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Ukrainehilfe: Studiengangsleiter engagiert sich vor Ort

Markus Golla, Institutsleiter des Instituts für Pflegewissenschaft und Studiengangsleiter des Bachelor-Studiengangs Gesundheits- und Krankenpflege an der IMC FH Krems, machte sich am Donnerstag, dem 3. März, mit einem Team und mehreren LKW-Ladungen an Hilfsgütern auf den Weg an die rumänisch-ukrainische Grenze.

Porträt von Markus Golla

Markus Golla versorgt Geflüchtete aus der Ukraine medizinisch und mit Lebensmitteln. © Fotocredit: Antal Imre

Hinter dem Projekt steht der „Verein für weltweite Nothilfe“, den Golla mit Obmann Georg Jachan 2021 gründete. Gemeinsam setzten sie bereits zahlreiche Hilfsprojekte um. Erster Halt am Donnerstag war Siret an der Grenze zur Ukraine, wo weitere ehrenamtliche Helfer*innen aus Rumänien warteten. Zusammen kümmern sie sich nun um ankommende Geflüchtete aus der Ukraine und versorgen sie medizinisch und mit Lebensmitteln. Für Markus Golla geht es danach weiter in die Ukraine, wo er und das Team ein Nothilfelager aufgebaut haben. Auch dort wird den Menschen geholfen.

Spenden gehen direkt an Menschen vor Ort

„Wer einmal in diese verzweifelten Kinderaugen geschaut hat, kann gar nichts anderes mehr tun, als zu helfen,“ so beschreibt Golla sein Engagement und die Motivation. Neben seiner Tätigkeit als Institutsleiter für Pflegewissenschaft an der IMC FH Krems verbringt er seine Zeit fast ausschließlich mit der Arbeit an seinen Hilfsprojekten. Die Spenden für den „Verein für weltweite Nothilfe“ gehen zu 100% an Menschen, die Hilfe benötigen. Alle Helfenden sind ehrenamtlich und mit viel Nächstenliebe dabei.

Stolz auf IMC Nurses

Dass er auf seine Studierenden – die IMC Nurses – ganz besonders stolz ist, erklärt er so: „Die Studierenden lernen bereits im ersten Semester über die SDGs (Social Development Goals), die sie auch in ihrem zukünftigen Leben begleiten werden. Dies ist das Fundament für eine ethische Haltung. Ich freue mich sehr, dass genau diese Haltung bereits jetzt zu wunderbaren Aktionen motiviert. Die Studierenden haben aus Eigenmotivation ein Video als Zeichen für den Frieden gedreht. Es gibt genug Leid in dieser Welt, ein Krieg bringt 1000-faches Leid hinzu. Frieden ist die einzige Option. Ich bin wirklich stolz Instituts- und Studiengangsleiter von diesen wunderbaren Menschen zu sein.“

Verein für weltweite Nothilfe

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