Forschungsprojekte

Pilotstudie: Positronenemissionstomografie (PET) und Musiktherapie

Details

Kurzbeschreibung

Hirnverletzungen verursachen eine Reihe von physischen und psychologischen Beschwerden. Die Stelle und Schwere der Hirnverletzung sind immer entscheidende Faktoren für die Prognosen hinsichtlich möglicher Beeinträchtigungen der Patientein bzw. des Patienten.

Außerdem können Schäden an den Verbindungen zwischen den Gehirnzentren Dysfunktionen in deren Kommunikationen hervorrufen und so zu sekundären Funktionsverlusten und Verarbeitungsproblemen führen. Dies verursacht neurologische Störungen wie Konzentrations-, Wachheits- und Aufmerksamkeitsschwächen.

Musiktherapie kann neue Kommunikationswege im Gehirn herstellen und ist daher eine vielversprechende Therapieform für den Wiederaufbau von Kommunikationsstrukturen zwischen Gehirnzentren. Dieses Verfahren ist in jeder Phase der neurorehabilitativen Therapie von größter Wichtigkeit.

Das vorrangige Ziel der Forschung war die Bestimmung von Veränderungen in der Hirnaktivität (Frontallappen, Hippocampus und Kleinhirn) und des Verhaltens, die bei Wachkomapatienten durch Musiktherapie hervorgerufen werden können. Das Projekt untersuchte auch, ob es Verbindungen zwischen Veränderungen der Hirnaktivitäten und des Verhaltens gibt.

Das Projekt wurde durch den Niederösterreichische Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS) co-finanziert.

Zurück zur Übersicht