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IMC Alumna Michaela Grill arbeitet in Sydney für Salesforce

Proud to be a graduate: Unsere Alumni erzählen

Michaela Grill studierte den Bachelor-Studiengang Export-oriented Management an der IMC FH Krems. 

Michaela - Grill

IMC Alumna Michaela Grill lebt und arbeitet mittlerweile in Sydney.

Seit über vier Jahren arbeitet sie nun für die Firma Salesforce, seit drei Monaten lebt und arbeitet sie in Sydney. Im Interview erzählt Michaela Grill über ihr Studium, ihren internationalen Werdegang und ihre Aufgaben im Joballtag.

Warum haben Sie sich damals für die IMC FH Krems entschieden?

Michaela Grill: Vor allem wegen der internationalen Ausrichtung, dem Praxisbezug und dem ausgezeichneten Ruf der FH. Das gesamte Studium in englischer Sprache zu absolvieren war zu dieser Zeit in Österreich nur an ganz wenigen Einrichtungen möglich. Außerdem hat es mich sehr angesprochen, zusätzlich während des Studiums noch mindestens zwei andere Fremdsprachen zu lernen. Ein weiterer Grund für mich war das Praxissemester im Ausland und die Möglichkeit ein Semester an einer internationalen Partneruniversität zu verbringen. Ebenfalls von Vorteil ist, dass viele der Vortragenden direkt aus der Wirtschaft kommen und viele praktische Beispiele geben können, von denen man lernt, worauf es im Berufsleben wirklich ankommt.

Auf welchen Schwerpunkt haben Sie sich während dem Studium spezialisiert?

Ich habe den Bachelorstudiengang Export-oriented Management studiert und damals meine Abschlussarbeiten über CSR in Mexiko’s Tequila Industrie sowie geopolitische Auswirkungen des Klimawandels auf die Arktis geschrieben. Bis heute profitiere ich von diesen Recherchen und von meinem damaligen Engagement und kann meine Erfahrungen und mein Know-How in diesem Bereich zum Beispiel im Vorstand unseres Nachhaltigkeitsteams (Employee Resource Group) bei meinem Arbeitgeber Salesforce einbringen.

Gab es besondere Highlights/Erlebnisse während des Studiums, die Ihnen in Erinnerung geblieben sind?

Da gibt es sehr viele. Ich bin bis heute mit vielen meiner damaligen Studienkolleginnen und Studienkollegen befreundet. Es gab unzählige schöne Erlebnisse, die uns während der gemeinsamen Studienzeit in der Wachau zusammengeschweißt haben. Unvergesslich und unheimlich geprägt hat mich sicherlich auch mein Auslandssemester in Mexiko und das Praktikumssemester in Charleston, USA.

Was war ein wirklicher "added bonus" im Studium und was davon hat Ihnen beim Jobeinstieg geholfen?

Neben der Internationalität und dem Praxisbezug, habe ich besonders die Vorträge von den zahlreichen Botschaftern interessant gefunden, vor allem deshalb, weil sich so eine Möglichkeit nicht mehr so schnell ergibt. Viele Kontakte zur Wirtschaft, die während zahlreicher Exkursionen geknüpft werden konnten, waren ein wirklicher „added bonus“. Auch die vielen Fallbeispiele, die wir gemeinsam während des Unterrichtes in Kleingruppen erarbeitet haben, konnte ich mir teilweise gut einprägen und auch später noch auf andere Kontexte umlegen.

Wie ist der Kontakt zu deiner ehemaligen FH/StudienkollegInnen/Lehrenden?

Ich habe noch wie vor guten Kontakt zu vielen lieben Kolleginnen und Kollegen, manche von ihnen treffe ich auch ab und zu auf Reisen, wenn wir uns gerade in der gleichen Stadt aufhalten. Ganz besonders toll find ich das IMC Alumni Netzwerk mit seinen weltweiten Chaptern, denen ich mich in der jeweiligen Stadt, in der ich gerade lebe, anschließe. Dadurch konnte ich schon viele nette Bekanntschaften knüpfen. Mit Lehrenden habe ich hin und wieder Kontakt. Es ist auf jeden Fall sehr schön, diese verschiedenen Verbindungen zur IMC FH Krems auch noch als Absolventin zu haben.

Wie war dein beruflicher Werdegang nach Abschluss des Studiums?

Nach meinem Bachelor-Studium habe ich erstmal ein sehr intensives Gap Year eingelegt, um zwei Monate durch die Andenstaaten zu reisen und Freiwilligenarbeit zu leisten. Anschließend bin ich für sechs Monate nach Südostasien gereist und habe dort ein Volontariat bei der WKO Außenhandelsstelle in Taipeh sowie ein weiteres bei der österreichischen Botschaft in Kuala Lumpur gemacht. Danach war ich für sechs Monate in Wien, um unsere Bundeshauptstadt besser kennenzulernen und ein Praktikum bei einer NGO im Bereich CSR zu absolvieren. Danach habe ich mich entschieden, für mein Master-Studium nach England zu gehen, um an der University of Bath Internationale Beziehungen zu studieren. Nach diversen Auslandsaufenthalten und einer Feldforschung in Brasilien, bin ich schließlich für meine erste permanente Vollzeitarbeitsstelle nach London gezogen. Ich war dort in einem Start-up für Vertrieb, Events und Kundenbetreuung verantwortlich. 2015 bin ich nach Dublin gezogen, um bei Salesforce, einem der innovativsten Unternehmen der Welt, anzuheuern. Seither habe ich mit Cloud Technologie, SaaS (Software as a Service) und dem Internet der Dinge zu tun und bin begeistert, wie viel ich dabei jeden Tag dazulerne. Nach diversen Stationen in der Firma bin ich vor Kurzem nach Sydney transferiert worden.

Welche Arbeiten umfasst Ihre derzeitige Position/Funktion genau?

Ich arbeite als Beraterin - so genannte Customer Success Managerin - für unsere Bestandskunden im Bereich Cloud Computing, um sicherzustellen, dass sie unsere Produkte richtig anwenden und den vollen Funktionsumfang ausnützen, um den bestmöglichen Return on Investment herauszuholen. Es geht um Themen wie Change Management, Governance und Prozessstruktur. Während Roadshows halte ich immer wieder Vorträge zu diesen Themen und berate potenzielle Kunden bei Veranstaltungen. Ich organisiere regelmäßig Workshops und andere kleinere Veranstaltungen, um mich mit Kunden auszutauschen. Neben dem Kontakt zu Kunden sowie Kolleginnen und Kollegen und internen Projektgruppen, bin ich begeistert von den Möglichkeiten, mich im Betrieb auch abseits des Tagesgeschäfts zu engagieren, so etwa im Vorstand unseres Nachhaltigkeitsteams.

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