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Management Dialog bei der IMC Business Week

Thema: Verantwortung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Unternehmenserfolg.

Welche Verantwortung tragen Managerinnen und Manager in einer immer schneller werdenden Welt?

Managemet - Dialog

Im Zuge der IMC Business Week fand der Management Dialog zum Thema "Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und Unternehmenserfolg" statt.

Wie können sie ihre Unternehmen fit für die Zukunft halten? Und wie wirkt sich die Dynamik der globalisierten Wirtschaft auf bestehende Geschäftsmodelle aus? Spannende Fragen, die beim Management Dialog im Rahmen der IMC Business Week diskutiert wurden.

Eine Erfolgsgeschichte konnte Prof. Dr. Günther Ofner, Vorstandsdirektor der Flughafen Wien AG, erzählen. Der Wiener Flughafen hat sich in den letzten sechs Jahren gewaltig entwickelt. Dafür ist einerseits die dynamische Entwicklung bei den östlichen Nachbarn verantwortlich, andererseits aber auch ein konsequent umgesetztes Programm im Unternehmen selbst. Seit 2011 hat sich die Produktivität – bei annähernd gleicher Mitarbeiterzahl – um rund 35 Prozent erhöht. Und gleichzeitig ist die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hoch wie selten zuvor.

Beste Noten bekommt das Unternehmen insgesamt von den Kundinnen und Kunden – und liegt damit im Spitzenfeld österreichischer Unternehmen. Kundenzufriedenheit steht im Mittelpunkt, jede Menge unmittelbare Feedback-Möglichkeiten inklusive. Das funktioniert natürlich nur, wenn alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an einem Strang ziehen. Wie man sie dazu motiviert? Indem man sie unterstützt, ihre persönlichen Ziele im Unternehmen zu erreichen. Mit regelmäßigem Feedback und klaren Regeln. Darauf verwendet das Management des Flughafens sehr viel Energie. Der Ansatz ist zukunftstauglich, davon ist Vorstandsdirektor Ofner überzeugt. Auch weil die Bedürfnisse der KundInnen ständig neue Service-Chancen eröffnen. „Wenn ich aufhöre, schreibe ich ein Buch darüber, wie es funktioniert“, so sein Resümee.

Wie aktiviert man die Crowd?

Als CEO der Crowdinvesting-Plattform CONDA machte Katharina Ehrenfellner klar, worum es bei der Tätigkeit ihres Unternehmens wirklich geht. Die Idee kommt aus dem vielzitierten Crowdfunding. Echte Investoren wollen einen Return on Investment sehen – das Ganze soll sich rechnen. CONDA ist in Österreich auch dadurch bekannt geworden, dass das Unternehmen rund 3 Millionen Euro für das Rapid-Stadion „aufgetrieben“ hat. Mittlerweile hat man 97 Projekte erfolgreich umgesetzt, rund 11.000 Investoren haben über 22 Millionen via CONDA investiert. Und das in 7 europäischen Ländern.

Statt kurzfristiger Spekulation setzt CONDA auf Verantwortung und langfristig erfolgversprechende Investitionen in vertrauenswürdige Unternehmen, so die Geschäftsführerin sinngemäß. Die MitarbeiterInnen in einem Unternehmen, das sich dynamisch verändert, sind natürlich besonders gefordert. Die Motivation ist hoch, wenn sie in Abläufe und Entscheidungen eingebunden werden. Außerdem wird der Team-Spirit besonders gepflegt.

In der regen Diskussion wollten Studierende wissen, was man brauche, um als Partner für CONDA interessant zu sein. „Ein gutes Produkt, ein gutes Team dahinter und einen realistischen Business-Plan“, so Ehrenfellners Antwort. 

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