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Presse#Gesundheit#Innovation

Digitalisierung und Robotik: Zukunftsthemen in der Pflege

Der neue Studiengangsleiter von Gesundheits- und Krankenpflege Markus Golla setzt auf Innovation.

Markus Golla ist diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger und hat Pflegewissenschaften studiert. Er ist der Betreiber von Pflege Professionell – die Open Source Fachzeitschriften für den Gesundheitsbereich, seit Jänner ist er außerdem der neue Studiengangsleiter von Gesundheits- und Krankenpflege an der IMC FH Krems.

Markus - Golla - Interview

"Die Fachhochschule steht international für einen super Austausch, Studierende gehen nach Indien, Finnland, Großbritannien oder Dubai. Das ist wirklich einzigartig in der FH-Landschaft in Österreich", zeigt sich Markus Golla begeistert von seiner neuen Wirkungsstätte.

Herr Golla, Sie sind der neue Studiengangsleiter für Gesundheits – und Krankenpflege, welche Erwartungen haben Sie an ihre neue Aufgabe?

Erwartungen habe ich ehrlich gesagt überhaupt keine, sondern nur die Freude mit jungen Menschen ihren Studienweg gehen zu dürfen und diesen Weg immer weiterzuentwickeln. Es gibt noch so viele Innovationen, die es zu implementieren gilt.

Welche Innovationen wären das beispielsweise?

Zukunftsthemen wie Digitalisierung und Robotik. Auch internationale Berufskonzepte, die international zwar schon gang und gäbe sind, in Österreich aber noch nicht.

Sie sind selbst diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, haben auch schon Erfahrungen in der Lehre, wollten Sie immer schon unterrichten?

Nein, das hat sich erst im Laufe der Zeit entwickelt. Für mich war es immer wichtig, meine Lebenszeit mit sinnvollen Herausforderungen, dich mich absolut begeistern, zu füllen. Dies hat mich in unterschiedliche Berufe geführt, die mich wiederum quer über die Welt gebracht haben. Irgendwann fragt man sich dann „Was mache ich mit dem ganzen Wissen und Erlebnissen?“ und so öffnete sich die Tür ins Lehrwesen.  

Warum haben Sie sich für Krems entschieden?

Während meiner Ausbildung habe ich schon gemerkt, was Innovationen betrifft, führt kein Weg an Krems vorbei, denn hier werden neue Ideen implementiert. Wer von Innovationen spricht, muss auch Krems erwähnen. Zudem hatte ich ja mein großes Pflegesymposium hier und die Zusammenarbeit war legendär. Also war es für mich klar, wenn es eine Option gibt, hier tätig zu werden, dann muss ich die Chance nützen.

Der Pflegebereich ist ein vielfach diskutiertes Thema, welche Herausforderungen sehen Sie in Zukunft?

Die Gesundheits- und Krankenpflege entwickelt sich derzeit mit enormen Schritten weiter. Ich erlaube mir sogar zu behaupten, dass die nächste Evolutionsstufe dieses Berufsweges vor den Türen steht. Die Professionalistinnen und Professionalsten in der Praxis und neue Wissensgebiete, die durch die Forschung erarbeitet werden, bieten hierfür den perfekten Nährboden. Die Herausforderung wird sein, dieses neue Zeitalter einzuleiten und es sinnvoll zu gestalten.

Natürlich hätte ich auch über „demografische Entwicklung“, „Personalressourcen“, „interdisziplinäre Zusammenarbeit“ oder „politische Entscheidungen“ sprechen können, aber diese Themen sind sowieso im Dauergespräch. Sie lösen sich meiner Meinung nach mit dieser Weiterentwicklung.

Eine Tätigkeit im Pflegebereich ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, warum ist ein Job in der Pflege gerade für junge Menschen attraktiv?

Ich kenne nur wenige Berufe und Studienrichtungen, die nach dem Studium eine solche Vielfalt an Optionen, wie die Gesundheits- und Krankenpflege bietet. Sie haben die Möglichkeit, Menschen aktiv in außerordentlichen Lebenssituationen zu begleiten, beraten, erforschen, entwickeln, führen oder zu lehren. Sie wirken mit ihrem Tun in der Lebenswelt von Babys, jungen und alten Menschen. Ländergrenzen spielen hierbei kaum eine Rolle. Sie werden immer und überall einen Job finden, Existenzangst gibt es mit diesem Studium nicht. Jeder kann sich frei entscheiden, wo gehe ich hin und wie lange bleibe ich dort. Sie sehen also, die Gesundheits- und Krankenpflege öffnet Türen zu einer absolut vielseitigen Welt.  

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