Forschungsprojekte

Projekt zur Betätigungsbalance von pflegenden Angehörigen (TOPIC)

Details

Kurzbeschreibung

Schätzungen besagen, dass in einer von vier österreichischen Familien jemand für ein anderes Familienmitglied oder eine Freundin bzw. einen Freund oder eine Bekannte bzw. einen Bekannten sorgt. Informelle Pflege kann zu Veränderungen im Lebensstil und dem Lebensumfeld führen, einschließlich organisatorischer Herausforderungen und physischer wie psychologischer Belastungen, und die Anpassung der täglichen Routine der oder des Pflegenden erforderlich machen, um die Bedürfnisse der abhängigen Person zu erfüllen. Diese Veränderungen und Anpassungen können wiederum die Gesundheit und das Wohlbefinden der oder des Pflegenden beeinflussen. Die Monotonie der Handlungen kann eine gesunde Vielfalt an Aktivitäten einschränken. In der Ergotherapie und Arbeitswissenschaft wird diese Mischung verschiedener Aktivitäten als Betätigungsbalance (occupational balance) bezeichnet. Bisher wurde die Betätigungsbalance von pflegenden Angehörigen noch nicht systematisch untersucht.

Ziel ist die Betätigungsbalance von pflegenden Angehörigen und andere gesundheitsrelevante Faktoren zu beschreiben, um mögliche Verbindungen zwischen der Betätigungsbalance pflegender Angehöriger auf der einen Seite und Gesundheit und Wohlbefinden auf der anderen Seite auf Basis einer Analyse verlässlicher und gültiger Messungen zu erforschen.

Zudem zielt das Projekt auch darauf ab Studierenden die Gelegenheit zu geben, Forschungserfahrung zu gewinnen und daher eine Verbindung zwischen Forschung, Bildung und klinischer Praxis herzustellen und die Zusammenarbeit zwischen der IMC Fachhochschule Krems, den entsprechenden Universitätskliniken und Spitälern der NÖ Landeskliniken-Holding und der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften zu stärken.

Das Projekt wird vom NÖGUS gefördert.

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