Forschungsprojekte

Forschungsinstitut für angewandte Bioanalytik und Wirkstoffentwicklung

Details

Kurzbeschreibung

Die pharmazeutische Industrie lagert viele Forschungsbereiche an akademische Einrichtungen aus. Dieser Trend eröffnet neue Chancen und Aktivitätsfelder für translatorische und angewandte biomedizinische Forschung und Entwicklung. Die Zusammenarbeit mit der Industrie ermöglicht die Schaffung nachhaltiger wissenschaftlicher Kommunikationsnetzwerke, Datenbanken, Infrastruktur und innovativer Technologien. Das Forschungsinstitut ist daher ein wichtiger Inkubator für Forschung und Entwicklung am Technologie- und Forschungszentrum Krems in Niederösterreich. Zentrale Forschungsfelder sind die Identifizierung und pharmazeutische Weiterentwicklung von bioaktiven Stoffen und Biomolekülen und die präklinische und klinische Evaluierung ihrer therapeutischen Wirksamkeit und unerwünschter Nebeneffekte. Neue Arzneien müssen Sicherheitsanforderungen von Aufsichtsbehörden wie der European Medicines Agency (EMA) und der U.S. Food and Drug Administration (FDA) erfüllen. Alle Technologien und Methoden müssen höchsten Qualitätsansprüchen gerecht werden und werden daher am Forschungsinstitut unter den Bedingungen der sogenannten „Good Laboratory Practice“ (Gute Laborpraxis, GLP), einem international anerkannten Qualitätssicherungssystem durchgeführt. Kooperationspartner sind die pharmazeutische Industrie, Unternehmen in der Biotechnologie (KMUs), und Universitäten und Forschungsinstitutionen.

Gegenwärtige Projekte und Technologien sind unter anderem: (I.) Untersuchungen der Immunogenität von Biomolekülen (Biologika), Technologien: Enzyme linked Immunosorbent Assay (ELISA), lektrochemilumineszenz (ECL), Luminex Multiplex Assays (BioPlex 200 System), Flow Cytometry und FACS, Zell-basierte Assays (e.g. Reporter Assays, Fc-binding Assay). (II.) Identifizierung therapeutischer Peptide und Antikörper, Technologien: Phage-Display, Molecular Modeling, Bio-Layer-Interferometrie (Octet K2 System), Zell-basierte Assays (e.g. Dosis-Wirkungs-Beziehung, In Situ Analysen, Phänotyp-basierte Wirkstofftestung). (III.) Entwicklung komplexer organotypischer Krankheitsmodelle

Technologien: Tissue Engineering, Spheroid and Organoids, komplexe Gewebekulturen

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