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Story #Student Story#International Wine Business#Wirtschaft

Die Quereinsteigerin

Ein gewagter Schritt in eine vielversprechende Zukunft.

Bei Katrin Rauner handelt es sich nicht um eine klassische Studierende, umso interessanter ist es, den Studiengang International Wine Business an der IMC FH Krems aus ihrem Blickwinkel zu betrachten.

Katrin Rauner steht in der Gozzoburg

Katrin Rauner studiert International Wine Business und arbeitet gleichzeitig bei der Vinaria. Der Arbeitsaufwand ist enorm, doch er lohnt sich, ist sich die Burgenländerin sicher.

Aus Loipersbach im Burgenland stammend, ist Katrin dennoch stark verwurzelt in Eisenstadt, wo sie bis Mitte letzten Jahres gewohnt hat. Schon in ihrer Kindheit hat sie mit ihrer älteren Schwester im Weingarten der Eltern gespielt, während diese etwa mit der Lese der Trauben für den Eigenbedarf beschäftigt waren. Der Weingarten war immer schon ein Ort in ihrer Heimat, an den Katrin gerne zurückgekehrt ist. In einem Interview haben wir genauer nachgefragt.

Wie sind Sie zu diesem Studiengang gekommen?

Katrin Rauner: „Nachdem während meines früheren Jobs immer der Wunsch da war, ein Studium zu beginnen, habe ich mich im Frühjahr 2019 umgesehen nach Möglichkeiten, die für mich interessant sein könnten. Zufällig habe ich den Studiengang International Wine Business gefunden, mich weiter darüber informiert und das IMC FH Krems am Bachelor Info Day besucht. Mit meinem jetzigen Studiengangsleiter Dr. Albert Stöckl habe ich mich damals ausführlich unterhalten. Ich war immer schon sehr sprachaffin, weshalb mich der Studiengang sofort angesprochen hat. Die Kombination mit der Weinbranche hat dieses Studium für mich noch interessanter gemacht. Vergleichbares habe ich nur an der Universität in Geisenheim in Deutschland gefunden, österreichweit jedoch war es einzigartig.“

Die Entscheidung für den Studiengang International Wine Business war dann schnell gefällt?

„Ich habe mich mit Familie und Freunden beraten; dabei hat jeder sofort bemerkt, dass ich das unbedingt machen möchte! Nachdem das IMC FH Krems mir dann den Studienplatz zugesagt hat, habe ich Wohnung und Job in Eisenstadt gekündigt und bin nach Krems gezogen. Durch die Unterrichtssprache Englisch und die Internationalität war ich mir auf Anhieb sicher, die absolut richtige Entscheidung getroffen zu haben."

Wie wirken sich Lockdowns und Pandemie auf Ihr Studium aus?

„Der Start war für mich sehr schwierig: Neue Stadt, neuer Job, keine Freunde oder Familie in der Nähe, vom geregelten Arbeitsalltag zu einem Studium im Online-Modus. Das erschwert es erheblich, Kontakte mit den Studierenden aufzubauen, da durch die Internationalität des Studienganges viele meiner Kollegen aus dem Ausland sind und das Studium in ihren Heimatländern online absolvieren müssen.“

Welche Lehrveranstaltungen gefallen Ihnen im Studium am besten?

„Das sind definitiv Viticulture, Wine Tasting and Description und Intercultural Competence. Aber eigentlich mochte ich bis jetzt jeden Vortrag, der mit Wein zu tun hatte. Dieses Semester freue ich mich schon sehr auf Viticulture II und Wine Processing. Gerade in derartigen Kursen merke ich jedoch, dass ich im Vergleich zu Studienkolleginnen, die aus Winzerfamilien kommen, mehr lernen muss."

Eine Besonderheit durch das Online-Studium?

„Beim Kurs Wine Tasting and Description bekamen wir kleine Fläschchen mit Weinproben zugeschickt, welche dann online mit dem Vortragenden geöffnet, verkostet und besprochen wurden. Auf diese Art und Weise wurde dann neben Theoriefragen auch der praktische Teil der Prüfung in diesem Fach abgehalten.“

Studium und Arbeit – eine schwierige Kombination?

„Was meine Energie angeht definitiv. Die Zeiteinteilung ist möglich, weil das Studium von Montag bis Donnerstag abgehalten wird und mein Arbeitgeber flexibel ist. Dennoch ist der Arbeitsaufwand am Ende des Tages nach Online-Kursen und Arbeit enorm. Die Möglichkeit, durch meinen Job bei der Vinaria auch interessante Einblicke in die Weinbranche zu gewinnen, wiegt das aber wieder auf.“

Wie sehen Sie Ihre Zukunft in der Weinbranche?

„Eines meiner nächsten Ziele ist, mein zweites Semester so gut abzuschließen wie das erste. Außerdem habe ich mich für ein Auslandssemester beworben und bin schon sehr gespannt, wohin mich mein Studium noch bringen wird. Im Optimalfall schließe ich 2023 ab und kann dann in der Weinbranche Fuß fassen.“

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Mit einer fundierten Ausbildung, die sowohl betriebswirtschaftliche als auch rechtliche, weinbauliche und önologische Aspekte beinhaltet, bestens gerüstet für sämtliche betriebswirtschaftlichen Tätigkeiten der internationalen Wein- und Getränkeindustrie.

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