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Story#Alumni#Wirtschaft

IMC Alumna Aneta Trojanova führt Rupertihaus in Heiligenblut

Proud to be a graduate: Unsere Alumni erzählen.

Aneta Trojanova studierte den Bachelor-Studiengang Tourism and Leisure Management an der IMC FH Krems.

Aneta - alumna

Aneta Trojanova ist Geschäftsführerin im Hotel Rupertihaus in Heiligenblut.

Seit Herbst 2018 ist sie nun Geschäftsführerin des Hotel Rupertihaus in Heiligenblut. Im Interview erzählt Aneta Trojanova über ihr Studium, ihren Werdegang und die Herausforderungen in ihrem Joballtag.

Warum hast du dich damals für die FH entschieden?

Aneta Trojanova: Ich habe mich für die IMC FH Krems entschieden, weil ich auf Englisch studieren wollte, und das hat mir die IMC FH Krems ermöglicht. Die FH hat außerdem einen sehr guten Ruf, und zusätzlich hat mich die Internationalität gereizt. In meinem Studiengang waren Studierende unterschiedlichster Nationalitäten, und das hat wirklich viel Spaß gemacht Mitstudierende aus der ganzen Welt kennen zu lernen.

Auf welchen Schwerpunkt hast du dich während des Studiums spezialisiert?

Ich habe mich auf Tourismus und Management spezialisiert. Ich habe jeden Sommer vor und während meines Studiums in verschiedenen Ländern in der Tourismusbranche gearbeitet, was der ausschlaggebende Grund war wieso ich mich auf Tourismus fokussiert habe. Außerdem reise ich sehr gerne. In meiner Bachelorarbeit habe ich die tschechische und österreichische Küche untersucht, was für mich als geborene Tschechin sehr spannend war.   

Gab es besondere Highlights/Erlebnisse während des Studiums, die in Erinnerung geblieben sind?

Mein persönliches Highlight war ganz klar mein Internship in Panama. Ich finde es ganz wichtig, dass man Praktika im Ausland absolvieren muss. Das bringt einem so viel, man lernt unglaublich viel und die Erlebnisse, die man im Ausland macht, bleiben einem sein ganzes Leben. Ich kann es jedem empfehlen. Man wird jeden Tag mit den verschiedensten Problemen konfrontiert, die man in Europa nur schwer nachvollziehen kann. Aber genau diese Erfahrungen sind die wertvollsten.

Was war ein wirklicher "added bonus" im Studium?

Der praxisorientierte Unterricht und die Fremdsprachen. Im Studium kann man zwei Fremdsprachen auswählen, das heißt mit Deutsch und Englisch beherrscht man dann gleich vier Sprachen. Ein weiterer Pluspunkt ist, wie erwähnt die Internationalität der gesamten FH und auch die Location. Für mich ist Krems eine der schönsten Städte.

Welche Inhalte/bzw. was aus deinem Studium hat dir am meisten bei deinem Jobeinstieg/jetzigen Job geholfen?

Man kann sagen, dass ich täglich jedes einzelne Fach aus dem Studium brauche. Von IT, Buchhaltung, Management bis hin zu Marketing und Fremdsprachen. Wenn man ein Hotel übernimmt und bei Null anfangen muss (sprich Einführung von Softwaren, Marketing Kampagne, Personalsuche, Umbauarbeiten, und vieles mehr…), muss man alles “können” und machen. Deswegen bin ich dankbar für jede Vorlesung, in die Vortragenden etliche Praxisbeispiele mitgebracht und uns so beigebracht haben, wie man dann die Theorie in der Praxis umsetzen kann.

Wie war dein beruflicher Werdegang nach Abschluss des Studiums?

Nach dem Studium arbeitete ich zwei Monate in einem Restaurant in Murcia, Spanien. Anschließend arbeitete ich ein halbes Jahr in einem Hotel in Passau. Danach kümmerte ich mich ein Jahr lang in einer IT Firma um den tschechischen Markt bevor ich Geschäftsführerin vom Hotel Rupertihaus wurde.

Welche Arbeiten umfasst deine derzeitige berufliche Position/Funktion?

Seit Mitte Oktober 2018 bin ich Geschäftsführerin im Hotel Rupertihaus im wunderschönen Heiligenblut am Großglockner. Ich bin zuständig für das gesamte Hotel, das heißt für die gesamten Abläufe, das Personal, das Marketing, die ganze Planung, die Finanzen aber auch für die Gästebetreuung und Rezeption. Wenn wir viele Gäste haben, dann bin ich an einem Abend Kellnerin oder am nächsten Tag auch das Zimmermädchen. Jeder, der in der Hotellerie gearbeitet hat, weiß, dass man in dieser Branche flexibel sein muss. Arbeit muss Spaß machen und ich kann über meinen aktuellen Job sagen, dass meine Arbeit mein Hobby ist. Ich freue mich über jeden, der zu uns kommt und seinen Urlaub bei uns verbringen möchte. 

 

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