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Senior*innen-Bewegungspark SEP als Erfolgsprojekt

Im Master-Studiengang Angewandte Gesundheitswissenschaften wird viel Wert auf Praxis gelegt: Jasmin Poschmaier, Sarah Grubmüller und Raphael Heinz entwarfen den SEP – Senior*innen-Bewegungspark im Rahmen verschiedener Lehrveranstaltungen.

Porträt von Raphael Heinz, Jasmin Poschmaier und Sarah Grubmüller

Stolz auf das Projekt SEP – Senior*innen-Bewegungspark: Raphael Heinz, Jasmin Poschmaier und Sarah Grubmüller.

Worum geht es beim Projekt SEP – Senior*innen-Bewegungspark?

Der SEP ist ein gerätebasiertes Übungsangebot im Freien und besteht aus 14 Geräten zum Training des Gleichgewichts, der Koordination, Kraft, Beweglichkeit und Alltagsfunktionen von älteren Menschen. Er zielt als präventive Maßnahme darauf ab, dem erhöhten Sturzrisiko und dem altersbedingten Muskelabbau entgegenzuwirken. Dabei sind alle Geräte an die speziellen Bedürfnisse von Seniorinnen und Senioren angepasst und zeichnen sich durch hohe Sicherheit aus.

Wie ist das Projekt zustande gekommen?

Im Rahmen unseres Masterstudiums Angewandte Gesundheitswissenschaften bildet das Praxisprojekt das Herzstück, welches sich über die gesamten vier Semester des Masterstudiums erstreckt. Die Lehrveranstaltungen beinhalteten alles von der Ideenfindung im ersten Semester über die Planung und das Projektmanagement bis zur Projektdurchführung und seinem Abschluss im vierten Semester bei Dr. Andreas Lichtenwörther, BSc, MSc.

Wie lauten die Ergebnisse?

Das Konzept für einen gerätebasierten Outdoorbewegungspark mit Fokus auf ältere Menschen wurde erfolgreich erstellt und die dabei entstandenen Geräteskizzen wurden an die Firma Fritz Friedrich GmbH übergeben, um zur Erweiterung ihres Produktsortiments an potenzielle Kundinnen und Kunden verkauft zu werden. Dabei konnte auch ein Kooperationsvertrag zwischen dem Projektteam und der Firma zum Vertrieb des SEPs erwirkt werden.

Was hat Ihnen beim Entwurf des Senior*innen-Bewegungsparks am besten gefallen? Was ist das Besondere daran?

Die Entwicklung von neuen Übungsgeräten und deren Erstellung mit technischen Zeichensoftwares kostete viel Engagement und durchaus auch Nerven, aber es hat sich gelohnt, als Gesundheitsprofessionistinnen und -professionisten die eigene Komfortzone zu verlassen und die eigenen Kompetenzen zu erweitern.
Wir konnten dadurch eine vorhandene Lücke im präventiven Gesundheits- und Fitnessbereich in Österreich aufdecken. Das macht den SEP nicht nur zu etwas Besonderem, sondern er beinhaltet auch die Expertise von drei verschiedenen Gesundheitsfachgebieten.

Das wollen wir noch sagen:

Wir hoffen, dass demnächst der erste SEP in Österreich aufgebaut und von interessierten Seniorinnen und Senioren genutzt werden kann!
 

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