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FH-Studium mit Umwegen

Corinna Sturm ist eine der Studierenden des Studiengangs Gesundheits- und Krankenpflege, die bald als Pflegekraft mit Herz und Seele in der Praxis steht. 

Portrait von Corinna Sturm

Corinna Sturm hat den einen oder anderen (Um-) Weg bis zum Studium auf sich genommen. Jetzt studiert sie im 5. Semester Gesundheits- und Krankenpflege.

Die junge Waldviertlerin hat mit ihren 21 Jahren schon einiges gesehen und den einen oder anderen (Um-) Weg bis zum Studium auf sich genommen. Corinna studiert derzeit im 5. Semester und liebt es, in der Natur unterwegs zu sein, egal ob im Winter oder im Sommer.

Wie war Ihr Weg bis zum Studium?

Um meine Pflichtschuljahre abzuschließen, besuchte ich eine dreijährige weiterführende Fachschule. Damals spukte mir immer wieder der Beruf der Gesundheits- und Krankenpflege im Kopf herum. Nach langem Überlegen und viele Recherchen habe ich mich dazu entschlossen, die Berufsreifeprüfung zu absolvieren, um mir jeden Karriereweg offenzuhalten, da meine Pläne zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar definiert waren. Während dieser Zeit absolvierte ich ein freiwilliges soziales Jahr beim Roten Kreuz, wodurch sich mein Wunsch, in der Gesundheits- und Krankenpflege tätig zu werden, verstärkte. Nachdem ich alle Prüfungen positiv abgeschlossen hatte, bewarb ich mich an verschiedenen Fachhochschulen in Österreich, um mir alle Möglichkeiten offenzulassen und um die Unterschiede und Besonderheiten zu erkennen.

Was war auschlaggebend, dass Sie sich für dieses Studium an der IMC FH Krems entschieden haben?

Dass Krems ein richtig schöner Ort zum Studieren ist, war mir klar, und deshalb wurde es auch sehr weit oben in meiner Prioritätenliste gereiht. Zudem wurde ich beim Bewerbungsverfahren sehr herzlich empfangen und fühlte mich in der warmen Atmosphäre und den modernen Gebäuden wohl. Die Entscheidung fiel mir dennoch nicht leicht, denn jede Fachhochschule hat ihre Vor- und Nachteile, die jeder für sich selbst abwägen und entscheiden muss. Im Endeffekt war es für mich die richtige Entscheidung, aufgrund der Nähe zu meinem Heimatort, der Bodenständigkeit sowie der vielen Möglichkeiten, egal ob in Bezug auf Freizeitaktivitäten, Freunde treffen, Kulinarik und mehr.

Wie haben Sie sich über die notwendige Hochschulzugangsberechtigung informiert und wie aufwendig war das?

Ich habe viele Informationen auf der Website gefunden und besuchte auch die eine oder andere Infoveranstaltung, bei der ich eine Beratung erhielt, welche Zugangsberechtigungen für ein Studium an der FH notwendig sind. Danach habe ich mich erkundigt, welche effizienten Möglichkeiten mir zur Verfügung stehen, mit denen ich die Matura nachholen kann. Dabei entschloss ich mich dann für die Berufsreifeprüfung. Dadurch würde ich den Aufwand als eher gering einschätzen, wenn man eine gewisse Grundmotivation dafür besitzt.

Was ist Ihr Erfolgsrezept?

Das Ziel vor Augen haben, um die Motivation, die hin und wieder verschwindet, wieder voranzutreiben und dann wieder durchzustarten. Außerdem ist es oftmals leichter, wenn das Ziel präsent ist und man deswegen mehr Disziplin an den Tag legen kann oder muss.

Welche Inhalte des Studiums haben Ihnen bisher am meisten gefallen?

Am besten behalte ich meine Praktika in Erinnerung. Im Studiengang der Gesundheits- und Krankenpflege machen Praktika einen großen Teil der Ausbildung aus, wodurch ich viele Erfahrungen sammeln, neues Wissen aneignen und das Gelernte umsetzen konnte. Dabei kommt es in den meisten Fällen auch zu einer Persönlichkeitsentwicklung und einem unfassbar breiten Wissenserwerb. Im Bezug auf die theoretischen Inhalte möchte ich mich auf nichts festlegen, da mir noch ein letztes Semester bevorsteht, aber ich denke, am meisten Freude bereiten mir Inhalte, bei denen ich den Praxisbezug herstellen und mein bereits erworbenes Wissen miteinander verknüpfen kann.

Welchen Tipp können Sie an jene weitergeben, die keine Matura haben und sich für ein Studium interessieren?

Keine Panik, es gibt immer einen Weg, auch später oder mit einem kleinen Umweg in ein Studium einzusteigen. Nimm Dir Zeit, informiere Dich genau, hinterfrage viel und dann entscheide für Dich!

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