5. internationaler Musiktherapie-Kongress „Mozart & Science“ an der IMC FH Krems

Die Musiktherapie ist eines der dynamischsten Wissenschaftsfelder im Gesundheitsbereich. Seit September 2016 gibt es zudem das erste Josef Ressel Zentrum im Gesundheitsbereich an der IMC FH Krems. Heute wurde der fünfte „Mozart & Science Kongress“ vom NÖGUS-Vorsitzenden Landesrat Ludwig Schleritzko, in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und im Beisein von Gerhard Aigner, Sektionsleiter im Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, eröffnet.  

Hon. Prof. SCh Dr. Gerhard Aigner (Sektionsleiter, Bundesministerium für Gesundheit und Frauen), Mag. Eva Werner (Rektorin IMC FH Krems), Landesrat DI Ludwig Schleritzko, NÖGUS Vorsitzender, in Vertretung von Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner), Mag. Ulrike Prommer (IMC FH Krems Geschäftsführerin), FH-Prof. Priv. Doz Mag. Dr. Gerhard Tucek, Krems, Österreich (Leiter des Josef Ressel Zentrums und Institutsleiter für Therapiewissenschaften an der IMC FH Krems).

„Es freut uns sehr, dass Niederösterreich einmal mehr Gastgeber für die weltweit führenden Musiktherapie-Expertinnen und -Experten ist. Mit dem Josef Ressel Zentrum und den Studiengängen an der IMC Fachhochschule Krems sind wir zweifelsohne ein internationaler Vorzeigestandort für Lehre, Forschung und Praxis“, zeigt sich der NÖGUS-Vorsitzende Landesrat Ludwig Schleritzko stolz.

Vielfältige Themenschwerpunkte

Der Mozart und Science Kongress bietet wie schon in den Jahren zuvor, internationale Key Opinion Leader, die zum aktuellen Stand der Musiktherapie referieren und diskutieren. Als roter Faden liegt dem Kongress die Interdisziplinarität zugrunde, die es in einen internationalen Kontext zu setzen gilt.

Schwerpunktthemen sind neben der „personalisierten Therapie“, der „musikalischen Biografie“ und dem „richtigen Begegnungsmoment“, Musiktherapie bei Autismus und Demenz sowie Musiktherapie in den Neurowissenschaften.

Mit großer Spannung werden auch die neuesten Ergebnisse des Josef Ressel Zentrums erwartet, das sich unter anderem speziell mit der Schulung von Empathiefähigkeit auseinandersetzt. Das Schwerpunktthema „Depression“ zeigt, dass die Erkenntnisse dazu noch nicht vollends ausgereift sind. Auch der Blickwinkel auf die Beziehungsebene, auf Musik und Kommunikation eröffnet neue Perspektiven. Dabei kommt der Musiktherapie bei Kindern mit Kommunikationsschwierigkeiten eine neue Rolle zu.

„Der diesjährige Kongress stellt die Frage, wie eine adjuvante Heilmethode wie die Musiktherapie, die das Individuum, das künstlerische Schaffen und die Begegnung von Menschen ins Zentrum stellt, den Anforderungen nach Evidenzen und Qualitätssicherung im klinischen Alltag gerecht werden und dabei ihren spezifischen Zugang bewahren kann. Die Vortragenden präsentieren nicht nur Neues aus der Forschung, sondern setzen sich auch mit Kulturen der Forschung, der Vermittlung, der Musik und in diesem Zusammenhang mit Kulturen-Werte-Gesundheitssysteme auseinander“, erklärt Prof. (FH) Priv.-Doz. Mag. Dr. Gerhard Tucek, Leiter des Josef Ressel Zentrums und Institutsleiter für Therapiewissenschaften an der IMC FH Krems im Vorfeld.

Einblicke in den Status Quo der Musiktherapie

Der Kongress gibt mit seinen zahlreichen Vorträgen, Workshops und Poster-Sessions einen exzellenten Einblick in den neuesten Stand der Musiktherapie und zeigt anhand praktischer Beispiele, welches Potenzial ihr im Heilungs- und Therapieprozess innewohnt. Der Kongress wird von der IMC FH Krems in Kooperation mit der Initiative „Tut gut!“ und der NÖ Landeskliniken-Holding veranstaltet und vom Land Niederösterreich unterstützt. 

Rückfragehinweis

Presserückfragen:

IMC FH Krems

Michaela Sabathiel
Leiterin Marketing & Öffentlichkeitsarbeit

Mag. Julia Erber
Kommunikation & PR
E-Mail: marketing@fh-krems.ac.at

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