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Welttourismustag: Gemeinsam den Tourismus ankurbeln

Krise als Chance, um den Tourismus weiterzuentwickeln

Unsere Fachhochschule ist ein Vorreiter in der internationalen Tourismusausbildung in Österreich. Am Welttourismustag äußern sich drei Expertinnen des Bachelor-Studiengangs Tourism and Leisure Management zu den Herausforderungen, vor denen die Branche steht und zu den großen Trends und Chancen, die den Tourismussektor in Zukunft prägen werden.

Collage mit Claudia Bauer-Krösbacher, Claudia Dolezal und Larissa Neuburger (v.l.n.r)

Drei unserer Tourismusexpertinnen äußern sich im Rahmen des Welttourismustags zu den Herausforderungen und Chancen, vor denen die Branche steht.

Tourismus als wichtiger Wirtschaftsfaktor

Der Welttourismustag am 27. September hat das Ziel, den Tourismus als Motor für Wirtschaftswachstum, integrative Entwicklung und ökologische Nachhaltigkeit zu fördern. Der Tourismus schafft Arbeitsplätze, fördert die lokale Kultur und regionale Produkte, trägt zur nachhaltigen Nutzung und Bewirtschaftung der Umwelt bei und verbessert Maßnahmen, die den Tourismus zu einer integrativen Erfahrung für alle machen.

Jeder zehnte Mensch weltweit ist in der Tourismusbranche beschäftigt. Aufgrund der Pandemie sind 100-120 Millionen Arbeitsplätze im Tourismus gefährdet. Doch die aktuelle und vor allem künftige Wiederbelebung des Tourismus wird dazu beitragen, die wirtschaftliche Erholung sicherzustellen.

Einen der wichtigsten Wirtschaftszweige der Welt mitgestalten

An der IMC FH Krems beschäftigen sich die Tourismusstudierenden mit genau diesen Herausforderungen und Chancen. In ihrem Studium befassen sie sich mit Fragen wie: Was sind die wichtigsten Bedürfnisse der Touristen? Wie können touristische Produkte in Zukunft aussehen? Wie vermarktet man eine Tourismusdestination? Wie organisiert man eine Veranstaltung und welche Herausforderungen gibt es dabei?

Seit 1994 haben rund 3.000 Absolventinnen und Absolventen die von der IMC FH Krems angebotenen Tourismusstudiengänge in Österreich, Aserbaidschan (Baku), China (Sanya), Vietnam (Hanoi) und in Usbekistan (Taschkent) abgeschlossen. Als Fachleute und Branchenpioniere sind sie gut gerüstet, um den Tourismus auf die nächste Stufe zu heben und an Lösungen für eine nachhaltigere Zukunft zu arbeiten.

Innovationen und neue Ansätze für eine vielversprechende Zukunft

"Von allen Wirtschaftssektoren wurde der Tourismus am stärksten von der Krise getroffen und wir stehen daher vor vielen Herausforderungen. In letzter Zeit sind jedoch so viele Innovationen und neue Ansätze entstanden – der Tourismus ist nach wie vor einer der spannendsten Arbeitsbereiche, in dem man arbeiten kann. Ich bin sicher, dass unsere Studierenden die Pioniere sein werden, die den Tourismus auf ein neues Level heben werden und an Lösungen für eine nachhaltigere Zukunft arbeiten. Unser Lehrenden-Team gibt sein Bestes, um die Studierenden darauf vorzubereiten", betont Claudia Bauer-Krösbacher, Studiengangsleiterin des Bachelor-Studiengangs Tourismus and Leisure Management.

Es ist an der Zeit, gemeinsame Initiativen für die Tourismusindustrie zu starten

"Am Welttourismustag müssen wir uns daran erinnern, wie wichtig der Tourismus für so viele Destinationen in Industrie- und Entwicklungsländern gleichermaßen ist. Der Tourismus ist nach wie vor die wichtigste Einkommensquelle für Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Ethnien und Qualifikationen rund um den Globus. Auch wenn die Reisetätigkeit jetzt langsam wieder aufgenommen wird, dürfen wir nicht vergessen, dass sich der Tourismus noch lange nicht erholt hat – es sind noch große Anstrengungen erforderlich, um den Tourismus wieder anzukurbeln, insbesondere in den von der Pandemie stark betroffenen Regionen. Es bedarf all unserer Bemühungen – von Unternehmen, Einheimischen, akademischen Angestellten und auch Studierenden – um innovative Ideen zu entwickeln, damit der Tourismus zu der nachhaltigen Lebensgrundlage für Reiseziele wird, die er sein sollte", fügt Claudia Dolezal, Tourismusexpertin und IMC Lehrende, hinzu.

Starke Tourismusnetzwerke für die Zukunft aufbauen

"Die Covid-19-Pandemie hat nicht nur aufgezeigt, wie anfällig die Tourismusbranche ist, sondern auch, wie wichtig das Reisen für die Menschen ist. Unsere Lehrenden, Forschenden und Studierenden arbeiten zusammen und unterstützen die Tourismusbranche dabei, Lösungen für bedeutende Probleme zu finden und ein starkes Tourismusnetzwerk für die Zukunft aufzubauen, in dem die Digitalisierung und Informations- und Kommunikationstechnologien eine wichtige Rolle spielen werden", betont Larissa Neuburger, die neueste Verstärkung des akademischen Teams des Studiengangs Tourismus and Leisure Management.

Zum Bachelor-Studiengang Tourism and Leisure Management