Virtual Reality Brille für KMU entwickelt

Seit Jänner 2015 arbeiten die IMC FH Krems, die FH Dortmund sowie die KTU in Litauen gemeinsam an einem Oculus-Projekt. Für vier lokale Unternehmen (KMU und Mikrounternehmen) wurden innovative Ideen kreiert, um eine Virtual Reality Brille (Oculus Rift) sinnvoll einsetzen zu können.

Virtual Reality für Unternehmen - vergangenes Jahr wurde der Grundstein für dieses Projekt in Zusammenarbeit zwischen Prof. (FH) Mag. Michael Reiner (IMC FH Krems), Prof. Dr. Christian Reimann (FH Dortmund) und Elena Vitkauskaite, MA (KTU in Litauen) gelegt. 

Die sogenannte Oculus Rift Brille ermöglicht es der/dem Trägerin/Träger mithilfe der Virtual Reality Technologie sich 360° umzusehen und sich darüber hinaus auch zu bewegen. Die Linsen sorgen für einen besonders hohen Blickwinkel, welcher das Gefühl vermittelt, nicht auf einen schwebenden Monitor zu sehen, sondern vielmehr tatsächlich vor Ort zu sein. Genau diesen Aspekt der Virtual Reality möchten Unternehmen zukünftig nützen. 

Das Projekt dazu wurde von den Studierenden in den internationalen und interdisziplinären Teams konzipiert und mit der Unterstützung von Online-Plattformen geplant. Bei einem gemeinsamen Treffen in Litauen wurde für jedes Unternehmen ein Prototyp umgesetzt. Dass diese Prototypen erfolgreich sind, bestätigten Unternehmen, welche diese bereits nützen. 

Im Zuge der Langen Nacht der Forschung am Campus Krems, wurde das Projekt durch zwei Studierende aus dem Projektteam der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Als erste Hochschule in Österreich erweiterte die IMC FH Krems die Eindrücke um den Faktor der Bewegung im virtuellen Raum mit dem Virtualizer. Hierbei kann die Bewegung auf der Stelle in dreidimensionale Bewegung (gehen, springen, laufen) auf die Brille übertragen werden. Kinder und Erwachsene hatten die Möglichkeit, Projektdemos und ausgewählte weitere Testversionen mit Anleitung umfangreich auszuprobieren. Durch den Innovationsfaktor war das Interesse sehr groß und der Andrang hielt bis kurz vor Mitternacht an.

Auch in den nächsten Jahren wird die IMC FH Krems auf der Suche nach interessierten Firmen für die Projektteilnahme sein.

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