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Erfolgskombination Wein & Marketing

Nach der Höheren Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe wählte Anna-Maria Grillmaier das Bachelor-Studium International Wine Business an der IMC FH Krems – eine Ausbildung, die für eine Winzertochter aus Langenlois naheliegt. Ihr Austauschsemester verbrachte sie am Holland College in Kanada, das Praktikum in den Niederlanden. Während sie bei der Kultur Langenlois GmbH beschäftigt war, entschied sie sich für den berufsbegleitenden Master-Studiengang Marketing & Sales an der IMC FH Krems. Heute leitet sie die KulturLangenlois als Geschäftsführerin. Trotz der herausfordernden Tätigkeit findet sie noch Zeit, am elterlichen Weingut mitzuhelfen.

Porträt von Anna-Maria Grillmaier

Anna-Maria Grillmaier entschied sich für das Bachelor-Studium International Wine Business und den berufsbegleitenden Master-Studiengang Marketing & Sales an der IMC FH Krems. © Fotocredit: Robert Herbst – Point of View

Warum haben Sie sich zunächst für den Bachelor in International Wine Business entschieden?

Einerseits war es das Interesse an Wein, das ich durch das Aufwachsen in einem Weingut „in die Wiege gelegt“ bekommen habe, andererseits war es auch der Mix aus wirtschaftlichen Themen, Englisch als Vortragssprache und eben Wein. Das Thema Wein hat mich schon vor dem Studium interessiert. Die Basics, wie man Wein macht, kannte ich, aber mein Interesse an Weinwissen wollte ich weiter ausbauen. 

Was waren die Highlights dieses Studiums?

Die Vortragenden vom Fach, die zahlreichen Exkursionen und definitiv auch die Möglichkeit, ein Auslandssemester und ein Praktikum im Ausland zu machen, waren für mich die Highlights. Die Zeit im Ausland hat nicht nur die Sprachkenntnisse gestärkt, sondern auch meine Persönlichkeit. Der kulturelle Mix innerhalb der Klasse war auch eines der Highlights – auf zwischenmenschlicher Ebene. 

Warum war dann Marketing & Sales der passende Master dazu? Inwiefern passen die beiden Studien gut zueinander?

Ich habe während des Bachelor-Studiums schon bei KulturLangenlois gearbeitet und wusste, dass das Marketing sowohl im Weingut immer wichtiger wird als auch bei KulturLangenlois ein großes Thema war und ich beidseitig davon profitieren würde. Durch meinen Job war es mir wichtig, ein Studium zu wählen, dass ich in verschiedenen Bereichen einsetzen kann. Die Kombination aus Wein-Know-how und Marketing war also für mein Jobprofil ideal. Das Marketing-Studium ist die perfekte Ergänzung zum Wein-Bachelor.

Was waren die Highlights im Marketing-Studium?

Auch hier war es Englisch als Vortragssprache, aber auch die Diversität und Professionalität der Lektorinnen und Lektoren, die mir besonders gefallen haben. 

Das Master-Studium war berufsbegleitend. Wie haben Sie die hohen Anforderungen einer berufsbegleitenden Ausbildung geschafft?

Gute Frage. Ich habe natürlich sehr viel Zeit in den Job und das Studium investiert – da haben Freizeitaktivitäten sicher öfter darunter gelitten. Im Nachhinein möchte ich die Zeit aber nicht missen. Mit der nötigen Planung und Disziplin kann man alles schaffen. Außerdem habe ich immer schon sehr gerne gearbeitet und auch sehr gerne studiert – somit hat beides wirklich Spaß gemacht.

Was schätzen Sie besonders an der IMC FH Krems?

Den familiären Umgang, die persönliche Wertschätzung der Professorinnen und Professoren und auch den Mix an Studierenden habe ich sehr geschätzt. In meinen Augen lebt die IMC FH Krems von den Menschen, die dort arbeiten, vortragen und studieren. 

In welcher Weise haben Sie beruflich von Ihrer Ausbildung an der IMC FH Krems besonders profitiert und was möchten Sie gerne noch in Ihren Beruf einbringen?

Einerseits sind es sicher das Fachwissen in vielen Bereichen des Marketings, die verschiedenen Strategieansätze und Theorien, die wir gelernt haben, die ich im Job eins zu eins nutzen kann. All das hat mir sehr geholfen, viele Vorgänge zu verstehen und in der Praxis umzusetzen. Was mir andererseits auch sehr geholfen hat und was ich auch weiterhin immer anwenden möchte, ist das kreative Denken. Wir wurden während des Studiums – egal ob Bachelor oder Master – oft sehr gefordert, „Out of the box“ zu denken, und das hat mir auch nach dem Studium sehr weitergeholfen. Gerade in der Veranstaltungsbranche braucht man oft sehr kreative Lösungsansätze. 

Wo sehen Sie sich in zehn, fünfzehn Jahren?

So genau kann ich das heute noch nicht sagen. Es gibt auf jeden Fall einige Ziele, die ich noch erreichen, aber nicht verraten will. Aber so viel sei gesagt: Ich möchte mich sowohl bei KulturLangenlois weiterentwickeln, verschiedenste Veranstaltungsmöglichkeiten etablieren, Neues probieren und Altes fortführen als auch zu Hause im Weingut Fuß fassen. 

Was würden Sie einem jungen Menschen raten, der bei der Wahl des FH-Studiums schwankt?

Dem Bauchgefühl nachgehen – oft weiß man ganz genau, was man möchte, traut sich aber nicht, den Schritt zu gehen. Ich habe oft darüber nachgedacht, ob meine beiden Studien die richtigen Entscheidungen waren, und im Nachhinein hätte ich keine bessere Entscheidung treffen können.

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