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Story #International Wine Business#Alumni#International Business and Economic Diplomacy

Ost trifft West

Know-how der IMC FH Krems und chinesische High-end-Weine

Yu Song – 宋誉 auf Chinesisch – stammt aus dem Norden Chinas, aus einer Stadt namens Heihe, einer „kleinen“ Grenzstadt an der Grenze zu Russland mit 1,6 Millionen Einwohnern. Der spannende Nebeneffekt: Wer Russisch spricht, kann hier ohne Sprachprobleme leben. Yu Song studierte Bauingenieurwesen in Harbin, China, bevor er 2014 nach Krems kam, um an der Wein- und Obstbauschule Weinmanagement zu studieren. Danach schloss er den Bachelor-Studiengang International Wine Business ab und studiert derzeit im Master-Studiengang International Business an der IMC FH Krems.

Yu Song vor seinem Computer

Yu Song ist mit seiner Herkunft, Lebensgeschichte und seinem Engagement als nebenberuflich Lehrender eine der schillerndsten Persönlichkeiten unter den IMC Studierenden.

Yu, wie kam es dazu, dass Sie sich entschieden haben, nach Österreich zu kommen und an der IMC FH Krems zu studieren?

Im Leben geht es immer um Entdeckungen. Der Grund, warum ich nach Österreich kam und die Weinbauschule besuchte, war in erster Linie, um meine Deutschkenntnisse zu verbessern und gleich danach eine Architekturschule zu besuchen. Allerdings habe ich durch Zufall mein Interesse für Wein entdeckt. Einer meiner damaligen Mentoren schlug mir den neuen Studiengang International Wine Business vor. Das Studium an der Weinbauschule eröffnete mir eine neue Welt, was mich dazu brachte, die ursprüngliche Idee, Architekt zu werden, aufzugeben. Stattdessen schrieb ich mich an der IMC Krems ein. Derzeit absolviere ich mein berufsbegleitendes Master-Studium in Exportmanagement ebenfalls an der IMC.

Sie arbeiten mit Lenz. M. Moser Projekte. Was ist dort Ihre Aufgabe?

Der Hauptteil meiner Aufgabe bei Lenz M. Moser Projects sind Vertrieb und Marketing. Ich bin für die Erschließung neuer Vertriebskanäle in Europa und Asien zuständig. Wir betreuen derzeit drei große Projekte: New Chapter Grüner, eine Zusammenarbeit zwischen Markus Huber und Lenz Moser, um einen neuen Stil des Grünen Veltliners für den Geschmack internationaler Weinliebhaber zu kreieren, Chateau Changyu Moser XV, ein Kooperationsprojekt zwischen Lenz Moser und Changyu, dem ältesten und größten Weinproduzenten Chinas, und Chateau Changyu Koya, die Nummer eins unter den Premium-Brandys in China, die hervorragend zu unseren Chateau Changyu XV-Weinen passen. Abgesehen davon kümmere ich mich auch um die IT im Unternehmen, einschließlich Website-Design und -Wartung sowie Grafikdesign etc.

Wie hat Ihnen Ihr Praktikum gefallen?

Es war eine sehr nette Erfahrung, denn es ist immer besser, von den Besten zu lernen. Da wir ein eher kleines Team haben, konnte ich mich dadurch selbst in Projekte einbringen und den ganzen Prozess des Aufbaus einer Marke von Null an miterleben.

Wie kommt es, dass Sie nebenberuflich als Lektor an der IMC FH Krems arbeiten?

Albert Stöckl, Studiengangsleiter für International Wine Business an der IMC FH Krems, suchte jemanden mit Kenntnissen über den chinesischen Weinmarkt. Außerdem konnte ich durch die jahrelange Zusammenarbeit mit Herrn Moser in der Weinbranche mein eigenes Verständnis für den chinesischen Weinkonsumenten und die chinesische Weinindustrie entwickeln. Ich freue mich, all dies meinen Kolleginnen und Kollegen im Studiengang International Wine Business vermitteln zu können.

Wie gefällt Ihnen das Studieren an der IMC FH Krems? Was ist Ihr Highlight?

Ich genieße die Zeit, die ich an der IMC FH Krems verbringe. Die gut organisierten Verkostungsevents sind definitiv der attraktivste Teil des IWB-Programms. Und vor allem die coolen Geschichten von Albert Stöckl, die waren außergewöhnlich!

Wie sehen Ihre Pläne für die Zukunft aus?

Ich würde gerne mehr interessante Weine auf die Esstische der Menschen bringen und meine Reise in der Weinwelt fortsetzen.

Haben Sie einen Tipp für Studierende, die überlegen International Wine Business in Krems zu studieren?

Lasst euch auf die Weinkultur ein und trinkt nicht zu viel. Dieses Programm ist so einzigartig, dass man es nirgendwo anders findet! Und das Wichtigste: Habt keine Angst, euch in ein neues Wissensgebiet zu vertiefen. Es braucht Zeit und Mut, die eigenen wahren Leidenschaften herauszufinden.

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