Berufsbilder

Musiktherapie

Masterstudiengang / Berufsbegleitend

Der Masterstudiengang „Musiktherapie“ bildet demgemäß die Studierenden sowohl in Tätigkeiten bestehender als auch neu entstehender Arbeitsfelder der Musiktherapie aus.


Die typische Position bzw. Funktion, für welche die AbsolventInnen des beantragten Masterstudiengangs Musiktherapie qualifiziert werden, ist die der/des eigenverantwortlichen Musiktherapeutin/Musiktherapeuten.


In dieser Position können die AbsolventInnen auf ärztliche, psychologische, oder psychotherapeutische sowie zahnärztliche Zuweisung unter anderem Aufgaben und Tätigkeiten eigenverantwortlich in folgenden Arbeitsfeldern ausführen:
Psychiatrie, Psychosomatik, Neurologie, Geriatrie und Intensivmedizin, Psychosoziale Betreuung chronisch Kranker, Behandlung von entwicklungsverzögerten Kindern, Palliative Fürsorge, Schmerztherapie, Neurologische Frührehabilitation, Burn-out-Prophylaxe, Öffentliche und private Krankenanstalten, Rehabilitationskliniken, Schulen, Gesundheitshäuser, Sonderpädagogische Anstalten, Gefangenenhäuser, Sozialeinrichtungen, eigenverantwortliche Praxis, Private Praxen (ärztlich, psychotherapeutisch)


Qualifikationsprofil


Das Qualifikationsprofil einer Absolventin/eines Absolventen des Masterstudienganges „Musiktherapie“ folgt der Ausbildungsordnung sowie dem Framework for Qualifications of EHEA, dem die Dublin Deskriptoren mit ihren fünf Kompetenzgruppen Knowledge and Understanding, Application of Knowledge and Understanding, Making Judgements, Communication, Learning Skills, sowie eine Analogie5 zum EQF-level 7 zugrunde liegen.


Sowohl die Dublin Deskriptoren als auch das Musiktherapiegesetz (MuthG) zielen auf zu erreichende Lernergebnisse in den Bereichen der Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz ab; aus diesem Grund wurde zur Beschreibung der Lernergebnisse dieser Kompetenzen die Taxonomie von Bloom für Cognitive Competences herangezogen, die mit den Stufen: Wissen – Verstehen (Dublin Deskriptor: Knowledge and Understanding) – Anwenden (Dublin Deskriptor: Application of Knowledge and Understanding) – Analysieren – Synthetisieren – Evaluieren (Dublin Deskriptor: Making Judgements, sowie Communication) einen direkten Bezug zu den Dublin Deskriptoren und den für MasterabsolventInnen zu erreichenden Kompetenzen und Fähigkeiten herstellt; die Taxonomie für Behavior (affective domain), und Skills (psychomotor domain) deckt den Bereich der zu erreichenden praktischen Fachkompetenzen sowie die angestrebten Sozialkompetenzen ab.