Pionier und Vorbild: Absolvent Bernd Kreuzinger kehrt an die IMC FH Krems zurück

Bernd Kreuzinger schloss 1998 im ersten Jahrgang überhaupt sein Tourismusstudium an der IMC FH Krems ab, 2017 kehrt er nun an seine Hochschule zurück, um den Master „Digital Business Innovation and Transformation“ zu absolvieren.

Bernd Kreuzinger kehrt an seine ehemalige Hochschule zurück und studiert "Digital Business Innovation and Transformation".

„Grundsätzlich ist es schön nach Krems zurückzukehren, natürlich ist man durch die FH sehr mit Krems verbunden. Entwickelt hat sich die Hochschule in den letzten Jahren massiv, das haben wir als Alumni natürlich mitverfolgt. Es hat auch eine tolle Entwicklung für die Region in Krems gebracht“, schildert Kreuzinger als wir ihn am Standort Piaristengasse treffen. „Es ist ein neuer interessanter Studiengang, der absolut für diese Zeit geschaffen ist, da wir alle lernen müssen mit der Digitalisierung umzugehen, das ist für jedes Unternehmen wichtig und eine weitere Masterausbildung zu machen - zusätzlich zu dem Studium das man schon hat - ist sicher gut“, meint Kreuzinger über den neuen Studiengang „Digital Business Innovation and Transformation“ und zu seiner Entscheidung wieder zu studieren.

Gelebter Pioniergeist

„Vielleicht liegt es in meinen Genen, dass ich da immer wieder so ein Pionier bin und ins kalte Wasser springe. Ein anderer Grund ist letztendlich auch, dass man mitgestalten kann, denn gerade bei den neuen Studiengängen ist wahrscheinlich auch das Feedback von den Studenten wichtig und nachdem ich ja nicht mehr der Jüngste bin, kann ich auch da ein bisschen mit meiner Erfahrung dazu beitragen“, freut sich Bernd Kreuzinger auf einen weiteren Meilenstein auf seinem Lebensweg.

Pioniergeist bewies Bernd Kreuzinger in seiner beruflichen Laufbahn bisher immer wieder. Nach Abschluss seines Studiums 1998, arbeitete er noch ein Jahr lang am IMC. Danach wechselte er zum Österreichischen Verkehrsbüro in die interne Revision, was laut eigenen Angaben für seinen persönlichen Lernprozess enorm wichtig war. 2001 übernahm er eine Expansionsfunktion bei einem internationalen Investmentfonds und war 10 Jahre lang weltweit tätig. Von Frankfurt über Zürich, New York, Hongkong und Singapur machte er „greenfield operations“, d.h. er baute die Standorte vor Ort auf und erarbeitete dabei Lizenzen für die Fonds. Auch um Büros und Mitarbeiter kümmerte er sich, danach ging es ins nächste Land. Von 2005 bis 2009 arbeitete er selbst am Standort Dubai. Danach kehrte er wieder nach Österreich zurück und wickelte ein Vermögensverwaltungsprojekt in der Schweiz ab. 2012 wechselte er dann zur Sberbank Europe AG in Wien, wo er seither als Prokurist spannende Aufgaben in der CEE Region übernimmt.  

Erwartungen ans Studium

Bernd Kreuzinger erhofft sich einerseits, sein berufsbegleitendes Studium gut mit Beruf und Familie vereinbaren zu können, und andererseits beschreibt er seine Erwartungen so: „Vom Content her ist die digitale Transformation natürlich ein Thema, das sehr schnelllebig ist. Wir bekommen hier eine Lehre, die einen Ist-Stand abbildet, wir werden – so glaube ich - im Laufe des Studiums noch einige Veränderungen sehen, weil es einfach sehr schnell geht. Die Erwartung ist einfach, ein breites Wissensspektrum über Digitalisierung und praktische Anwendungsbeispiele zu bekommen. Das haben wir jetzt auch schon am Anfang gehabt, da waren Gastlektoren da, die erfolgreiche Transformationsprozesse durchgemacht haben, das fand ich sehr spannend und sehr gut, ist auch extrem wichtig. Nur so kannst du letztendlich lernen, dass Fehler überall gemacht werden, und nur aus Fehlern lernt man.“ Außerdem ist er guter Dinge, dass er die Inhalte auch in der Berufspraxis umsetzen wird können.

„Ein anderer Grund um wieder zu studieren, war für mich auch, meinen Kindern zu zeigen, dass man nie aufhören sollte zu lernen. Das Leben ist ein „life long learning process“. Man muss schauen, dass man da am Ball bleibt und einfach seine Chancen wahrnimmt“, so Kreuzinger.  

IMC FH Krems als Vordenker

Seit Bernd Kreuzinger das erste Mal an der IMC FH Krems studierte, veränderte sich viel: Es wurde umgebaut, vergrößert, die Lehrmethoden und Ausbildungsformen wurden vielfältiger.

Die Verantwortlichen der IMC FH Krems sind für Kreuzinger „Vordenker“. Sie hätten klare Visionen, was zukünftig im Bereich der Lehre notwendig ist und welche Themen bald den Arbeitsmarkt beherrschen werden.

„Ich glaube, es ist einfach wichtig, dass Österreich so eine Institution wie die IMC FH Krems hat, die diesen internationalen Konnex hat, den Studenten möglichst viel bietet und wo diese als Kunden wirklich im Vordergrund stehen und das bestmögliche Angebot bekommen“, erklärt der IMC FH Krems Absolvent und ist überzeugt: „Es gibt aus meiner Sicht eigentlich nichts Besseres als zufriedene Kunden, die einem die eigene Leistung bestätigen und einen Grund dafür geben weiterzumachen.“

„Digital Business Innovation and Transformation“ studieren

Der englischsprachige Masterstudiengang „Digital Business Innovation and Transformation“ der IMC Fachhochschule Krems nimmt sich den neuen Entwicklungen, die die Digitalisierung mit sich bringen, an. Der Fokus liegt dabei auf den betriebswirtschaftlichen Kenntnissen, die bei der Begleitung eines digitalen Transformationsprozesses benötigt werden.

Das Ziel des Studienganges ist es, den Studierenden jene spezifischen „Transformationskompetenzen“ zu vermitteln, die sie für das Management bzw. die Begleitung von Digitalisierungsprozessen in unterschiedlichen „Corporate Environments“ befähigen. Absolventinnen und Absolventen sollen zukünftig als Change Agents der digitalen Transformation in Unternehmen agieren.

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