„Health for all“ – Eine Woche im Zeichen der Gesundheit an der IMC FH Krems

Von 6.11 – 11.11. 2017 fand an der IMC FH Krems die erste IMC Health Week statt. Dem übergeordneten Thema „Health for all“ waren Spezialthemen wie Digitalisierung, Demenz und Ethik, die an den einzelnen Tagen im Mittelpunkt standen, untergeordnet. Interessierte Besucherinnen und Besucher, Schülerinnen und Schüler und Expertinnen und Experten kamen im Zuge der Woche an die IMC FH Krems, um an den verschiedensten Veranstaltungen teilzunehmen. Insgesamt 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer durften im Laufe der Woche in Krems begrüßt werden.

Die erste IMC Health Week hatte zahlreiche Highlights - darunter auch die Gesundheitsstraße.

Gesundheitskompetenz im digitalen Zeitalter

Der Auftakttag der IMC Health Week stand ganz im Zeichen des Themas „Digitalisierung“, wobei vor allem die Trends im Gesundheitsbereich - Big Data, Health 2.0 und ELGA -  aufgezeigt wurden. Am Abend fand die offizielle Eröffnung im Beisein von Ehrengästen und Fachpublikum statt. Die Hauptorganisatorin und Institutsleiterin Mag. Dr. Bettina Maderner betonte dabei: „Die Ottawa UNO-Charta ‚Health for all‘ (1986) stellt bewusst den Menschen als Träger seiner Gesundheit in den Mittelpunkt – aber auch als fürsorgendes Wesen, das sich um andere sorgt und für deren Gesundheit und Wohlergehen Verantwortung übernimmt. Das Ziel ist eine möglichst lange, aktive, schmerzfreie und sinnerfüllte Teilnahme der einzelnen Individuen am sozialen und gesellschaftlichen Leben. Die Frage bzw. die Herausforderung für uns als gesundheitswissenschaftliches Department ist es, dieses Ziel sowohl durch fundierte Berufsausbildungsangebote sowie durch anwendungsorientierte und interdisziplinäre Forschung bestmöglich zu unterstützen.“ In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde das Thema „Digitalisierung im Gesundheitswesen“ im Zuge eines Health Dialogs thematisiert.

Gesundheitsstraße & Einblicke in die Studiengänge

Der zweite Tag der IMC Health Week hatte gleich mehrere Highlights zu bieten: Gesundheitsstraße, Fachvorträge aus den Studiengängen und Demenztag. Einerseits konnten die Besucherinnen und Besucher bei der Gesundheitsstraße ihren Gesundheitszustand testen und wichtige Informationen bekommen, andererseits bekamen sie bei den Vorträgen aus den Studiengängen Einblick in die Ausbildungsmöglichkeiten an der IMC FH Krems. Zwei Schulen aus Krems nutzten an diesem Tag das Angebot der IMC FH Krems: Die Mary Ward Schule Krems und die HLM HLW Krems – insgesamt waren 90 Schülerinnen und Schüler zu Gast.

Honig im Kopf - Der Demenztag

Der Demenztag gab einen guten Überblick über die Aspekte einer Demenzerkrankung. Es ging dabei um Pflege und Betreuung, die Situation der Angehörigen, die Einbindung von neuen Technologien und das bessere Verständnis der Erkrankung. Abends wurde der Tag mit der Filmvorführung „Honig im Kopf“ und einer Podiumsdiskussion beendet.

PraxisanleiterInnentreffen

Am dritten Tag der IMC Health Week fanden PraxisanleiterInnentreffen der einzelnen Studienrichtungen statt, anschließend stand auch ein interdisziplinäres Treffen auf dem Programm, welches sich mit dem Thema „Slippery Slope - Grenzüberschreitung und Grenzverletzung im Rahmen von Interaktionen zwischen PatientInnen und Gesundheitspersonal“ beschäftigte.

Ethik im Kontext

Der vierte Tag widmete sich dem Kontext Ethik. Es gab interdisziplinäre Fallbesprechung im ethischen Kontext an denen Professorinnen und Professoren und Studierende der IMC FH Krems und der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften teilnahmen. Fachvorträge, die sich ebenfalls mit dem Thema Ethik in verschiedenen Kontexten, beispielsweise im Arzt-Patient-Verhältnis und in der Forschung, auseinandersetzten, fanden anschließend statt.

5. internationaler Mozart & Science Kongress

Als Schlusspunkt der IMC Health Week fand am 10. und 11. November der 5. internationalen Mozart & Science Kongress statt, der sich heuer im speziellen mit den Themen Musiktherapie bei Autismus und Demenz, sowie Musiktherapie in den Neurowissenschaften befasste. Der Kongress wurde vom NÖGUS-Vorsitzenden Landesrat Ludwig Schleritzko, in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Gerhard Aigner, Sektionsleiter im Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, eröffnet. Er wird in Kooperation mit der Initiative „Tut gut!“ und der NÖ Landeskliniken-Holding veranstaltet und vom Land Niederösterreich unterstützt. 

Der Mozart und Science Kongress 2017 bot wie schon in den Jahren zuvor, internationale Key Opinion Leader, die zum aktuellen Stand der Musiktherapie referierten und diskutierten. Es wurden darüber hinaus auch die neuesten Ergebnisse des Josef Ressel Zentrums, das sich unter anderem speziell mit der Schulung von Empathiefähigkeit auseinandersetzt, präsentiert.

„Der diesjährige Kongress stellte die Frage, wie eine adjuvante Heilmethode wie die Musiktherapie, die das Individuum, das künstlerische Schaffen und die Begegnung von Menschen ins Zentrum stellt, den Anforderungen nach Evidenzen und Qualitätssicherung im klinischen Alltag gerecht werden und dabei ihren spezifischen Zugang bewahren kann. Die Vortragenden präsentierten nicht nur Neues aus der Forschung, sondern setzten sich auch mit Kulturen der Forschung, der Vermittlung, der Musik und in diesem Zusammenhang mit Kulturen-Werte-Gesundheitssysteme auseinander“, erklärt Prof. (FH) Priv.-Doz. Mag. Dr. Gerhard Tucek, Leiter des Josef Ressel Zentrums und Institutsleiter für Therapiewissenschaften an der IMC FH Krems.

Rückfragehinweis

IMC FH Krems

Michaela Sabathiel
Leiterin Marketing & Öffentlichkeitsarbeit

Mag. Julia Erber
Kommunikation & PR
E-Mail: marketing@fh-krems.ac.at

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