Berufsbilder

Ergotherapie

Bachelorstudiengang / Vollzeit

Ergotherapie AbsolventInnen sind nach Abschluss des Bachelorstudiums befähigt im Angestelltenverhältnis oder freiberuflich im intra- und extramuralen, oder auch im wissenschaftlichen Bereich als ErgotherapeutInnen tätig zu werden.

Aufgabenfelder und Qualifikation

Ergotherapeutinnen und -therapeuten sind qualifiziert, eigenverantwortlich Tätigkeiten im klinischen Bereich, z. B. Innere Medizin, Orthopädie, Hand- und Unfallchirurgie, Geriatrie, Neurologie, Pädiatrie und Psychiatrie, Traumatologie sowie im extramuralen Bereich zur Prävention, Rehabilitation, Kuration, Beratung und Gesundheitsförderung durchzuführen.

Beispiele:

  •  Öffentliche und private Krankenanstalten 
  •  Psychiatrische Krankenhäuser 
  •  Öffentliche und private Rehabilitationseinrichtungen 
  •  Mobile Ergotherapie 
  •  Tagesstätten 
  •  Schulen 
  •  Pflegeheime 
  •  Privatpraxen 

ErgotherapeutInnen arbeiten (wenn möglich) eng mit anderen Berufsgruppen wie: ÄrztInnen, PhysiotherapeutInnen, LogopädInnen, PsychologInnen und Pflegepersonen, aber auch mit Angehörigen zusammen.   Ihre Tätigkeit findet im Rahmen des ergotherapeutischen Prozesses statt:   

  •  Ergotherapeutische Diagnostik 
  •  Planung 
  •  Intervention 
  •  Reflexion/Evaluation  
  •  Qualitätssicherung/Dokumentation 

Qualifikationsprofil

Ergotherapie AbsolventInnen haben die fachlich-methodischen, sozial-kommunikativen und Selbstkompetenzen sowie wissenschaftlichen Kompetenzen zur eigenverantwortlichen Durchführung der Ergotherapie gemäß §2 Abs. 5 MTD Gesetz erworben. Ergotherapie AbsolventInnen sind somit berechtigt in klinischen und extramuralen Tätigkeitsbereichen mit KlientInnen und PatientInnen zu arbeiten.

Möglich sind unter anderem Krankenhäuser und Fachkliniken, Rehabilitations- und Therapiezentren, Ambulatorien, Pflegeheime und Pensionistenwohnhäusern, Sanatorien, Heil- und Kuranstalten, Tageszentren, sozialpsychiatrische Zentren, (Sonder)Kindergärten und (Sonder)Schulen, Werkstätten für Behinderte, Strafanstalten, eigene Praxen, mobile Hausbesuche, Lehr- und Forschungseinrichtungen, Hersteller von Medizinprodukten und Einrichtungen der Gesundheitsförderung und -vorsorge.

Ergotherapie Absolventinnen können den ergotherapeutischen Prozess unter anderem in folgenden Disziplinen eigenverantwortlich durchführen:                   

  • Innere Medizin und Rheumatologie
  • Orthopädie
  • Traumatologie; Hand- und Unfallchirurgie
  • Geriatrie
  • Neurologie
  • Pädiatrie und Neonatologie
  • Psychiatrie
  • Berufliche Integration
  • Gesundheitsförderung