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Angehende Power Frau der angewandten Chemie

Frauen und Technik

An der IMC Fachhochschule Krems erfreut sich der englischsprachige Bachelor-Studiengang Applied Chemistry immer größerer Beliebtheit - und zwar unabhängig vom Geschlecht der Studierenden. Auch weibliche Studierende ohne einschlägige Vorbildung finden sich mit entsprechendem Engagement bestens zurecht. So wie die Niederösterreicherin Lisa Rausch in einem Interview berichtet.

Portrait Lisa Rausch

Lisa Rausch ist eine, die es sich zutraut: Ein naturwissenschaftliches Studium in Englisch mit besten Berufsaussichten.

Als Quereinsteigerin ins Chemie-Studium

Lisa Rausch ist 29 Jahre und lebt in St. Pölten. Bevor sie an die IMC Fachhochschule Krems kam, um Applied Chemistry zu studieren, arbeitete sie als Sozialpädagogin in einem Jugendheim des Landes Niederösterreich.

Die engagierte Niederösterreicherin schätzt bei ihrem Bachelor-Studium Applied Chemistry, dass aktuelle Themen wie Umwelt- oder ethische Themen stets eingeflochten werden und den Fokus auf die analytische Chemie.

Wenn Interesse vorhanden ist, dann kommt die Motivation von selbst

„Um ein naturwissenschaftliches Fach zu studieren braucht es vor allem Begeisterung. Mathematik, Physik und Co sind letztlich lernbar, wenn das Interesse vorhanden ist kommt die Motivation von selbst. Man sollte auch bedenken, dass man in jedem Studium auch 1-2 Fächer mit dabei hat, die einem nicht so liegen. Dabei sind dann etwas Durchhaltevermögen und Biss gefragt. Das trifft allerdings auf alle Studiengänge zu, nicht nur auf die naturwissenschaftlichen.“

Einfach top: Fokus auf Umweltthemen und analytische Chemie

„Einer der großen Vorteile in unserem Studiengang Applied Chemistry ist, dass aktuelle Themen stets in jedem Kurs eingeflochten werden. Es wird immer wieder der Umweltfaktor diskutiert, aber auch auf ethische Themen eingegangen. Es wird also nicht nur gelehrt was alles möglich ist – sondern es wird auch hinterfragt was sinnvoll ist. In diesem Zusammenhang werden auch Beispiele aus der Geschichte besprochen.

Großartig find ich auch den Fokus auf die analytische Chemie. Diverse Analyse Methoden werden besprochen und im Analytik-Labor nicht nur ausprobiert, sondern zum Beispiel auch im Organik-Labor angewandt. So konnten wir regelmäßig via Thin Layer Chromatographie den Reaktionsfortschritt unserer Synthese kontrollieren oder Infrarot-Spektra unserer Endprodukte machen. Anwendungsorientierung steht also im Mittelpunkt unseres Studiums.“

Vorfreude auf erste Erfahrungen in einer Forschungsgruppe

„Nachdem Studium möchte ich gerne ein paar Jahre Erfahrungen im Labor sammeln. Langfristig möchte ich dann aber doch ein Master-Studium machen, um mein Wissen zu vertiefen. Ich sehe mich selbst eher in der organischen Chemie und freue mich schon sehr auf mein Berufspraktikum, wo ich erste Erfahrungen in einer Forschungsgruppe sammeln kann“.

Mein Tipp ist kurz und knackig: Folgen Sie ihrem Bauchgefühl!

Zum Studiengang Applied Chemistry