Analyse, Konzeption, Entwicklung und Anwendung von Software-Engineering-Methoden und -Werkzeugen für intelligente Systeme, die Datenanalyse und künstliche Intelligenz (KI) zum Nutzen von Gesellschaft und Unternehmen umfassen.

Das Hauptziel ist die Lösung anspruchsvoller (industrieller) Probleme durch die Entwicklung, den Betrieb und die Wartung von Softwaresystemen, die komplexe Entscheidungsprozesse beinhalten, wobei datengetriebene Methoden und künstliche Intelligenz als Rückgrat der Lösungsarchitektur dienen. Die Integration von KI-Tools in das Software-Engineering verspricht enorme Vorteile, um die Digitalisierungswelle voranzutreiben.

Ansprechpartner: Deepak Dhungana

Franz Herzog am Massenspektrometer

Stiftungsprofessur „Clinical Proteomics Krems“

Forschung am High-End Massenspektrometer

Die Zielsetzung der Stiftungsprofessur ist der Aufbau des Forschungslabors „Clinical Proteomics Krems“, in dem mit hochauflösender Massenspektrometrie neueste Proteomik-Technologien für die biomedizinische Forschung und patientinnen- und patientenspezifische Analytik in klinischen Studien entwickelt werden.

ZUR Stiftungsprofessur

Forschungsprojekte

  • Department of Science & Technology
    life-sciences

    EvoFerm

    1556

    Gemeinsam mit dem IST-Austria will die Forschungsgruppe Bioprozesstechnik eine Methode entwickeln, mit der es möglich ist, verschiedene Mikroorganismen resistent gegen hohe Metallkonzentrationen zu machen.

    Eine große Schwierigkeiten bei der...

    Gemeinsam mit dem IST-Austria will die Forschungsgruppe Bioprozesstechnik eine Methode entwickeln, mit der es möglich ist, verschiedene Mikroorganismen resistent gegen hohe Metallkonzentrationen zu machen.

    Eine große Schwierigkeiten bei der Entwicklung einer Metall-Recycling-Technologie ist, dass die Metalle, die zurückgewonnen werden sollen, ab einer bestimmten Konzentration toxisch auf die Mikroorganismen wirken. Dadurch ist eine auf dieser Idee basierende Methode eingeschränkt.

    Zur Lösung dieses Problems, verfolgen die Partner in diesem Projekt den Ansatz, bereits für Recycling ausgewählte Mikroorganismen durch ein neu entwickeltes System, resistenter gegen hohe Konzentrationen von Metallionen zu machen. Dieser Ansatz basiert auf einer am IST-Austria entwickelten Methode, in der in einem Multifermentersystem Mikroorganismen schrittweise immer höheren Konzentrationen bestimmter Metalle ausgesetzt werden. So können Stämme herangezüchtet werden, die nicht gentechnisch verändert wurden, aber einer Art beschleunigter Evolution unterworfen wurden. Solche Stämme wären bestens für Recycling und nachhaltige Technologien geeignet.

  • Department of Science & Technology
    life-sciences

    NOEDIKOM

    1403

    In Niederösterreich gibt es unendlich viele „Kleinode“, seien es nun wunderschöne Plätze in historischen Ortschaften, historische Bauwerke oder einzigartige Kunstwerke und wunderschöne Räume, die kaum bekannt sind. Die Digitalisierung solcher...

    In Niederösterreich gibt es unendlich viele „Kleinode“, seien es nun wunderschöne Plätze in historischen Ortschaften, historische Bauwerke oder einzigartige Kunstwerke und wunderschöne Räume, die kaum bekannt sind. Die Digitalisierung solcher „Kleinode“ bringt viele strategische Möglichkeiten mit sich. Zum einen kann der touristische Aspekt gesehen werden, bei dem es um Werbung und Außenwirkung lokal oder bei Messen in ganz Europa geht. Zum anderen kann hier aber auch das Bewusstsein der Bevölkerung erweitert werden, die oft nicht von solchen „Schätzen“ in Niederösterreich wissen und hier gezielt über unterschiedliche Plattformen informiert werden können. Ein anderer Punkt ist der Erhalt von Kunst und Kultur sowie historischen Bauwerken. Die 3D Modelle können für Rekonstruktionen vor der Restaurierung genutzt werden, um Fachleuten hier Zugang zu den entsprechenden Objekten zu gewähren. Gerade bei öffentlichen Plätzen in historischen geprägten Bereichen sind Bauarbeiten immer schwierig, da man sich oft vorher nur schwer den Einfluss eines Umbaus vorstellen kann, dies wäre mit solchen 3D Modellen gut umsetzbar. Das Projekt würde in Absprache mit dem Tourismus Bereich des Landes und Experten für Cultural Heritage, Objekte und Regionen auswählen, um diese auf unterschiedliche Art zu digitalisieren (Laserscans, Fotogrammmetrie, Drohnenaufnahmen, 3D Rekonstruktion…).

    Die daraus gewonnenen 3D Modelle würden dann in entsprechende Applikationen (je nach Nutzung) eingebettet und den unterschiedlichen Stakeholdern (Museen, Kommunen, Touris-musverbänden, Denkmalamt…) zur Verfügung gestellt werden. Hier können die eingesetzten Applikationen mit Hilfe einfacher Fragebögen für Feedback genutzt werden, um die generelle Akzeptanz solcher 3D Umsetzungen zu prüfen.

  • Department of Science & Technology
    life-sciences

    Spike-Fermentation

    1407

    Dieses Projekt, das die FH Krems und das Rote Kreuz Österreich gemeinsam durchführen, beschäftigt sich mit der Herstellung de SpikeProteins des Corona Virus, der für die aktuelle Pandemie ver-antwortlich ist.

    Da SARS-CoV-2 aus der Gruppe der...

    Dieses Projekt, das die FH Krems und das Rote Kreuz Österreich gemeinsam durchführen, beschäftigt sich mit der Herstellung de SpikeProteins des Corona Virus, der für die aktuelle Pandemie ver-antwortlich ist.

    Da SARS-CoV-2 aus der Gruppe der Corona-Viren ist, weist es große Ähnlichkeiten mit anderen Mitgliedern dieser Familie auf. Auf fermentativen Weg wird eine variable, aber gut konservierte Region des Virus hergestellt, um diese dann für die Antikörper-Tests ver-wenden zu können. Dadurch soll die Spezifität dieser Tests, die beim Österreichischen Roten Kreuz durchgeführt werden erhöht werden.

    Aus diesen Erkenntnissen können dann weit treffendere und besser abgesicherte Aussagen über die Verbreitung des SARS-CoV-2 ge-macht werden.

     

    https://www.efre.gv.at/

  • Department of Science & Technology
    life-sciences

    VRWalk

    1396

    Bei Trainings in virtuellen Räumen ist es mehr und mehr nötig nicht nur statisch zu agieren, sondern die zu Trainierenden müssen sich im virtuellen Raum bewegen. Diese Bewegung kann über mehrere Möglichkeiten abgebildet werden (Teleportation,...

    Bei Trainings in virtuellen Räumen ist es mehr und mehr nötig nicht nur statisch zu agieren, sondern die zu Trainierenden müssen sich im virtuellen Raum bewegen. Diese Bewegung kann über mehrere Möglichkeiten abgebildet werden (Teleportation, Joystick Bewegung…). Bei vielen dieser Bewegungen kommt es bei einer unterschiedlichen Anzahl von Teilnehmern zu Übelkeit, Schwindel oder Kopfschmerz, sowie anderen Problemen. Diese Symptome werden of als Motion- oder Cybersickness bezeichnet. Dies schränkt die Möglichkeiten des Trainierens in VR und damit auch das Potential der Trainings deutlich ein. Die unterschiedlichen Möglichkeiten zielen oft auf unterschiedliche Lösungen ab (z.B. Virtualizer, Omnideck,…). Die physischen, wie auch die elektronischen (Auflösung, Immersion, Interaktion) Faktoren sind oft sehr einzeln betrachtet. Die Idee wäre es hier in mehreren groß angelegten Tests mit unterschiedlichen Demos eine große Anzahl an Probanden zu erreichen, die diverse Möglichkeiten, teils auch in Kombination durcharbeiten um mit deren Befragung ein genaueres Bild davon zu bekommen, wie solch eine Bewegung am besten realisiert werden kann. Zum anderen sollten hier auch die gesundheitlichen und Motivationsfaktoren in Betracht gezogen werden um aus den anonymisierten Ergebnissen Empfehlungen für unterschiedliche Anwendungen im industriellen und schulischen, sowie hochschulischen Bereich geben zu können.

  • Department of Science & Technology
    life-sciences

    Entwicklung einer optogenetisch kontrollierbaren MSC-Zelllinie für die präzise Regulation immunmodulatorischer Faktoren

    1347

    Mesenchymale Stammzellen (MSCs) werden aufgrund ihrer immunmodulatorischen Eigenschaften als potenzielle Zelltherapeutika umfassend untersucht. In diesem Zusammenhang scheint die Therapie mit MSCs vor allem bei der Behandlung von Erkrankungen mit...

    Mesenchymale Stammzellen (MSCs) werden aufgrund ihrer immunmodulatorischen Eigenschaften als potenzielle Zelltherapeutika umfassend untersucht. In diesem Zusammenhang scheint die Therapie mit MSCs vor allem bei der Behandlung von Erkrankungen mit Autoimmun- und Entzündungskomponenten vielversprechend zu sein.

    Daher planen wir in diesem Projekt neue, aussagekräftige biologische Assay-Systeme zu etablieren, die es erlauben, die zugrundeliegenden Mechanismen, die bei Stammzelltherapien auftreten, zu beschreiben. Dafür werden hochstandardisierte Zelllinien aus MSCs aufgebaut, bei denen spezifische Signalwege durch Lichtinduktion ein- bzw. ausgeschalten werden können. Nach Charakterisierung und Validierung unter möglichst physiologischen Bedingungen ist eine Automatisierung der Modelle mit Hilfe des Oli-Up Zellkultursystem von LifeTaq-Analytics GmbH geplant.

    Das Projekt wird in Kooperation mit der BOKU Wien und der Firma LifeTaq-Analytics GmbH durchgeführt und durch die österreichische Forschungsförderungsgesellschaft im Rahmen des Bridge-Programmes gefördert.

  • Department of Science & Technology
    life-sciences

    Dataskop – Sensor-Based Data Economy in Niederösterreich

    1096

    Das Forschungsprojekt „Dataskop“ stärkt die digitale Weiterentwicklung Niederösterreichs und gilt als Meilenstein in der Digitalisierung. Das Projekt „Dataskop“ beschäftigt sich damit, die Daten von Sensoren anschaulich zu machen und wird von...

    Das Forschungsprojekt „Dataskop“ stärkt die digitale Weiterentwicklung Niederösterreichs und gilt als Meilenstein in der Digitalisierung. Das Projekt „Dataskop“ beschäftigt sich damit, die Daten von Sensoren anschaulich zu machen und wird von mehreren Hochschulen im Land gemeinsam umgesetzt.

    Das Projekt „Dataskop“ zielt darauf ab, nicht sichtbare Daten in deren realen Umgebung sichtbar und infolge nutzbar zu machen. Der Schwerpunkt liegt dabei im Outdoor-Bereich, abseits gut ausgebauter digitaler Infrastrukturen. Ortsbezogene Umweltdaten werden über Sensoren erfasst und dargestellt. Für den ländlichen Raum Niederösterreichs bedeutet die digitale Unterstützung eine nachhaltige Verbesserung im öffentlichen Bereich. Künftige Anwendungsfelder können unter anderem im Katastrophenschutz, in der Landwirtschaft, speziell auch im Weinbau, in der Trinkwasserversorgung oder beim Winterdienst liegen.

    Das interdisziplinäre Forschungsteam umfasst Forscher und Forscherinnen der IMC Fachhochschule Krems, der Fachhochschule St. Pölten, der FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH in Wiener Neustadt und das ebenfalls in Wiener Neustadt ansässige Department für integrierte Sensorsystem der Donau-Universität Krems.

    Im Zuge des Projekts, mit dreijähriger Laufzeit, beschäftigen sich die Kooperationspartnerinnen auch mit der Erfassung der Daten, mit IT-Sicherheit und mit der wirtschaftlichen Datennutzung. Neben den wissenschaftlichen Publikationen werden die entwickelten Basistechnologien als Open-Source-Software- und Hardwarekomponenten öffentlich zugänglich gemacht. Das Projekt, gefördert vom Land NÖ, leistet damit einen wichtigen Beitrag zu den Zielen des niederösterreichischen Forschungs-, Technologie- und Innovationsprogramms.

  • Department of Science & Technology
    life-sciences

    Immobilisierung von Kameloidantikörper für therapeutische Apherese und für die Unterstützung von Dialyse

    1208

    Ziel des Projekts ist es, die im Vergleich zu menschlichen Antikörpern sehr kleinen, Antikörper aus Kamelen zu nutzen um gemeinsam mit den Oberflächenspezialisten des Austrian Institute of Technology (AIT) eine möglichst dichte Immobilisierung und...

    Ziel des Projekts ist es, die im Vergleich zu menschlichen Antikörpern sehr kleinen, Antikörper aus Kamelen zu nutzen um gemeinsam mit den Oberflächenspezialisten des Austrian Institute of Technology (AIT) eine möglichst dichte Immobilisierung und dadurch bessere Bindungsaffinität von Zielmolekülen oder Molekülgruppen zu erreichen.

    Diese Oberflächen sollen gemeinsam mit Fresenius Medical Care in Produkten zur therapeutischen Apherese eingesetzt werden, um eine bessere Reinigung des Blutes von bestimmten schädlichen Substanzklassen zu erzielen.

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    life-sciences

    Museumspädagogik und Augmented Reality: Anerkennung von Museen als Bildungsräume

    1295

    MONA ist das Akronym für das Erasmus + Projekt KA201 "Museumspädagogik und Augmented Reality: Anerkennung von Museen als Bildungsräume" mit dem Code: 2019-1-EL01-KA201-062965. Das Projekt zielt darauf, Kultur einem jüngeren Publikum – besonders...

    MONA ist das Akronym für das Erasmus + Projekt KA201 "Museumspädagogik und Augmented Reality: Anerkennung von Museen als Bildungsräume" mit dem Code: 2019-1-EL01-KA201-062965. Das Projekt zielt darauf, Kultur einem jüngeren Publikum – besonders Schüler*innen – durch die Entwicklung von integrierten Vermittlungsangeboten in vier Museen in Europa näher zu bringen. Der Fokus liegt auf der Verwendung moderner Technologien mit Schwerpunkt auf Augmented Reality (AR) und Mixed Reality (MR).

     

    MONA möchte den Schulbesuch im Museum durch neue experimentelle Anwendungen und Spiele in einen atemberaubenden, charmanten und unterhaltsamen Lernprozess verwandeln. Die Zielgruppe des Projektes ist die gesamte Schulgemeinschaft, wobei der Fokus auf Schüler*innen, Jugendlichen und Lehrenden in den Umgebung der Partner liegt. Das Konsortium des Projekts besteht aus vier Museen, zwei Schulen, zwei Universitäten und zwei technischen Einrichtungen aus vier europäischen Ländern.

     

    Mehr zum Projekt: monaproject.eu/de/

  • Department of Science & Technology
    life-sciences

    Biomarker-basierte therapeutische Prävention von Knochenmetastasen beim Mammakarzinom: die phathophysiologische Rolle der endostalen Nische

    1134

    Das Projekt beschäftigt sich mit der pathophysiologischen Rolle der endostalen Nische, und hier v.a. mit der Rolle von OB- Vorstufen bei der Entstehung von Knochenmetastasen des Mammakarzinoms. Im Rahmen dieser Studien sollen neue Biomarker...

    Das Projekt beschäftigt sich mit der pathophysiologischen Rolle der endostalen Nische, und hier v.a. mit der Rolle von OB- Vorstufen bei der Entstehung von Knochenmetastasen des Mammakarzinoms. Im Rahmen dieser Studien sollen neue Biomarker identifiziert werden, die das Potential von Tumorzellen, ossaere Metastasen zu bilden, vorhersagen. Weiterhin sollen Substanzen identifiziert werden, die, durch die Modifizierung der endostalen Nische der Bildung von Metastasen vorbeugen. Nach ersten Erfahrungen im 2D Ko-Kultursystem sollen die Studien nun - parallel zur Fortführung im 2D System - in einem 3D- System etabliert werden.

    Das Projekt wird in enger Kooperation mit der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften durchgeführt.

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    life-sciences

    Entwicklung leistungsfähiger Diagnostikverfahren und neuer Therapieansätze in Inflammation und Sepsis

    1201

    Sepsis ist eine lebensbedrohliche Organdysfunktion als Folge einer schweren systemischen Entzündung, die durch eine Infektion ausgelöst wird. Trotz der Vielzahl verbesserter Therapiemaßnahmen ist die Mortalitätsrate bei Sepsis nach wie vor bei 15-25%...

    Sepsis ist eine lebensbedrohliche Organdysfunktion als Folge einer schweren systemischen Entzündung, die durch eine Infektion ausgelöst wird. Trotz der Vielzahl verbesserter Therapiemaßnahmen ist die Mortalitätsrate bei Sepsis nach wie vor bei 15-25% und beim eptischen Schock bei 30-50% (Hotchkiss, et al. 2016). Eine zentrale Rolle spielen dabei die Endothelzellen, die die innere Oberfläche von Blutgefäßen und Kapillarbetten auskleiden. In den frühen Phasen der Sepsis werden Endothelzellen direkt durch mikrobielle Faktoren, wie zum Beispiel LPS, dass an Toll-like Rezeptoren bindet, aktiviert. Anschließend fördern endogene Agonisten, die z.B. durch aktivierte Leukozyten, Endothelzellen bzw. verletzte Zellen freigesetzt werden, die endotheliale Dysfunktion. In diesem Projekt planen wir neue hochstandardisierte Zellmodelle aufzubauen, bei denen die spezifischen Signalwege der Toll-like Rezeptoren durch Lichtinduktion ein- bzw. ausgeschalten werden können. Aus den so erhaltenen licht-aktivierbaren Zelllinien werden physiologisch-relevante Sepsis-Modelle etabliert, die in Folge sowohl für die Untersuchung intrazellulärer Signalwege und Expression unterschiedlicher Sepsis-induzierender Faktoren, der mikrovaskulären Endothelzellenpermeabilität, als auch potentieller therapeutischer Wirkstoffe herangezogen werden können. Dabei sollen durch optogenetisches An- bzw. Abschalten der erwähnten Signalwege (ohne bakterielle Faktoren) eine Sepsis-induzierte Entzündung gemimikt werden. Das Projekt wird in Kooperation mit der Donauuniversität und dem Universitätsklinikum St. Pölten durchgeführt.

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    life-sciences

    Digital Innovation Hub OST (DIHOST)

    1194

    Das von der FFG und den Bundesländern Niederösterreich und dem Burgenland geförderte DIHOST-Projekt bietet drei Jahre lang ein umfassendes Dienstleistungsprogramm an, um die Transformationsfähigkeit und Transformationsgeschwindigkeit der Klein- und...

    Das von der FFG und den Bundesländern Niederösterreich und dem Burgenland geförderte DIHOST-Projekt bietet drei Jahre lang ein umfassendes Dienstleistungsprogramm an, um die Transformationsfähigkeit und Transformationsgeschwindigkeit der Klein- und Mittelbetriebe in Ostösterreich in Richtung digitaler Innovationen zu steigern.

     

    DIHOST bietet hierfür niederschwelligen Zugang zu Expertenwissen, die Möglichkeit zum Testen und Implementieren (neuer) digitaler Infrastrukturen & ermöglicht internationale Verbindungen zu europäischen Netzwerken.

     

    Die wesentlichen Aufgabenbereiche lassen sich in drei Säulen untergliedern:

     

    1) Information (Bewusstsein, Reifegrad, Checks, Beratung, Technologie-Scouting, Förderchecks,)

     

    2) Weiterbildung ( Angebote für KMUs, Inhouse Schulungen, Webinare, Blendid Learning, Best Practices, Workshops)

     

    3) Digitale Innovation (Zugang zu Infrastruktur, z.B. 3D Druck, Geschäftsmodellentwicklung, Prototyping, OI)

     

    Das DIHOST-Netzwerk umfasst die Konsortialpartner ecoplus Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH, FH St.Pölten, Austrian Blockchain Center, FOTEC, Forschung Burgenland sowie die IMC FH Krems. Als weitere Netzwerkpartner fungieren die WKO sowie das Haus der Digitalisierung.

     

    Projektleiter am Standort Krems ist Prof.(FH) Mag. Gerhard Kormann-Hainzl.

  • Department of Science & Technology
    life-sciences

    Extrazelluläre Vesikel aus dem Hoffa-Fettkörper - ein neuer Ansatz der Knorpelregeneration?

    1133

    Da die Inzidenz von Osteoarthritis in den letzten Jahren zugenommen hat, rückt die Entwicklung neuer Therapieansätze für die osteochondrale Regeneration mehr und mehr in den Fokus der Tissue Engineering-Forschung.

     

    Der Fokus dieses Projektes lagt...

    Da die Inzidenz von Osteoarthritis in den letzten Jahren zugenommen hat, rückt die Entwicklung neuer Therapieansätze für die osteochondrale Regeneration mehr und mehr in den Fokus der Tissue Engineering-Forschung.

     

    Der Fokus dieses Projektes lagt auf der Untersuchung des therapeutischen Potentials von extrazellulären Vesikeln die aus mesenchymalen Stammzellen des Hoffa-Fettpolsters isoliert wurden, auf Prozesse, die im Zuge der Osteoarthritis auftreten. Der Hoffa-Fettpolster befindet sich intra-artikulär hinter und unter der Patella. Aufgrund ihrer Nähe zum Knorpel sind mesenchymale Stammzellen aus diesem Fettgewebe stärker in die Entwicklung und Progression von Osteoarthritis involviert als mesenchymale Stammzellen aus dem Knochenmark, die häufig für Knorpelregenerationsstudien verwendet werden.

     

    Der Hauptteil des Projekts wurde an der Donau Universität Krems abgewickelt, die IMC Fachhochschule Krems übernahm dabei die Proteom Analyse der extrazellulären Vesikel mittels Massenspektrometrie. Weitere Projektpartner waren die Medizinische Universität Wien und OrthoSera GmbH. Das Projekt wurde im Rahmen des Life Science Calls 2018 von der NÖ Gesellschaft für Forschungsförderung (GFF) gefördert.

     

    Es konnte eine unfassende Charakterisierung der extrazellulären Vesikel aus dem Hoffa-Fettpolster durgeführt werden. Die vollständige Proteomanalyse zeigte eine Vielzahl an regenerativer Signalmoleküle in den Vesikeln auf und konnte auch die Übertragung der verwendeten Serumbehandlungen auf die Vesikel bestätigen.

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    life-sciences

    Theraferm

    1156

    Für das Rote Kreuz Österreich werden zwei therapeutische Proteine fermentativ hergestellt.

    Diese Proteine haben für die Bluttests beim OeRK große Bedeutung, da sie die Qualität der Tests verbessern und diese vereinfachen.

    Störende Medikamente,...

    Für das Rote Kreuz Österreich werden zwei therapeutische Proteine fermentativ hergestellt.

    Diese Proteine haben für die Bluttests beim OeRK große Bedeutung, da sie die Qualität der Tests verbessern und diese vereinfachen.

    Störende Medikamente, die z.B.: bei der Krebsbehandlung, im Blut des Patienten gefunden werden können, können mit diesen Proteinen gebunden und so einfach abgetrennt werden.

    Daher stören sie bei weiteren Tests nicht und es entstehen keine Falsch-positiven Resultate, die dann noch aufwändig weiter untersucht werden müssen.

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    life-sciences

    Mixed Reality Based Collaboration for Industry (MRBC4i)

    1094

    Die beiden Technologien Virtual Reality und Augmented Reality – zusammengefasst oft als Mixed Reality (MR) bezeichnet – haben in den vergangenen Jahren großes Interesse in den Unternehmen geweckt, aber auch Fragen hinsichtlich der wirtschaftlichen...

    Die beiden Technologien Virtual Reality und Augmented Reality – zusammengefasst oft als Mixed Reality (MR) bezeichnet – haben in den vergangenen Jahren großes Interesse in den Unternehmen geweckt, aber auch Fragen hinsichtlich der wirtschaftlichen Umsetzbarkeit aufgeworfen.

     

    Unter dem Titel „Mixed Reality Based Collaboration for Industry (MRBCI)“, werden mehrerer Use-Cases zum Thema Mixed Reality umgesetzt. Damit die Projektinhalte auch wirklich den Herausforderungen im Unternehmensalltag entsprechen, wurden Betriebe nach ihren konkreten Problemstellungen im Bereich dieser Technologien befragt und analysiert. Im Zentrum des Kooperationsprojekts „MRBCI“ steht die Umsetzung von Use-Cases zu den Themenfeldern „Unterstützung in der Produktion“, „Remote Support“, „Schulung und Training“ sowie „Präsentation von Produkten“. Damit die Projektinhalte auch wirklich den Herausforderungen im Unternehmensalltag entsprechen, wurden teilnehmende Betriebe nach ihren konkreten Problemstellungen befragt.

    Konkret wurden folgende Problemstellungen von MR Technologien identifiziert:

    Problem 1 - Eintrittsbarrieren: Aktuell sind v.a. eine Reihe von Showcases verfügbar - Beispiele für einen wirksamen Einsatz von MR im Feld sind im Gegensatz dazu noch sehr spärlich gesät.

    Problem 2 - Enabling: MR Projekte kommen typischerweise nur selten über einen Prototypenstatus hinaus, da für jeden dieser Prototypen viel Aufwand für Projektsetup und initiale Entwicklung benötigt wird.

    Problem 3 - Wirtschaftlich akzeptierte Umsetzung: Die Integration der technischen Lösungen in die Geschäftsprozesse bzw. in den Arbeitsalltag innerhalb der Unternehmen ist aktuell nur sehr marginal verfügbar.

     

    Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Forschungspartner ermöglicht die optimale Bündelung umfangreicher Kompetenzen und Expertisen des jeweiligen Forschungsgebietes. Das Projekt (MRBC4i) zielt darauf ab, die österreichische Industrie mit der Umsetzung folgender Hauptziele einen entscheidenden Schritt voran zu bringen:

    1) Reduktion der Eintrittsbarrieren (technisch, organisatorisch, psychologisch)

    2) Die Reduktion des Aufwands und damit auch der Kosten für die Unternehmen („Enabling“).

    3) Impactanalysen von Geschäftsprozessen und -modellen, Stakeholder-Akzeptanz Analysen sowie Readyness (Reifegrad) Analysen.

     

    Die Begleitforschung im Projekt (MRBC4i) wird von IMC Fachhochschule Krems geleitet, zusammen mit der TU Wien und FH St. Pölten. Das Ziel des Arbeitspaketes ist es die folgende Fragestellung in Bezug auf Impactanalysen von Geschäftsprozessen und -modellen, Stakeholder-Akzeptanz Analysen sowie Readyness (Reifegrad) Analysen zu beantworten: „Wie lassen sich Mixed Reality Assistenzsysteme industrietauglich und multikriteriell evaluieren?“

     

    Das Projekt wurde bei der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG in der Schiene Collective Research eingereicht. Die Gesamtprojektleitung des MRBCI Projekts liegt bei ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH, im Rahmen des Kunststoff-Cluster und Mechatronik-Cluster in Niederösterreich.

     

    Bei Anfragen steht Projektleiter Herrn Prof.(FH) Mag. Gerhard Kormann-Hainzl, unter der E-Mail [email protected], gerne zur Verfügung.

    Die Projektpartner auf Unternehmensseite:

    • Bene GmbH

    • Bilfinger Chemserv GmbH

    • CODEFLÜGEL GMBH

    • GEODATA Ziviltechnikergesellschaft mbH

    • Jabil Circuit Austria GmbH

    • KBA-MÖDLING GmbH

    • Knorr-Bremse GmbH

    • KOTÁNYI GmbH

    • Kremsmüller Industrieanlagenbau KG

    • LENZE Operations Austria GmbH

    • MAN Truck & Bus Österreich GesmbH

    • Mayr-Melnhof Karton Aktiengesellschaft

    • MBIT DIGITAL SOLUTIONS

    • ÖBB-Business Competence Center GmbH

    • Piesslinger GmbH

    • Prometa GmbH

    • ROTES KREUZ, Landesverband NÖ

    • SEMPERIT

    • TEST-FUCHS GmbH

    • Umdasch Group Ventures GmbH

    • Voith Paper Rolls GmbH & Co KG

    • Wittmann Battenfeld GmbH

     

    Die F&E-Partner im Projekt:

    • Fachhochschule St. Pölten

    • FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH

    • Fachhochschule Oberösterreich

    • IMC Fachhochschule Krems

    • Technische Universität Wien

  • Department of Science & Technology
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    Scan2VR

    1083

    Im vorliegenden Projekt ging es um die Zusammenführung von verschiedenen Bereichen. Es gibt heute schon Lösungen welche in der Lage sind Räume und Umgebungen zu erfassen. Es gibt auch Lösungen um Personen dreidimensional zu erfasst (vornehmlich für...

    Im vorliegenden Projekt ging es um die Zusammenführung von verschiedenen Bereichen. Es gibt heute schon Lösungen welche in der Lage sind Räume und Umgebungen zu erfassen. Es gibt auch Lösungen um Personen dreidimensional zu erfasst (vornehmlich für 3D Drucke), sowie Objekte die dreidimensional erfasst werden. Die Neuerung hierbei war aber vom Scan (zumeist Einzelscans oder sog. Punktwolken) zu dreidimensional verwertbaren Modellen zu kommen. Die Neuerung hier war das Erstellen und Anpassen von Programmieralgorithmen und -prozessen für die direkte Umsetzung dieser Scans in den VR Raum. Diese neuen Algorithmen waren nötig um sich in diesem virtuellen Raum frei bewegen zu können und die Räume und Objekte trotzdem realistisch und interaktiv abzubilden. Die Bewegung wurde über ein entsprechendes Gerät realisiert werden, damit die Bewegung frei im Raum erscheint (nicht wie bei bisherigen Lösungen, bei denen man in einen Apparat angeschnallt ist). Dieser Innovative Ansatz bedurfte der interdisziplinären Zusammenarbeit von Programmierern und Medienspezialisten, damit die Scans in solide VR Räume und Objekte umgewandelt wurden und die gescannten Personen so interaktiv wie möglich im Raum platziert werden konnten. Dies war mit bisherigen Lösungen nicht möglich. Diese Lösung wurde in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen erarbeitet und Beispielhaft umgesetzt. Es wurde eine Unternehmen ausgesucht, welches bereits im Vorfeld LOIs abgegeben hatte. Hieraus wurde im Laufe des Projektes auch entsprechende Veröffentlichungen in namhaften Konferenzen und Papers erstellt die diese Lösungen aufzeigten und weitere Anwendungsmöglichkeiten diskutierten.

    Das Projekt wird durch das Land NÖ Abteilung Wirtschaft, Tourismus und Technologie gefördert.

     

    Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert

    Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf

    EFRE

  • Department of Science & Technology
    life-sciences

    Nachhaltiges biologisches Recycling von umweltbedenklichen Stoffen (Rare Earth Elements) aus Elektronikabfall und Abwässern

    999

    Seltene Erden werden in elektronischen Geräten wie Handys, Computern oder Energiesparlampen eingesetzt. Deren Verfügbarkeit ist aber beschränkt und es gibt keine umweltfreundlichen Recyclingmethoden. Die aufwändige und teure Gewinnung, wie auch das...

    Seltene Erden werden in elektronischen Geräten wie Handys, Computern oder Energiesparlampen eingesetzt. Deren Verfügbarkeit ist aber beschränkt und es gibt keine umweltfreundlichen Recyclingmethoden. Die aufwändige und teure Gewinnung, wie auch das knappe Angebot dieser Rohstoffe auf dem Weltmarkt lässt die Preise von seltenen Erden kontinuierlich wachsen. Durch den stetigen technischen Fortschritt ist es heute bereits abzusehen, dass sich die Versorgungslage von Seltenen Erden als kritisch erweisen wird und dadurch der Ausbau von Zukunftstechnologien gefährdet sein kann.

    Dieser Entwicklung wollen die Projektpartner mit einer neuen Technologie begegnen. Hierfür wird eine noch nie eingesetzte Variante verwendet, das Recycling durch Mikroorganismen (Bakterien und Algen). Ziel des internationalen Konsortiums von Projektpartnern ist es gemeinsam mit der regionalen Industrie eine anwendbare Recycling-Technologie zu entwickeln, die Seltene Erden aus Elektronikschrott rückgewinnen kann und diese Technologie anschließend für die Wirtschaft nutzbar zu machen. Das Konsortium steht in ständigem Austausch mit den strategischen Partnern, wodurch garantiert werden kann, dass der Market-Need und die technologischen Möglichkeiten der Wirtschaft in der Entwicklung berücksichtigt werden.

     

    Das Projekt wird im Rahmen des EU-Programms „INTERREG V-A Österreich-Tschechische Republik” gefördert.

     

    www.at-cz.eu/reegain

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    life-sciences

    Synthese und industrielle Verwendung von Hydroxytyrosol

    898

    Im Zuge dieses Projekts wird eine alternative Synthese von Hydroxytyrosol erarbeitet. Diese neue Anwendungsweise soll durch die Kombination der Vorteile biotechnologischer Prozesse und moderner chemischer Reaktionen die bessere Nutzung eines...

    Im Zuge dieses Projekts wird eine alternative Synthese von Hydroxytyrosol erarbeitet. Diese neue Anwendungsweise soll durch die Kombination der Vorteile biotechnologischer Prozesse und moderner chemischer Reaktionen die bessere Nutzung eines bedeutenden Naturprodukts fördern. Zudem wird in Zusammenarbeit mit unserem Partner aus der Industrie eine neue und vielversprechende Verwendung von Hydroxytyrosol in der Textilindustrie untersucht.

     

    Zusammenfassend können folgende Ziele festgehalten werden:

    • Einführung der Ganzzell-Oxidation (Dihydroxylierung von Aromaten) als innovative und zukunftsgerichtete Methodik an der Fachhochschule Krems. Dank dieses umweltfreundlichen Verfahrens können aus organischen Abfällen Feinchemikalien und pharmazeutisch nutzbare Bestandteile gewonnen werden.

    • Synthese von Hydroxytyrosol, einem bedeutenden natürlichen Antioxidans mit einem breiten Anwendungsspektrum in der Lebensmittel-, der Kosmetik- sowie der pharmazeutischen Industrie.

    • Untersuchung eines neu entwickelten Analyseinstruments zur Messung der Stoffwechselaktivität verschiedener Bakterien.

    • Entwicklung einer neuen Methode für das sanfte und schonende Bleichen von Denim und damit verwandten Stoffen.

     

     

    Dieses Projekt wird mitfinanziert vom österreichischen Bundesland Niederösterreich und dem Europäischen Fond für die regionale Entwicklung (EFRE).

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    In-Vivo-RNA Interferenzstrategien gegen Adenoviren

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    PatientInnen mit einem beeinträchtigten Immunsystem, wie etwa HIV-positive PatientInnenen und TransplantationsempfängerInnen von Organen und insbesondere blutbildenden Stammzellen, unterliegen einem hohen Risiko lebensbedrohlicher Infektionen mit...

    PatientInnen mit einem beeinträchtigten Immunsystem, wie etwa HIV-positive PatientInnenen und TransplantationsempfängerInnen von Organen und insbesondere blutbildenden Stammzellen, unterliegen einem hohen Risiko lebensbedrohlicher Infektionen mit humanen Adenoviren. Sterberaten von beinahe 80 % wurden für StammzellenempfängerInnen mit systemischen Infektionen gemeldet. Die Wirksamkeit von gängigen Medikamenten zur Behandlung von Adenovirusinfektionen ist beschränkt und steht häufig in Verbindung mit Toxizität. Alternative Medikamente werden noch untersucht. Angesichts der Tatsache, dass die Zahl der EmpfängerInnen von Organspende- und Stammzellentransplantationen laufend steigt, gibt es eine dringende Notwendigkeit, alternative Behandlungsoptionen zu finden.

     

    Kurze interferierende RNAs (short interfering RNAs, siRNAs) und künstliche mikroRNAs (artificial microRNAs, amiRNAs) sind eine Klasse künstlicher, kleiner RNAs, die die Deaktivierung von zellulären und viralen Genen über den Weg der RNA-Interferenz (RNAi) herbeiführen können. In einem früheren, von den Forscherinnen und Forschern geleiteten Projekt wurden hochpotente siRNAs und amiRNAs mit Aktivitäten gegen Bestandteile der adenoviralen DNA-Replikationsmaschinerie, die die Replikation von humanen Adenoviren in Zellkulturenexperimenten effektiv hemmen können, entwickelt und charakterisiert. Im Rahmen des Projekts soll untersucht werden, ob Adenoviren-Infektionen durch diese RNAi auslösenden kleinen RNAs in vivo unterdrückt werden können.

     

    Das Projekt wird vom Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF gefördert.

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    Virale und fungale Infektionen

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    Die Spitzenmedizin in Österreich ermöglicht heute vielen Patientinnen und Patienten ein Überleben in medizinischen Bereichen, in denen früher Therapien nicht oder nur unzureichend zur Verfügung standen. Dies ist zu einem nicht unwesentlichen Teil der...

    Die Spitzenmedizin in Österreich ermöglicht heute vielen Patientinnen und Patienten ein Überleben in medizinischen Bereichen, in denen früher Therapien nicht oder nur unzureichend zur Verfügung standen. Dies ist zu einem nicht unwesentlichen Teil der Weiterentwicklung der Intensiv- und Transplantationsmedizin zu verdanken. Als Konsequenz führte allerdings speziell Letztere zu einer stark gestiegenen Zahl an immungeschwächten Patientinnen und Patienten mit einem stark erhöhten Risiko für ansonsten harmlose virale Infektionskrankheiten wie beispielsweise Infektionen mit Adenoviren. Derartige Infektionen können in dieser Patientengruppe mitunter auch letale Folgen haben. Während bakterielle Infektionen mittels Antibiotika weitgehend gut kontrollierbar sind, sind die Therapieoptionen für Virusinfektionen unzureichend, und die nach wie vor hohe Mortalitätsrate zeigt klaren Handlungsbedarf in diesem Bereich auf. Immungeschwächte Patientinnen und Patienten versterben nicht mehr an ihrer ursprünglichen Erkrankung, sondern an den oben genannten Infektionen. Genau hier gilt es, eine Weiterentwicklung voranzutreiben und Möglichkeiten zu suchen, neue Drug Targets zu identifizieren.

     

    Ziel dieses Forschungsprojekts ist daher die Systematisierung und wissenschaftliche Aufarbeitung von potentiellen Drug Targets im Infektionssetting von immungeschwächten Patientinnen und Patienten. Die Analysen der in den In-vitro-Modellen erarbeiteten Daten werden neue Erkenntnisse bezüglich des Zusammenspiels zwischen Adenoviren und menschlichen Zellen liefern, die die Grundlage für weitere Untersuchungen sowie die Voraussetzungen für die Entwicklung effektiver Therapien darstellen könnten.

     

    Das Projekt wird von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft im Rahmen der 6. Ausschreibung für die „Aufbau“ Linie von COIN gefördert.

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    RNA Interferenz als Methode zur Inhibierung von Virusinfektionen

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    Menschen mit einem geschwächten Immunsystem wie zum Beispiel HIV-positive Patienten oder Empfänger von Organtransplantaten aber vor allem Empfänger von hämatopoetischen Stammzellen haben ein hohes Risiko an lebensbedrohlichen Adenovirusinfektionen zu...

    Menschen mit einem geschwächten Immunsystem wie zum Beispiel HIV-positive Patienten oder Empfänger von Organtransplantaten aber vor allem Empfänger von hämatopoetischen Stammzellen haben ein hohes Risiko an lebensbedrohlichen Adenovirusinfektionen zu erkranken. Die Wirksamkeit von üblicherweise verabreichten Medikamenten ist limitiert und diese rufen häufig toxische Nebenwirkungen hervor. Alternative Medikamente befinden sich erst in der Testphase. Aufgrund der Tatsache dass die Anzahl an Empfängern von Organtransplantaten und hämatopoetischen Stammzellen ständig im Steigen begriffen ist, ist die Entwicklung alternativer Therapieoptionen vonnöten.

     

    Short interfering RNAs (siRNAs) und artifizielle mikroRNAs (amiRNAs) sind eine Klasse artifizieller RNAs, die zur Inaktivierung zellulärer und viraler Gene über den Mechanismus der RNA-Interferenz (RNAi) herangezogen werden können. In einem von den Forschern um Dr. Reinhard Klein durchgeführten Vorläuferprojekt konnten hochwirksame siRNAs und amiRNAs, die in den Prozess der adenoviralen DNA Replikation eingreifen, entwickelt werden. Diese RNAs waren in der Lage, die Vermehrung von Adenoviren in Zellkulturen effizient zu inhibieren.

     

    Im Zuge dieses Projekts soll untersucht werden, ob Adenovirusinfektionen mittels dieser RNAs auch in vivo inhibiert werden können, und welche Art der RNA-Interferenz (mittels siRNAs oder amiRNAs) die wirksamere Methode darstellt. Dies soll anhand eines Tiermodells mit Syrischen Hamstern, in dem Infektionen immundefizienter Patienten mit humanen Adenoviren nachgestellt werden können, gezeigt werden. Einer der beiden strategischen Ansätze soll auch dazu führen, dass die anti-adenoviralen RNAs spezifisch in mit Adenoviren infizierten Zellen vermehrt werden und auch in Nachbarzellen in der Folge vermehrt produziert werden. Auf diese Art soll der unkontrollierten Ausbreitung des Virus im Gewebe entgegengewirkt werden.

     

    Das Projekt wird vom Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) gefördert.

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    Stoffwechsel-Plasma-Analyse bei metabolischem Syndrom und Tumorkachexie

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    Fettleibigkeit in Kombination mit Insulinresistenz, Fettstoffwechselstörungen und Bluthochdruck ist ein Anzeichen für das metabolische Syndrom. Charakteristisch für diese Erkrankung ist außerdem eine leichte Entzündung des Fettgewebes, wodurch...

    Fettleibigkeit in Kombination mit Insulinresistenz, Fettstoffwechselstörungen und Bluthochdruck ist ein Anzeichen für das metabolische Syndrom. Charakteristisch für diese Erkrankung ist außerdem eine leichte Entzündung des Fettgewebes, wodurch Veränderungen im Lipidstoffwechsel der Adipozyten auftreten, deren Ursache auf ein Ungleichgewicht bei der Aufnahme, Ablagerung und Freisetzung von Lipiden und freien Fettsäuren zurückzuführen ist. Der Lipidstoffwechsel und Entzündungswerte sind auch bei Patienten mit einer Tumorkachexie verändert. Pathologische Veränderungen des Lipidstoffwechsels stellen vermutlich eine Hauptursache für das metabolische Syndrom und die Tumorkachexie dar. Aufgrund dessen wurde die Hypothese aufgestellt, dass Stoffwechselsignaturen, die die Strukturen von Lipiden, Eicosanoiden und Zytokinen beeinträchtigen, Aufschluss über das Stadium und den Verlauf der Erkrankung geben und zur Überwachung der Auswirkungen klinischer Interventionen beitragen können. Im Rahmen dieser Studie wird eine umfassende Plasma-Analyse vorgenommen, um die Lipide, Eicosanoide und Zytokine bei Patienten mit metabolischem Syndrom und Tumorkachexie zu charakterisieren. Das Ziel dieses Projekts ist die Identifizierung von Stoffwechselsignaturen, die über den Beginn und den Verlauf der Erkrankungen Aufschluss geben und zur Bestimmung der therapeutischen Wirksamkeit klinischer Interventionen beitragen können. Das Projekt unterliegt der Leitung der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften. Außerdem sind die Universität Wien sowie die Medizinischen Universitäten Wien und Graz beteiligt.

     

    Das Projekt wurde von der NÖ Forschungs- und Bildungsges.m.b.H. (NFB) finanziert.

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    Testung von rekombinanten polyklonalen Antikörperfragmenten gegen Gluten-Peptide

    805

    Testung der produzierten und zur Verfügung gestellten rekombinanten aviaren polyklonalen Antikörperfragmente gegen Gluten-Peptide. Diese Antikörper sollen in in-vitro Testsystemen (Zellkultur, Darmepithelzellen) auf das Potential von...

    Testung der produzierten und zur Verfügung gestellten rekombinanten aviaren polyklonalen Antikörperfragmente gegen Gluten-Peptide. Diese Antikörper sollen in in-vitro Testsystemen (Zellkultur, Darmepithelzellen) auf das Potential von Entzündungsreaktionen im Darmepithel, hervorgerufen durch Gluten-Peptide, untersucht werden.

     

    Das Projekt wurde von der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft im Rahmen eines Basisprogramms gefördert.

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    Die Rolle von NFR2 in der Melanomprogression - Einblicke in die Mechanismen von Metastasen

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    Melanome gehören zu den häufigsten Tumorarten bei jungen Erwachsenen. Obwohl sie nur 4% aller Hautkrebsfälle ausmachen, sind Melanome für 79% aller Todesfälle verantwortlich, die Hautkrebs zugeschrieben werden. Trotz der Fortschritte, die bei der...

    Melanome gehören zu den häufigsten Tumorarten bei jungen Erwachsenen. Obwohl sie nur 4% aller Hautkrebsfälle ausmachen, sind Melanome für 79% aller Todesfälle verantwortlich, die Hautkrebs zugeschrieben werden. Trotz der Fortschritte, die bei der Behandlung von Melanomen erzielt werden konnten (z. B. mit BRAF Inhibitoren), fallen PatientInnen letztlich den Resistenzmechanismen zum Opfer, die sich die Tumore angeeignet haben. Eine Reihe von Hinweisen belegt, dass insbesondere metastasierende Melanome starke metabolische Umsätze aufweisen, die dafür benötigt werden, die Zellproliferation und anabole Stoffwechselpfade anzufachen. Dieser gesteigerte Zellumsatz führt außerdem zu einem erhöhten Bedarf, die Redox-Homöostase aufrechtzuerhalten. Hier schlagen wir vor, die hohe metabolische und daher auch reaktive Sauerstoffspezies (ROS), die Stress hervorruft, als mögliche Achillesferse eines Melanoms zu analysieren. Eines der wichtigsten Regulative für Stressreaktionen bei Krebs ist NRF2. Es spielt eine zentrale Rolle als Zellschutz gegen oxidativen und xenobiotischen Stress.

     

    Die Unterdrückung von NRF2 oder seiner Zielgene könnte die Sensitivität der Melanome gegenüber von ROS getriebener Apoptose wiederherstellen. Dieser Mechanismus könnte zudem Resistenzmechanismen verhindern, die häufig in metastasierenden Melanomen beobachtet werden, und die oft beobachtete Aktivierung von Endothelzellen, die Tumorzellen umgeben, ausschalten. Es ist sehr wahrscheinlich, dass eine Kombination von hochmodernen Melanombehandlungen mit Verbindungen, die die Bildung von ROS Fresszellen hemmen, die Wirksamkeit von aktuellen Behandlungsstrategien verstärken. Hier werden wir CRISPR-basierte Methoden sowie pharmakologische Inhibition anwenden, um die mechanistische Rolle von NRF2 in Melanomzellen und auf Endothelzellen aufzuklären. Wir werden außerdem Erkenntnisse aus unserem Modell, die wir durch enge Zusammenarbeit mit Klinikern, die laufend Melanompatienten versorgen, gewonnen haben, vermitteln. Wir gehen davon aus, dass die Eliminierung der antioxidativen Reaktion durch Unterdrückung von NRF2 selbst oder seiner Ziele eine wirksame Waffe im Kampf gegen metastasierende Melanome ist.

     

    Das Projekt wird von der Niederösterreichischen Forschungs- und Bildungsges.m.b.H (NFB) gefördert und in Kooperation mit der Medizinischen Universität Wien und der Karl Landsteiner Privatuniversität abgewickelt.

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    Extremophiles

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    Extremophile Mikroorganismen haben sehr oft aufgrund der für ihre natürliche Umgebung notwendigen zellulären Mechanismen besondere Eigenschaften und auch besondere Stoffwechselwege. Diese Stoffwechselwege beinhalten unter anderem auch die Fähigkeiten...

    Extremophile Mikroorganismen haben sehr oft aufgrund der für ihre natürliche Umgebung notwendigen zellulären Mechanismen besondere Eigenschaften und auch besondere Stoffwechselwege. Diese Stoffwechselwege beinhalten unter anderem auch die Fähigkeiten ungewöhnliche Kohlenstoffquellen zu nutzen und daraus verschiedenste Endprodukte zu erzeugen. Diese Produkte sind für viele Anwendungen, unter anderem auch für die pharmazeutische, von Interesse. Produkte sind hier zum Beispiel diverse mehrfach ungesättigte Fettsäuren und auch Pigmente. Die Kultivierung dieser Organismen ist mit der an der IMC FH Krems vorhandenen Ausrüstung möglich und durch internationale Kontakte zur TU Bratislava bzw. zur Sultan Quaboos Universität im Oman gibt es Möglichkeiten die Organismen zu erhalten bzw. die Analysemethoden zu verwenden und langfristig nach Krems zu holen. Identifizierte Substanzen können danach mit Hilfe der im Haus entwickelten Zellulären Testsysteme auf Bioaktivität überprüft werden.

     

    Das Projekt wird durch die Abteilung Wissenschaft und Forschung des Landes NÖ im Rahmen des Technologiefonds (ATHENOE) gefördert.

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    DNA Methylierung im Lungenkrebs und ihre geschlechtsspezifische Auswirkung auf die Effizienz epigenetischer Therapien

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    Lungenkrebs ist charakterisiert durch geschlechtsspezifische Unterschiede in Entstehung, Entwicklung und Genetik des Tumors, und auch im Ansprechen auf gezielte Therapien. Der Einfluss des Patienten auf das Methylierungsmuster der Tumor-DNA, und ob...

    Lungenkrebs ist charakterisiert durch geschlechtsspezifische Unterschiede in Entstehung, Entwicklung und Genetik des Tumors, und auch im Ansprechen auf gezielte Therapien. Der Einfluss des Patienten auf das Methylierungsmuster der Tumor-DNA, und ob es damit verbunden eine Korrelation zur Effizienz neuester epigenetischer Therapien gibt, ist weitgehend unbekannt. Deshalb sollen diese Zusammenhänge erforscht werden.

     

    Das Projekt wird über die Förderschiene Talente - 4. Ausschreibung FEMtech Forschungsprojekte der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG)gefördert.

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    Entwicklung von therapeutischen Peptiden für Krebs- und regenerative Medizin

    461

    Proteine und Peptide sind wichtige Moleküle in allen biologischen Prozessen. Wegen ihrer einzigartigen chemischen Eigenschaften eignen sie sich ausgesprochen gut als Therapeutika. Sie weisen eine hohe biologische Aktivität und Spezifität mit...

    Proteine und Peptide sind wichtige Moleküle in allen biologischen Prozessen. Wegen ihrer einzigartigen chemischen Eigenschaften eignen sie sich ausgesprochen gut als Therapeutika. Sie weisen eine hohe biologische Aktivität und Spezifität mit vergleichsweise wenigen toxischen Nebenwirkungen auf und können für die Produktion einer Reihe sehr unterschiedlicher Verbindungen eingesetzt werden, die keinen Beschränkungen des geistigen Eigentums unterliegen. Der Markt für therapeutische Peptide und Antikörper wächst kontinuierlich und macht daraus einen zunehmend attraktiven Forschungssbereich für Pharmaunternehmen.

     

    Der Forschungsschwerpunkt des Projektes war die Entwicklung von Peptiden, die die Aktivität von Rezeptor Tyrosin-Kinasen (RTK) beeinflussen. Der Fokus in diesem Projekt lag auf dem epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR) und auf AXL. Es wurde in enger Kooperation mit der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg durchgeführt. In vielen Krebsarten sind diese Signalwege für die Proliferation, das Überleben, die Angiogenese und die Metastasierung der Krebszellen verantwortlich. Eine Inaktivierung der RTK induziert in vielen Fällen die Apoptose oder die Seneszenz der Tumorzellen. Außerdem können Peptide oder Antikörper, die eine Aktivierung von RTK induzieren, für Tissue Engineering und die regenerative Medizin eingesetzt werden. Dieses Projekt förderte die Entwicklung nachhaltiger und kosteneffizienter Technologien für die biopharmazeutische Arzneimittelentwicklung, therapeutische Apherese, Neutralisation von Toxinen und für das Gewebe Engineering.

     

    Das Projekt wurde von der NÖ Forschungs-und Bildungsges.m.b.H. (NFB) im Rahmen der Life Science Ausschreibung gefördert.

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    Co-Kultivierung von Mikroorganismen

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    Fermentierung gewinnt als wichtiger Bereich der pharmazeutischen Industrie immer mehr an Bedeutung. Bisher haben sich die akademische Forschung und die Industrie hauptsächlich auf Monokulturen konzentriert. Es wurde jedoch beobachtet, dass viele...

    Fermentierung gewinnt als wichtiger Bereich der pharmazeutischen Industrie immer mehr an Bedeutung. Bisher haben sich die akademische Forschung und die Industrie hauptsächlich auf Monokulturen konzentriert. Es wurde jedoch beobachtet, dass viele Mikroorganismen ihr volles biochemisches Potenzial nur im Zusammenspiel mit anderen realisieren können. Infolgedessen wurde die Co-Kultivierung ein wichtiges pharmazeutisches Forschungsthema im Bereich der Biotechnologie.

     

    Der Schwerpunkt der Forschung in diesem Bereich liegt auf der Identifikation potenzieller Co-Kulturen und der Etablierung eines Fermentationsverfahrens, das die Produkte und Fähigkeiten mikrobieller Gemeinschaften für die Entdeckung von Wirkstoffen und für industrielle Anwendungen nutzt.

     

    Das Projekt stellte eine erste Machbarkeitsstudie für die Frage dar, ob es möglich ist, Bedingungen zu identifizieren, unter denen zwei ausgewählte Mikroorganismen getrennt voneinander wachsen können, und ob in der Folge eine stabile Co-Kultur geschaffen werden kann. Die Co-Kulturen wurden dann bezüglich ihrer Fähigkeit, neue Substanzen zu produzieren, analysiert.

     

    Das Projekt wurde von der Niederösterreichischen Landesregierung und vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (ERDF) gefördert.

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    Etablierung der molekularen Toxikologie für rasche, frühzeitige sowie sensitive Toxizitätsbestimmungen und Biokompatibilität

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    Ziel des Projekts ist ein kombiniertes Verfahren aus zellulären Reporterassays und Genexpressionstudien zu einem sensitiven Verfahren zu kombinieren. Damit können toxikologische Wirkungen auf humane Zelllinien bei wesentlich geringeren...

    Ziel des Projekts ist ein kombiniertes Verfahren aus zellulären Reporterassays und Genexpressionstudien zu einem sensitiven Verfahren zu kombinieren. Damit können toxikologische Wirkungen auf humane Zelllinien bei wesentlich geringeren Konzentrationen nachgewiesen werden. Bei der erfolgreichen Etablierung könnte dieses kombinierte Verfahren zur Risikominimierung von neu entwickelten Biotechprodukten beitragen und es könnte dabei ein neuartiges Screening-Verfahren zur Detektion von toxischen Umweltverunreinigungen führen, die mit bisherigen analytischen Methoden nicht nachweisbar waren. Die entwickelte Technologie soll niederösterreichischen Biotechfirmen innerhalb von Kooperationsprojekten zur Verfügung gestellt werden.

     

    Das Projekt wurde durch die Abteilung Wissenschaft und Forschung des Landes NÖ gefördert.

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    Entwicklung einer Design-Pipeline für innovative Protein-Protein-Interaktionshemmer

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    Das Funktionieren lebender Organismen hängt zu einem großen Teil vom Zusammenspiel der Biomoleküle ab, aus denen sie bestehen. Protein-Protein-Interaktionen (PPIs) sind ein grundlegender Mechanismus, der dieses Zusammenspiel steuert. Aus diesem Grund...

    Das Funktionieren lebender Organismen hängt zu einem großen Teil vom Zusammenspiel der Biomoleküle ab, aus denen sie bestehen. Protein-Protein-Interaktionen (PPIs) sind ein grundlegender Mechanismus, der dieses Zusammenspiel steuert. Aus diesem Grund wurde in den vergangenen Jahren die Suche nach aktiven Bestandteilen, die einen therapeutischen Einfluss auf die Protein-Protein-Interaktionen haben, intensiviert. In den meisten Fällen sind diese Bestandteile Hemmstoffe dieser Interaktionen.

     

    Das Ziel des Projekts war die Nutzung eines bakteriellen Enzymsystems für die Entwicklung eines prototypischen Arbeitsablaufs zur Auffindung von PPI-Inhibitoren. Ausgehend von dem ACP/ACPS-System von Staphylococcus aureus wurden Peptide identifiziert, welche mit ACP wechselwirken und so die ACP-ACPS-Wechselwirkung hemmen. Die Peptid-ACP- sowie die ACPS-ACP-Wechselwirkung wurde mit NMR-Experimenten untersucht. Die erhaltenen Einsichten, zusammen mit strukturellen Informationen aus verfügbaren X-Ray Strukturen, wurden dazu genutzt Pharmakophormodelle abzuleiten, mit deren Hilfe virtuelle Screenings durchgeführten wurden. Potentielle PPI-Inhibitoren wurden identifiziert.

     

    Das Projekt wurde von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft im Rahmen der 15. Ausschreibung für das BRIDGE 1 Programm gefördert.

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    MEMESA – Metastasierendes Melanom Spezifische Antikörper

    457

    Das Melanom stellt die aggressivste Form des Hautkrebses dar. Sollte es zur Metastasierung kommen, so sprechen derzeit nur etwa 10% der zu behandelnden PatientInnen auf die Standardtherapie an. Die jetzige Situation kann verbessert werden, indem...

    Das Melanom stellt die aggressivste Form des Hautkrebses dar. Sollte es zur Metastasierung kommen, so sprechen derzeit nur etwa 10% der zu behandelnden PatientInnen auf die Standardtherapie an. Die jetzige Situation kann verbessert werden, indem PatientInnen mit dem Risiko zur Metastasierung frühzeitig erkannt werden, sowie indem PatientInnen, bei denen die Metastasierung bereits stattgefunden hat, einer zielgerichteten Therapie unterzogen werden. In diesem Projekt beschreiben wir die Generierung neuartiger Antikörper, welche zielgerichtet metastasierungsspezifische Antigene erkennen und welche auf ihre Eignung zur Diagnose getestet werden. Die Stärke unseres Ansatzes liegt in der Kombination von bereits erfolgten präklinischen Studien, etablierten Zellkultur Methoden und in-vivo Modellen sowie der Expertise der Fa. Sciotec Diagnostic Technologies GmbH in der Antikörperherstellung.

     

    Das Projekt unter konsortialer Führung der Medizinischen Universität Wien wurde durch die österreichische Forschungsförderungsgesellschaft im Rahmen des Bridge Programms gefördert.

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    life-sciences

    Entwicklung komplexer extrakorporaler Karzinommodelle für die Identifikation personalisierter Krebstherapien

    455

    Intensive Forschung im Bereich molekularer Ursachen von Krebs hat zur Entwicklung einer Reihe innovativer und zielgerichteter Therapien geführt, die dazu genutzt werden, selektiv die molekularen Mechanismen, die für Tumorprogression und das Wachstum...

    Intensive Forschung im Bereich molekularer Ursachen von Krebs hat zur Entwicklung einer Reihe innovativer und zielgerichteter Therapien geführt, die dazu genutzt werden, selektiv die molekularen Mechanismen, die für Tumorprogression und das Wachstum von Krebszellen verantwortlich sind, zu inaktivieren. Diese Therapien können die Proliferation von Krebszellen unterdrücken und den programmierten Zelltod (Apoptose) induzieren. Aufgrund der genetischen Heterogenität von Tumoren wirken sie nicht bei allen Krebspatienten. Personalisierte Onkologie soll eine direkte Verbindung zwischen den Genotypen der Tumorzellen und der Sensitivität gegenüber bioaktiven Substanzen herstellen, sodass der Patient in erster Linie eine zielgerichtete Therapie mit einem Maximum an klinischen Benefits erhält.

     

    Im Projekt wird ein experimenteller Ansatz als Ergänzung zu diagnostischen Biomarker-Studien entwickelt und planen die Entwicklung organotypischer Krebsmodelle, die die direkte Austestung der klinischen Wirksamkeit von Krebstherapien in Zell- und Gewebekulturen (in vitro) ermöglichen. Eine große Zahl von potenziellen Krebstherapien, die häufig Kombinationen aus zielgerichteter Medikamenteneinnahme und konventioneller Chemotherapie sind, könnten so schnell getestet werden, um ihre Wirksamkeit auf einer personalisierten Ebene festzustellen.

     

    Das Projekt wird von der Niederösterreichischen Forschungs- und Bildungsges.m.b.H. (NFB) gefördert.

  • Department of Science & Technology
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    AdsorbTech: Entwicklung einer neuen Technologieplattform für Peptid-basierte therapeutische Apheresesysteme

    385

    Das erklärte Hauptziel dieses Projektes war der Aufbau einer neuen Technologieplattform in Niederösterreich, mit der in Zukunft eine rasche, standardisierte und kostengünstige Entwicklung und Produktion von Peptid-basierten Adsorbern ermöglicht...

    Das erklärte Hauptziel dieses Projektes war der Aufbau einer neuen Technologieplattform in Niederösterreich, mit der in Zukunft eine rasche, standardisierte und kostengünstige Entwicklung und Produktion von Peptid-basierten Adsorbern ermöglicht werden soll. Dadurch könnte die Apherese als effektive Therapie gegen Autoimmunerkrankungen und Sepsis verstärkt in der Klinik verankert werden.

     

     

    Das gegenständliche Projekt wird von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Rahmen der Förderschiene "Bridge" gefördert.

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    Entwicklung neuer immunregulierender Peptide und geschlechtsspezifischer organotypischer Zellmodelle für humane Sepsis

    456

    Sepsis (Blutvergiftung) ist eine der häufigsten Todesursachen weltweit, auch in Österreich und Deutschland. Abhängig vom Krankheitsstadium sterben 25 % bis 60 % der Patientinnen und Patienten, obwohl sie die maximal verfügbare Behandlung erhalten. Im...

    Sepsis (Blutvergiftung) ist eine der häufigsten Todesursachen weltweit, auch in Österreich und Deutschland. Abhängig vom Krankheitsstadium sterben 25 % bis 60 % der Patientinnen und Patienten, obwohl sie die maximal verfügbare Behandlung erhalten. Im Fall von Sepsis produziert das menschliche Immunsystem hyperinflammatorische Reaktionen auf eine Infektion, die den Blutkreislauf erreicht hat, und diese Überreaktion kann zu einem kardiovaskulären Versagen führen. Dieser Hyperinfektion folgt eine Immunsuppression – ein Versuch des Immunsystems selbst, dieser Überreaktion zu begegnen. Aufgrund der reduzierten Wachsamkeit des Immunsystems sterben viele Patientinnen und Patienten während dieser Phase an schweren sekundären Infekten. Wegen des komplexen Verlaufs der Erkrankung konzentrieren sich die verfügbaren Sepsistherapien vor allem auf eine Symptombekämpfung und sind leider in vielen Fällen wirkungslos.

     

    Peptide, die Immunantworten modulieren, werden derzeit als vielversprechende neue Medikamentenkandidatinnen und -kandidaten für die Behandlung von Sepsis gehandelt. In diesem Projekt wollten wir neue Peptide, die TRAIL/TNFSF10, einen der wichtigsten Immunregulatoren, neutralisieren, entwickeln und testen. Tierversuche deuteten darauf hin, dass die Inaktivierung von TRAIL/TNFSF10 vermutlich die Morbidität und Mortalität der an Sepsis erkrankten Patientinnen und Patienten reduzieren könnte. Außerdem wurde ein humanes Sepsis-Modell auf der Basis von Geschlecht und Zellkulturen geschaffen, das dafür sorgen soll, dass geschlechtsspezifische Unterschiede (z. B. Hormonstatus) in Betracht gezogen werden können, wenn mögliche neue Sepsistherapien entwickelt und ausgewertet werden.

     

    Das Projekt wurde von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft in der ersten Ausschreibung für FEMtech Forschungsprojekte 2011 gefördert.

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    Entwicklung neuer Methoden zur Verbesserung von immuntherapeutischen Verfahren in der Onkologie

    377

    Die herkömmlichen chemotherapeutischen Behandlungsmethoden sind wegen ihrer unspezifischen Wirkungsweisen und der toxischen Nebeneffekte bei vielen Krebspatienten nur zum Teil erfolgreich. Mögliche Alternativen sind innovative zellbiologische...

    Die herkömmlichen chemotherapeutischen Behandlungsmethoden sind wegen ihrer unspezifischen Wirkungsweisen und der toxischen Nebeneffekte bei vielen Krebspatienten nur zum Teil erfolgreich. Mögliche Alternativen sind innovative zellbiologische Verfahren zur Aktivierung von Tumor-spezifischen T-Zellen mittels „Dendritischer Zelltherapie“. Dabei werden Dendritische Zellen mit Tumor-assoziierten Antigenen (RNA oder Proteine/Peptide) beladen/aktiviert. Die Zellen werden den Krebspatienten wieder rückgeführt und stimulieren in vivo gezielt Tumor-spezifische Zytotoxische und Helfer T-Zellen, die den Tumor angreifen und zerstören. Im Rahmen von Kooperationsprojekten mit der Firma Life Research Technologies (LRT) GmbH wurden einerseits methodische Verbesserungen bereits bestehender experimenteller Abläufe und andererseits neue Detektionsmethoden zur Bestimmung des Aktivitätsprofils von Immunzellen begleitend zu klinischen Studien ausgearbeitet.

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    Funktionale Validierung prädiktiver Biomarker für zielgerichtete Krebstherapien

    398

    Die neuen Methoden in der Genomforschung haben zur Entwicklung moderner Krebstherapeutika geführt, die gezielt kritische onkogene Signalmoleküle inaktivieren. Die therapeutischen Wirkstoffe blockieren häufig Proteinkinasen und führen zu einer...

    Die neuen Methoden in der Genomforschung haben zur Entwicklung moderner Krebstherapeutika geführt, die gezielt kritische onkogene Signalmoleküle inaktivieren. Die therapeutischen Wirkstoffe blockieren häufig Proteinkinasen und führen zu einer Wachstumshemmung und zum Tumorzelltod. Der klinische Nutzen ist jedoch auf einen Teil der Krebspatienten begrenzt. Ziel der personalisierten Krebsmedizin ist die Identifizierung von genetischen Faktoren (Biomarkern), die die Wirkstoffempfindlichkeit beeinflussen. Die genetische Charakterisierung von Tumoren ist entscheidend für die Individualisierung von Therapien, den Behandlungserfolg und die Minimierung der Arzneimitteltoxizität.

     

    Im Rahmen des vorliegenden Projekts wurden diagnostische Standardverfahren zur Bestimmung von genetischen Biomarkern entwickelt, mit denen die Arzneimittelwirksamkeit bei KrebspatientInnen prognostiziert werden kann. Die klinische Relevanz einzelner Biomarker wurde in einer retrospektiven Studie mit Schwerpunkt auf Brustkrebs bereits teilweise validiert. Für das vorgesehene Projekt war eine fach- und institutionsübergreifende Zusammenarbeit zwischen Kliniken, Diagnosezentren und Universitäten in Niederösterreich, Tirol und Wien erforderlich. Durch genetische Untersuchungen bei Krebspatienten vor Therapiebeginn können die Arzneimittelwirksamkeit, Sicherheit und Kosteneffizienz der Krebsbehandlungen gesteigert werden.

     

    Das Projekt wurde von der NÖ Forschungs- und Bildungsges.m.b.H. (NFB) finanziert

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    Etablierung innovativer, vaskulärer Äquivalente zur Entwicklung von Detektionsmodulen für Hochdurchsatz-Verfahren und zur Entwicklung von anti-entzündlichen Peptiden

    383

    Mit Phage Display gegen TNF alpha und dem TNFR2 werden Peptide isoliert, welche in zu etablierenden vaskulären Modellen auf anti-Entzündlichkeit getestet werden. Die vaskulären Modelle sollen HTS tauglich sein und als Basis für die Entwicklung von...

    Mit Phage Display gegen TNF alpha und dem TNFR2 werden Peptide isoliert, welche in zu etablierenden vaskulären Modellen auf anti-Entzündlichkeit getestet werden. Die vaskulären Modelle sollen HTS tauglich sein und als Basis für die Entwicklung von spezialisierten Detektionsmodule für Beckman Coulter dienen. Die isolierten Peptide wurden beim Kooperationspartner weiter getestet. Die aus dem Projekt stammenden Daten werden zur Konstruktion von Prototypenmodulen für den HTS Markt verwendet und die aus dem Screening stammende Peptide sollen in Folgeprojekten weiter in Richtung Kommerzialisierung gebracht werden.

     

    Das Projekt wurde durch die österreichische Forschungsförderungsgesellschaft im Rahmen des Bridge-Programmes gefördert.

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    Etablierung innovativer humaner Tumor-Mimetika für das Screening von bioaktiven Wirkstoffen

    386

    Die durch Krebs bedingte Morbidität und Mortalität stellt weltweit ein enormes gesellschaftliches und wirtschaftliches Problem dar. Trotz der hohen staatlichen und privaten Investitionen in die Krebsforschung konnten bei den meisten Tumorformen noch...

    Die durch Krebs bedingte Morbidität und Mortalität stellt weltweit ein enormes gesellschaftliches und wirtschaftliches Problem dar. Trotz der hohen staatlichen und privaten Investitionen in die Krebsforschung konnten bei den meisten Tumorformen noch immer keine wesentlichen therapeutischen Fortschritte erzielt werden. Die Erfolge bei der Selektion von anti-karzinogenen Substanzen (Wirkstoffen) mit Hilfe von Hochdurchsatzverfahren (HTS) waren aber wegen der geringen physiologischen Relevanz der bisher verwendeten Tumormodelle und zellulären Assays sehr bescheiden.

     

    In diesem Projekt wurden innovative zellbiologische Verfahren entwickelt, mit deren Hilfe eine neue Generation von Tumor-Modellen aufgebaut wird. Es wurden eine Vielzahl an Methoden etabliert, um drei-dimensionale (3D) Kulturen zu generieren. Zu diesen 3D Modellen zählen Spheroide, heterotypische Kokulturen und Reporterzelllinien. Mit diesen Modellen war es möglich, den pathophysiologischen Zustand eines Tumors in vitro partiell zu rekonstruieren. Wir konnten in einigen Versuchsreihen zeigen, dass mit den neuen 3-dimensionalen (3D) Zellkulturen ein standardisiertes Screening von Wirkstoffen möglich ist.

     

    Das Projekt wurde von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Rahmen der COIN (Cooperation and Innovation) Programmlinie "Aufbau" gefördert.

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    life-sciences

    Biopharm - Isolation bioaktiver Stoffe aus Cyanobakterien

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    Die pharmazeutische Industrie lenkt ihre Aufmerksamkeit verstärkt auf die große Vielfalt an natürlichen Substanzen, die in Form von Metaboliten in Mikroorganismen entwickelt werden. Speziell marine Algen enthalten bedeutende, unerschlossene...

    Die pharmazeutische Industrie lenkt ihre Aufmerksamkeit verstärkt auf die große Vielfalt an natürlichen Substanzen, die in Form von Metaboliten in Mikroorganismen entwickelt werden. Speziell marine Algen enthalten bedeutende, unerschlossene Ressourcen in Form chemischer Strukturen mit dem Potenzial, eine wichtige Rolle in der Entwicklung innovativer Medikamente zu spielen.

     

    Untersucht wurden die möglichen Anwendungsbereiche der Inhaltsstoffe blaugrüner Algen in der medizinischen Forschung bei der Behandlung von chronischen Entzündungen und Krebs.

     

    Das Projekt betraf die Aufreinigung von sekundären Metaboliten aus Cyanobakterien mithilfe hochmoderner Chromatografieprozesse und Charakterisierung mittels Massenspektrometrie. Die verschiedenen Bestandteile wurden mithilfe von humanen Zellkulturmodellen untersucht, um ihre Wirkung auf Entzündungsprozesse und auf Krebs zu identifizieren.

     

    Das Projekt wurde von der Europäischen Union durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung co-finanziert.

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    life-sciences

    Zellbasierte Testsysteme für bioaktive Substanzen

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    In der Aufbauphase von optimierten zellbasierenden Testsysteme wurden neue Wirkstoffe identifiziert und weiters ein identifiziertes Peptid mechanistisch charakterisiert. Durch diese Wirkstoffe werden die Aufnahme von Natrium und die Ödemresorption in...

    In der Aufbauphase von optimierten zellbasierenden Testsysteme wurden neue Wirkstoffe identifiziert und weiters ein identifiziertes Peptid mechanistisch charakterisiert. Durch diese Wirkstoffe werden die Aufnahme von Natrium und die Ödemresorption in den Lungen gesteigert. Die verfügbaren Wirkstoffe zu Behandlung von Lungenödemen haben viele unerwünschte Nebenwirkungen, vor allem bei PatientInnen mit Herzkrankheiten. In Zusammenarbeit mit Unternehmenspartnern werden außerdem die Kapazität dieser Wirkstoffe, die Unversehrtheit von Endothel- und Epithelmonoschichten getestet und für den therapeutischen Einsatz bei Lungenkrankheiten und Sepsis identifiziert. Weiters wurde durch eine optimierte Anwendung der ECIS und Laser Raster Mikroskop eine Methode zur schnellen und reproduzierbaren Unterscheidung metastasierender von nicht-metastasierenden Krebszellen entwickelt.

     

    Das Projekt wurde durch FH Plus im Rahmen des COIN-Programms gefördert.

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    FLEXCRASH - Flexible und hybride Herstellung von grünem Aluminium zur Herstellung maßgeschneiderter adaptiver crashtoleranter Strukturen

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    Flexcrash ist ein EU-HORIZON-Projekt, das darauf abzielt, eine flexible und hybride Fertigungstechnologie zur Schaffung von Aufprallschutzstrukturen aus Aluminiumlegierungen zu entwickeln, die sicherer und leichter sind als die derzeit verwendeten.

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    Flexcrash ist ein EU-HORIZON-Projekt, das darauf abzielt, eine flexible und hybride Fertigungstechnologie zur Schaffung von Aufprallschutzstrukturen aus Aluminiumlegierungen zu entwickeln, die sicherer und leichter sind als die derzeit verwendeten.

     

    Diese Strukturen ermöglichen aktive Sicherheit. Sie passen sich dynamisch an einen bevorstehenden Crash an. Darüber hinaus berücksichtigt ihr Design Kollisionsparameter aus zukünftigen Mischverkehrsszenarien mit menschlichen Fahrern und selbstfahrenden Autos optimal.

     

    Als IMC FH Krems leisten wir einen zweifachen Beitrag und nutzen unsere Expertise in der automatisierten Generierung kritischer Verkehrsszenarien. Einerseits identifizieren wir relevante zukünftige Mischverkehrsszenarien; andererseits werden wir Autounfälle unterschiedlicher Schwere simulieren, um die kritischsten Kollisionsparameter zu ermitteln.

     

    Das Konsortium: FLEXCRASH besteht aus einem Konsortium mit zehn Partnern, das zwei Universitäten (Luleå Tekniska Universitet, SE; IMC University of Applied Sciences, AT), drei Technologiezentren (Eurecat, ES; Fraunhofer IWS, DE; Virtual Vehicle Research, AT), drei Industriepartner (Gestamp, ES; Gemmate Technology, IT; Aerobase Innovation, SE), ein industrielles Forschungszentrum (Centro Ricerche Fiat, IT) und eine Normungsorganisation (Asociacion Española de Normalizacion, ES) umfasst.

     

    Internet und soziale Medien:

    EU-CORIS

    @Flexcrash_EU

     

    Stichworte: #Flexcrash #FlexcrashProject #FlexcrashEU