Forschungsprojekte

Entwicklung von therapeutischen Peptiden für Krebs- und regenerative Medizin

Details

Kurzbeschreibung

Proteine und Peptide sind wichtige Moleküle in allen biologischen Prozessen. Wegen ihrer einzigartigen chemischen Eigenschaften eignen sie sich ausgesprochen gut als Therapeutika. Sie weisen eine hohe biologische Aktivität und Spezifität mit vergleichsweise wenigen toxischen Nebenwirkungen auf und können für die Produktion einer Reihe sehr unterschiedlicher Verbindungen eingesetzt werden, die keinen Beschränkungen des geistigen Eigentums unterliegen. Der Markt für therapeutische Peptide und Antikörper wächst kontinuierlich und macht daraus einen zunehmend attraktiven Forschungssbereich für Pharmaunternehmen.

Der Forschungsschwerpunkt des Projektes ist die Entwicklung von Peptiden, die die Aktivität von Rezeptor Tyrosin-Kinasen (RTK) beeinflussen. Der Fokus in diesem Projekt liegt auf dem epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR) und auf AXL. Es wird in enger Kooperation mit der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg durchgeführt. In vielen Krebsarten sind diese Signalwege für die Proliferation, das Überleben, die Angiogenese und die Metastasierung der Krebszellen verantwortlich. Eine Inaktivierung der RTK induziert in vielen Fällen die Apoptose oder die Seneszenz der Tumorzellen. Außerdem können Peptide oder Antikörper, die eine Aktivierung von RTK induzieren, für Tissue Engineering und die regenerative Medizin eingesetzt werden. Dieses Projekt soll die Entwicklung nachhaltiger und kosteneffizienter Technologien für die biopharmazeutische Arzneimittelentwicklung, therapeutische Apherese, Neutralisation von Toxinen und für das Gewebe Engineering fördern.

Das Projekt wird von der NÖ Forschungs-und Bildungsges.m.b.H. (NFB) im Rahmen der Life Science Ausschreibung gefördert.

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