Logo IMC Fachhochschule Krems

Story #Student Story#Unternehmensführung#Alumni

IMC Know-how bei GECKO

Roman Markhart, BA, LLM, 27, ist nicht nur Feuerwehrmann und Gemeinderat in Tulln, sondern steht derzeit bundesweit im Rampenlicht: als Leiter der Gesamtstaatlichen Covid-Krisenkoordination, kurz GECKO. Zuvor sammelte er als Pressesprecher und stellvertretender Kabinettschef im Verteidigungsministerium wertvolle Erfahrungen, arbeitete als Kampagnen- und Strategieberater bei Beratungsunternehmen und als Pressesprecher des ÖVP Landtagsklubs in Niederösterreich. Der gebürtige Klosterneuburger studierte nach der Matura am BORG Krems Unternehmensführung und E-Business Management an der IMC FH Krems sowie Europäisches und internationales Wirtschaftsrecht an der Universität Wien.

Portrait von Roman Markhart

Roman Markhart absolvierte das Studium Unternehmensführung & E-Business Management an der IMC FH Krems. Aktuell steht er als Leiter der Gesamtstaatlichen Covid-Krisenkoordination, kurz GECKO, im Rampenlicht.

Warum haben Sie sich nach der Matura für den Bachelor-Studiengang Unternehmensführung und E-Business Management an der IMC FH Krems entschieden?

Die Kombination aus IT- und BWL-Inhalten fand ich sehr spannend. Außerdem war damals (2014) der „Start-up-Hype“ in Österreich gerade sehr groß und das Thema hat mich fasziniert. Nachdem etliche Unternehmerinnen und Unternehmer in diesem Studiengang unterrichten, hat das perfekt zu meinen Interessen gepasst.

Welche Elemente des Studiums an der IMC FH Krems sind Ihnen besonders positiv im Gedächtnis geblieben?

Weniger die Inhalte als die Menschen sind mir besonders positiv in Erinnerung geblieben. Ich denke an Franz Piller, Michael Reiner oder auch Monika Richter – Professorinnen und Professoren, die eine große Leidenschaft für ihre Themen haben. Wenn man so für ein Thema brennt, springt der Funke schnell mal auf Studierende über.

Was nehmen Sie von Ihrer Ausbildung an der IMC FH Krems mit in Ihre neue Position als Leiter der GECKO?

Klingt banal, aber insbesondere die erlernten Excel- und Datenbank-Skills helfen mir jeden Tag. Ich verarbeite täglich unzählige Daten, um daraus Empfehlungen und Einschätzungen ableiten zu können – da ist das wirklich hilfreich.

Sie haben vor Ihrer aktuellen Position als stellvertretender Kabinettschef im Verteidigungsministerium gearbeitet. Welche dort gesammelten Erfahrungen nutzen Ihnen heute?

Zwei wesentliche Erfahrungen sind besonders hilfreich bei meiner neuen Tätigkeit. Zum einen durfte ich durch Verteidigungsministerin Klaudia Tanner lernen, wie man erfolgreich Verhandlungen führt – sie konnte mehrmals historische Höchststände beim Verteidigungsbudget ausverhandeln. Zum anderen durfte ich lernen, wie das Bundesheer arbeitet und Entscheidungen trifft – das hilft mir jeden Tag.

Hat Ihnen Ihre freiwillige Arbeit bei der Feuerwehr Tulln auch etwas gebracht?

Ja, extrem viel sogar. Im Ehrenamt lernt man für eine Sache zu arbeiten, die einem wichtig ist. Man tut mehr als seine Pflicht als Bürgerin oder Bürger, und zwar kostenlos. Das gilt für Pfadfinderinnen und Pfadfinder, das Rote Kreuz, die Feuerwehr und die vielen anderen ehrenamtlichen Organisationen: Sich für die Gemeinschaft einzusetzen und nicht zu fragen, was einem das bringt – das prägt einen für das eigene Leben.

Was begeistert einen Menschen mit derart erfülltem Berufsleben privat? Haben Sie überhaupt Zeit für Hobbys?

Ich betreibe Laufsport und engagiere mich in einigen Vereinen und einer politischen Partei. Ansonsten verbringe ich Zeit mit meiner Lebensgefährtin und meiner Familie. Da diese Zeit spärlich ist, bedeutet sie mir noch mehr. 

Welchen Tipp haben Sie für junge Menschen am Beginn Ihrer Ausbildung im Hinblick auf ihre Karrierewege?

Ich bin selbst noch recht jung, daher tu ich mir da schwer. Ich denke aber, dass mir zwei Dinge sehr geholfen haben. Erstens: Fokus und Zug zum Tor. Wenn man erfolgreich ein Projekt umsetzen will, dann ist Fokus das wichtigste. Wer sich ständig von Nebensächlichkeiten treiben lässt und glaubt, dass sich Aufgaben irgendwann von selbst erledigen, wird recht schnell Bekanntschaft mit der Realität machen. Und zweitens: We rise by lifting others. Wenn man die Ehre hat ein Team zu führen, sollte man seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Erfolge gönnen, sie fordern und fördern und erbrachte Leistungen gemeinsam feiern. Meiner Erfahrung nach ist das das Wichtigste, um als Führungskraft selbst weiterzukommen.

Motto:

„We rise by lifting others.“

Mehr zum Studium Unternehmensführung

Jetzt bewerben