IMC Health Week mit Gesundheitsstraße und Demenztag

Der zweite Tag der IMC Health Week hatte mit Gesundheitsstraße, Fachvorträgen aus den Studiengängen und dem Demenztag gleich mehrere Highlights zu bieten.

Die Gesundheitsstraße kam bei den Besucherinnen und Besuchern gut an. Dort konnten Gesundheits- und Fitnesswerte ermittelt werden und wichtige Informationen wurden bereitgestellt.

Unterwegs auf der Gesundheitsstraße

Die Gesundheitsstraße gab den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit an verschiedenen Stationen, darunter auch von der „Johanniter-Unfall-Hilfe“, „144 Notruf Niederösterreich“, „tut gut!“, „Lilith Frauenzimmer“ und „Volkshilfe“, die eigenen Gesundheits- und Fitnesswerte zu testen und weiterführende Informationen zu bekommen. So konnte beispielsweise auch die eigene körperliche Verfassung bei Mobilitätsübungen an Fitnessgeräten getestet werden. Auch die verschiedensten Geh-Hilfen konnten ausprobiert werden, was vor allem bei den jüngeren Besucherinnen und Besuchern großen Anklang fand.

Einblicke in die Studiengänge

Bei halbstündigen Fachvorträgen aus den Studiengängen gaben die Lehrenden Einblicke in die Themen der Gesundheitswissenschaften an der IMC FH Krems. Im ersten Vortrag sprach der Studiengangsleiter von Physiotherapie Prof (FH) Reinhard Beikircher, MAS über „Energiebereitstellung und Training als Gesundheitsförderungsmaßnahme“. Über „Stress und Resilienz“ informierte Prof. (FH) Dr. Patrick Simon, der Studiengangsleiter von Musiktherapie. Mona Dür, PhD MSc und Barbara Prinz-Buchberger, MSc, beide Lehrende des Studiengangs Ergotherapie verrieten wie die Rückengesundheit mit Smartphone und Co gefördert werden kann. Auf die Gefahren von Social Media wies Mag. Adelheid Schönthaler, BSc, Lehrende von Advanced Nursing Practice hin. Über die Entwicklung des Embryos sprach Dr.med. Erich Mayer-Fally, MSc, Lehrender im Studiengang Hebammen. Was Pflege in den Primärversorgungszentren bedeutet, das haben Mag. Karin Klas, Studiengangsleitung von Gesundheits- und Krankenpflege und Melitta Horak, MSc, Lehrende im Studiengang Gesundheits- und Krankenpflege erklärt. Die kurzweiligen Vorträge wurden gut angenommen und es blieb auch genug Zeit, um auf die ein oder andere Frage vertiefend einzugehen. 

Schulklassen zu Besuch

Die Schulklassen der Mary Ward Schule Krems und der HLM HLW Krems kamen an die IMC FH Krems um sich einerseits Vorträge aus den Studiengängen anzuhören und so einen Einblick in das Studienangebot der IMC FH Krems zu bekommen und andererseits auch um die Gesundheitsstraße zu besuchen. Zudem hörten sich einige Schülerinnen und Schüler auch die Demenzvorträge an. Insgesamt konnten an diesem Tag 90 Schülerinnen und Schüler an der IMC FH Krems begrüßt werden.

Honig im Kopf – Der Demenztag

Beim Demenztag wurde alle Aspekte einer Demenzerkrankung beschrieben, diskutiert und erläutert. Es ging um Pflege und Betreuung, die Situation der Angehörigen, die Einbindung von neuen Technologien und das bessere Verständnis der Erkrankung. Betont wurde, dass eine Demenzerkrankung nicht dazu führt, dass die Betroffenen keine Bedürfnisse mehr haben und sie oft von ihrer Umgebung zu sehr bevormundet werden. Ein besseres Verständnis der Erkrankung würde aber auch zu einem anderen Umgang führen, so die Experten. Neue Technologien und soziale Medien können auch älteren Menschen und Demenzerkrankten im Alltag helfen, darauf wies Univ.Doz. Dr. Gerald Gatterer hin. Er veranschaulichte auch, wie sich die Rolle der Betroffenen durch eine Demenzerkrankung verändert.

Vielfältige Zugänge zum Thema

Über die Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz sprachen Brigitte Scheffel, MSc vom SeneCura Sozialzentrum Grafenwörth und Michaela Fasching-Weber, BSc, von der IMC FH Krems. Was Demenz für die Angehörigen bedeutet und wie damit umgegangen werden kann, berichteten DKP Lea Hofer-Wecer von der Caritas der Diozöse St. Pölten und Prim. Prof. Dr. Gerald Ohrenberger,MSc vom Haus der Barmherzigkeit. Welche Präventionsmaßnahmen und Therapien es bei Alzheimer und Demenz gibt, darauf gingen Univ.Prof. Dr. Peter Dal-Bianco vom AKH Wien und Prim. Univ.-Doz. Dr. Christian Bancher vom Landesklinikum Horn, näher ein. Über Demenzbetreuung im digitalen Zeitalter und neueste Technologie informierten Univ.Doz. Dr. Gerald Gatterer, vom Sozialtherapeutischen Zentrum Ybbs und Mag. Georg Aumayer von der Johanniter-Unfall-Hilfe in Österreich. Demenz und Sexualität wurde von Doris Bugl, BSc, und Migration und Langzeitpflege von Jana Botosova, BSc beide von der NÖ Patienten- und Pflegeanwaltschaft, thematisiert. Dr. Andreas Schneider vom NÖ Gesundheits- und Sozialfonds hat die Demenzstrategie Niederösterreich und was dahintersteckt erläutert.

Film & Podiumsdiskussion

Zum Abschluss des Demenztages gab es einen Impulsvortrag von Kunzang Wangmo vom Terma Linca Resort & Spa, Timphu in Bhutan über das „Bruttonationalglück“ und ging dabei auch auf Demenzerkrankungen in Bhutan ein. Darauf folgte die Filmvorführung "Honig im Kopf" im Kino im Kesselhaus mit anschließender Podiumsdiskussion mit Dr. Andreas Schneider, NÖ Gesundheits- und Sozialfonds und Ingrid Bruckler, Demenz- und Palliativexpertin.

Die besten Bilder der IMC Health Week

 

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