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Wissensmanagement: Wissen sichern und Transfer schaffen

Studierende des Master-Studiengangs Management von Gesundheitsunternehmen an der IMC FH Krems haben in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium der Wiener Pensionisten-Wohnhäuser (KWP) eine Studie zum Wissensmanagement erstellt. 

Senior - Wien

Wissen für Generationen: In Zusammenarbeit mit dem Kuratorium der Wiener Pensionisten-Wohnhäuser (KWP) haben die Studierenden eine Studie zum Wissensmanagement erstellt.

Das Ziel der durch Design Thinking begleiteten „Real World Case Study“ war es weitere Werkzeuge und Methoden für die KWPs zu finden, wie das Wissen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Unternehmen gesichert und langfristig auch transferiert werden kann. Dies hat einerseits ökonomische Vorteile und soll andererseits letztendlich den Bewohnerinnen und Bewohnern zugutekommen. Das Kuratorium der Wiener Pensionisten-Wohnhäuser (KWP) ist mit seinen 30 Häusern und 150 Pensionistenklubs der größte Anbieter für die Betreuung von Seniorinnen und Senioren in Wien. Rund 4.400 MitarbeiterInnen sind dort beschäftigt.

Konzeptentwicklung

Nach einer umfassenden Literaturrecherche machte sich ein Team von Studierenden daran den Status Quo des Wissensmanagements durch qualitative Interviews mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu erheben. Daraus konnten sehr viele Erkenntnisse gewonnen werden, die das Fundament für die Erstellung von sogenannten Prototypen waren. Nach einer Testphase mit verschiedenen Personen aus dem Unternehmen wurden Adaptierungen durchgeführt und die Umsetzungsphase finalisiert. Das Ergebnis waren die drei Konzepte: „Wissen-to-go“, „Wissen-to-watch“ und „Wissen-together“.

Wissen-to-go ist die Vermittlung und der Transfer von Wissen auf beispielsweise Plakaten, die im Haus des KWPs überall platziert werden, um „beim Vorbeigehen“ wichtige Informationen zu erfahren. Die Plakate fungieren als Eye-Catcher.
Wissen-to-watch ist die interaktive und visuelle Vermittlung von Wissen in Form von Videos. Beispielsweise erklärt eine Ärztin was bei Symptomen von Diabetes zu beachten ist und welche Therapiemöglichkeiten vorhanden sind.
Wissen-together ist der Austausch von abteilungsübergreifendem Wissen. Das ist die Einbindung und Partizipation verschiedener Berufsgruppen für die Umsetzung einer Aufgabe. Beispielsweise bei einem Umbau von Bewohnerzimmern sind sowohl die BewohnerIn, aber auch die PlanerIn, BauleiterIn, PflegerIn und TherapeutIn einzubinden, da jeder bestimmtes Knowhow mitbringt.

„Das Konzipieren der Ideen war anfangs etwas herausfordernd, da wir nicht genau wussten, wo wir hinwollen. Aber mit der Zeit stellten wir mit großer Begeisterung fest, dass wir sehr viel Spaß dabei hatten, verschiedene Ideen zu entwickeln. Wir mussten dann entscheiden, welche der vielen Ideen wir zur Umsetzung bringen und welche wir als Back-up aufheben“, so ein Teammitglied des KWP-Projekts.
Zufrieden zeigten sich auch die Aufraggeber: "Danke an die engagierten Studentinnen und Studenten - wir haben durch sie neue Blickwinkel und Perspektiven mitbekommen, die uns einen Schritt vorwärts bringen“, so Sonja Illetschko vom Kuratorium der Wiener Pensionisten-Wohnhäuser.

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