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Story#Student Story#Gesundheit#Physiotherapie

Student Story: Der Beruf kann anstrengend und fordernd sein

Ein Blick hinter die Kulissen unseres Bachelor-Studiengangs Physiotherapie

Sonja Siwek stammt aus Wilhelmsburg. Die sportliche Niederösterreicherin hat ihr Studium 2016 abgeschlossen. Vor dem Studium war sie bereits zehn Jahre lang als Sozialpädagogin in der Kinder- und Jugendpsychiatrie tätig.

Sonja hat sich nach ihrem Studium selbstständig gemacht und betreibt im Moment gemeinsam mit ihrem Freund ihre eigene Praxis.

Sonja hat sich nach ihrem Studium selbstständig gemacht und betreibt im Moment gemeinsam mit ihrem Freund ihre eigene Praxis.

Mein Weg in die Selbstständigkeit

Wenn ich an mein Studium zurückdenke, dann fallen mir sofort die Möglichkeiten zur Individualität, die Flexibilität seitens der Vortragenden sowie die Förderung der eigenen Persönlichkeit und Stärken als wertvollste Features ein. Ich wusste schon immer, dass ich danach freiberuflich tätig sein und meinen Schwerpunkt in der Sport-Physiotherapie setzen will. Meinen Berufseinstieg machte ich zunächst in einer Gruppenpraxis, inzwischen habe ich, gemeinsam mit meinem Freund, eine eigene Praxis. Schon während des Studiums durfte ich die Praktika einschlägig wählen, so hatte ich die Möglichkeit, Einblick in die physiotherapeutische Arbeit in einem Leistungs-sportzentrum und in der freien Praxis zu bekommen. Das war unglaublich wichtig, um mich nach dem Studium rasch selbstständig machen zu können. Rückblickend verging die Zeit in der Ausbildung rasend schnell. Plötzlich steht man auf eigenen Beinen, obwohl uns der Studiengangsleiter vom ersten Tag an darauf vorbereitet hat. Dass der schnelle Weg in die Selbstständigkeit so gut geklappt hat, habe ich dem guten Allroundwissen zu verdanken, das man in den drei Jahren aufbaut (auch wenn doch manchmal der Theorie-Praxis-Spagat groß ist).

Auf den eigenen Körper hören

Unterschätzen darf man allerdings auch die eigenen Ressourcen nicht, denn der Beruf ist anstrengend und fordernd – wichtig finde ich, von Anfang an gut auf sich zu achten. Beispiele dafür wären eine gute Einteilung der Arbeitszeit bzw. genügend Freizeit zum Abschalten und der regelmäßige Austausch mit Kollegen. Für mich ist die Kombination aus Sozialpädagogik und Physiotherapie sehr gewinnbringend.

Mein gemeinnütziges Projekt in Kenia

Derzeit arbeite ich an einem herausfordernden Projekt: Eigentlich wollte ich meinen Urlaub zum Kite-Surfen in Kenia verbringen. Dort traf ich in einem Dorf einheimische Kinder, die echte Bewegungstalente sind, aber keine Sportutensilien dafür haben. Zurück in Österreich habe ich daher einen Förderaufruf gestartet und Dressen und Fußbälle gesammelt. Kaum war das Material in Kenia angekommen, gab es schon die ersten Turniere und unter den Kindern herrscht eine riesige Freude.

Mein Tipp

Auch wenn du weißt, in welche Richtung du gehen willst, ist das Backgroundwissen in allen Fachbereichen extrem wichtig, um die Puzzleteile für eine optimale Patientenbetreuung zusammenfügen zu können. So zum Beispiel kann die falsche Ernährung die Wundheilung bei einem Trauma-Patienten oder die Regeneration bei einem Sportler negativ beeinflussen oder verzögern.

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